Biebricher Allee

Biebricher Allee

Die Biebricher Allee hat sich als schnellste Verbindung zwischen den Rhein-Stadtteilen und dem Hauptbahnhof erwiesen. Die Straße ist ausreichend breit für eine eigene CityBahn-Spur, sodass CityBahn und Autoverkehr sich nicht gegenseitig behindern. Durch die Erschließung der Wohngebiete entlang der Allee können viele potenzielle Fahrgäste angebunden werden. An der Biebricher Allee bleibt der Charakter der Baumallee erhalten. Der Fahrdraht lässt sich mit dem Baumbestand kombinieren.  
Im Bereich der drei Haltestellen: Soll in der Abwägung eher der Erhalt möglichst vieler Bäume oder der Erhalt einer eigenen Auto-Fahrspur Vorrang bekommen?

Kommentare

Zu dem folgenden Komentar des Moderators möchte ich folgende Bemerkung machen.
Es ist eine reine Annahme, das viele Leute vom PKW auf die City- Bahn umsteigen werden. Leider sieht die Anwort und bei Umfrageerhebungen und die spätere Ralität oft anders aus. In Biebrich sind mehrer Baumerkte etc. werden deren Kunden, die größtenteils über die Biebricher Alleee fahren die City -Bahn nehmen ? Viele werden das nicht können oder wollen da das Endziel ihrer Fahrt überhaubt nicht auf der Route der Bahn liegt. Sie werden wahrscheinlich das Auto daher weiter benutzen und es wird dann leider zu den oben genannten Verkehrsproblemen an Kreuzungen, Ampel bzw. Autobahn Ab-und Auffahrten kommen.
Es wäre schön wenn dies Bedenken ernstgenommen würden.

Moderationskommentar

Lieber Herr von Kayser,

vielen Dank für Ihre Frage. Soeben haben wir eine Antwort von den Planern bekommen:

Nach aktuellem Planungsstand soll die CityBahn in der Biebricher Allee eine eigene Fahrspur in Mittellage erhalten. Im Bereich der Haltestellen ist der Bau von Bahnsteigen und die Umlegung der Fahrspur erforderlich. Entlang der Bierbicher Allee wird hierbei ein Eingriff in Baumallee und/oder der Seitenstraßen erforderlich.
Wir stimmen Ihnen zu, dass Stau und stockender Verkehr schlecht für die Luftqualität sind. Mit dem Bau der CityBahn von Bad Schwalbach über Wiesbaden nach Mainz werden täglich jedoch bis zu 100.000 Menschen mit der CityBahn verkehren. In Summe werden damit 20.000 Pkw Fahrten entfallen, und anteilig so auch auf der Biebricher Allee, was wiederum zur Verkehrsentlastung und Luftverbesserung führen soll.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Die Biebricher Allee ist die wohl schlechteste Lösung einer Streckenführung. Die Allee ist zu Zeiten des Berufsverkehrs ohnehin schon überlastet. Zu den Autos und Bussen würde noch die Bahn hinzukommen. Eine Trennung ist hier nicht möglich. Und Anwohnerstraßen heißen Anwohnerstraßen, da sie für die Anwohner gedacht sind. Außerdem sind diese Straßen verkehrsberuhigt und auch wichtiger Parkraum, nicht nur für die Anwohner, auch für kleine Büros, Ärzte und Praxen. Hier gehört eine Bahn einfach nicht hin. Weder auf die Allee selbst noch auf die Anwohnerstraßen. Und das Chaos müssen die Anwohner und Pendler dann ausbaden. Ausserdem fahren alle 4 Minuten Busse bis zur Innenstadt. Hier braucht man die Bahn nicht. Hier wäre sie im wahrsten Sinne des Wortes "im Weg".

Wahrscheinlich werden alle Autos, denen der Verkehr dann auf der Allee nicht schnell genug fließt, auf die Nebenstraßen wie z.B. Mosbacher Straße, Breitenbachstraße ausweichen. Der Gau ist vorprogrammiert.
Außerdem: Was passiert mit den Linksabbiegern in Richtung Autobahn - egal, von welcher Richtung man kommt? Linksabbieger in Richtung Mosbacher Straße? Linksabbieger in Richtung Seitenstreifen Biebricher Allee, der zu den Häusern führt?

Moderationskommentar

Hallo Herr Meier,
vielen Dank für Ihr Interesse am Online-Dialog und Ihre Anmerkungen. Wir haben diesbezüglich eine Antwort der Planerinnen erhalten:

Vielen Dank für Ihre Frage. Eine Linienführung über die Mainzer Straße ist untersucht worden. Diese wird aufgrund des wesentlich höheren gesamtwirtschaftlichen Nutzens durch eine Linienführung über die Biebricher Allee jedoch zunächst nicht weiter verfolgt.

Zum Jahreswechsel die besten Wünsche,
freundliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Wieso soll das nicht zusammenpassen, zumal auf einer der Hauptverkehrsstraßen Wiesbadens? Genau auf diesen Straßen muss eine City Bahn fahren, um eine Konkurrenz für den Autoverkehr - und darum geht es - darzustellen. Die Buslinien von und nach Biebrich sind meist überfüllt. Da muss eine Bahn her, die die Kapazitäten deutlich ausweitet.

Und bitte schauen sie sich doch einmal Straßenbahnen in anderen Städten an. Da geht es doch auch. Freiburg, Karlsruhe, Darmstadt, Mainz.
Wieso soll es in Wiesbaden nicht auch gehen?!

Danke für diesen Kommentar - gerade die Notwendigkeit schon heute alle 4 Min. einen Bus einzusetzen, macht deutlich wie sehr hier ein leistungsfähigeres Verkehrsmittel benötigt wird.

die Biebricher Allee ist völlig überlastet, weil das Gewerbegebiet Äppelallee unzureichend angebunden ist. Warum wird nicht im Zuge der A66 Arbeiten nicht ein Einstich z.B. an der Einmündung zu den zwei Baumärkten nicht gedacht? Die Trasse der City-Bahn muss über die Mainzerstr. geführt werden.

Hier sollten nach Möglichkeit spezielle Strecken für Autos und Citybahn gestaltet werden. Falls dies nicht möglich ist, wäre es unter Umständen ja möglich, die Gleise über die Anwohnerstraßen zu führen, sodass nicht viel Konkurrenz zwischen Straßenbahn und Autos herrscht

Dsa wichtigste für die Bahn ist ein eigener Gleiskörper, damit sie nicht noch zusätzlich im Stau steht. Die Biebricher Allee ist breit genug, auch ohne das Bäume weichen müssen.
Gerade in Stoßzeiten sollte so der Vorteil der Bahn evident sein.

Ich habe Skizzen gesehen, da wird die City-Ban in die Mitte der Straße geplant. Das finde ich nicht gut.
- Die City-Bahn sollte genau da fahren, wo heute der Bus fährt.
- Anwohnerstraßen sollten unbedingt als solche erhalten bleiben.
- Das Konzept der Anwohnerstraßen sollte auf die Bedürfnisse von Anwohnern und Radfahrern ausgerichtet werden.
- Radfahrer sollten durchgehend entlang der Allee fahren können (nicht ständig Bordstein hoch, Bordstein runter - die gegenwärtige Lösung ist schlecht)
- Wenn sich durch die City-Bahn tatsächlich der Individualverkehr reduzieren lässt (was ich nicht glaube), dann könnte die rechte Spur der Hauptfahrbahnen für den ÖPNV reserviert werden. Das könnte man auch je nach Verkehrslage flexibel regeln.

Vorteile dieser Lösung:
- der Zugang zu den Haltestellen wäre wie bisher relativ gefahrlos möglich.
- Wer aus Seitenstraßen oder in Seitenstraßen einbiegen muss, muss nur auf City-Bahnen aus einer Richtung achten. Die Verkehrssituation bleibt übersichtlich.

Die Citybahn wird grundsätzlich auf der gleichen Strecke fahren wie die Autos. Das ist auch sinnvoll, denn der Platz für getrennte Fahrwege ist nicht da. Es muss das Ziel sein, die stinkenden und lärmenden Autos aus der Innenstadt zum Großteil zu verbannen.
Der ÖPNV muss so attraktiv werden, dass die Autofahrer umsteigen:

Wie wäre es mit einer Jahreskarte für die Citybahn bzw. für das ESWE Netz für alle zugelassenen Autos in Wiesbaden zum halben Preis? DAS wäre doch ein starker Anreiz, das Auto möglichst oft stehenzulassen.

@Ozelot
In Wiesbaden war von 1889-1955 eine Straßenbahn in Betrieb. Der Streckenverlauf beinhaltete selbsverständlich die Biebricher Allee (bis zum Rheinufer). Das Wagen-Depot war auf dem Grundstück der heutigen Galtea-Anlage in Biebrich. Neben die Innenstadt, gab es Strecken auch am Rhein am Biebricher Schloss vorbei und auch eine Verbindung nach Mainz über die Theodor-Heuss-Brücke.

Hallo BadWolf97,

die Planung sieht eine eigene Spur für die CityBahn vor.

Grüße!

Soll dem Auto wieder Priorität eingeräumt werden und die Menschen, die an der Biebricher Allee leben, sollen die Leidtragende sein? Wir sind froh, dass der Verkehr in der Anwohnerstraße sich in Grenzen hält, sowohl zum Nutze von Kindern (bewegen sich nicht direkt neben der gefährlichen Hauptfahrbahn) als auch von Fahrradfahrern.

Hier stehen Denkmalgeschützte alte Häuser mit Holzbalkenkonstruktion. Wenn die Citybahn direkt an den Häusern vorbeiführt sind Schäden an den Häusern zwangsläufig. Außerdem gibt es dann für die Anwohner an der BA keine Parkplätze mehr. Auch die Ein- und Ausfahrt aus den Grundstücken ist kaum möglich wenn die Citybahn direkt vor dem Haus fährt.

Sehr geehrter Herr Ozelod,

Haben,Sie sich schon mal mit der Geschichte der Biebicher Allee und ihrem heutigen Zustand auseinander gesetzt? Offenbar nicht, denn würde man Ihren Gedanken zu Ende führen, dann dürften auf der Biebricher Allee keine Autos sondern nur Kutschen fahren. Der Autoverkehr isr heute bereits unerträglich auf der Biebricher Allee und wird, wenn die Autobahn ohne Überdeckelung auf 6 Spuren ausgebaut wird, weiter zunehmen.

Jede Zeit und jede Generation hat Ihre Spuren auf der Biebricher Allee hinterlassen. Nach Jahrzehnten allein für den motorisierten Verkehr wird es Zeit, dass endlich wieder Vernunft und Zukunft Vorrang eingeräumt wird. Des führt an der Citybahn - auch auf der Biebricher Allee kein Weg vorbei.

Moderationskommentar

Hallo Ozelot,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Mit Hinweis auf die Regeln dieses Dialogs (https://www.dialog.citybahn-verbindet.de/regeln), möchte ich Sie jedoch bitten, bei Ihren Beiträgen auf eine respektvolle und sachliche Formulierung zu achten - auch Teilnehmenden gegenüber, deren Argumente Sie nicht teilen und/oder nachvollziehen können.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Ich denke hier hat jemand etwas geschrieben ohne Sinn und Verstand, unabhängig davon, dass die hier diskutierte und geplante City-Bahn in Wiesbaden nichts zu suchen hat.
Die Biebricher Allee steht unter Ensemble-Schutz und ist auch die Visitenkarte der Stadt Wiesbaden, deshalb gehört hier grundsätzlich keine City-Bahn hin.

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