Ringkirche / Rheingauviertel

Ringkirche / Rheingauviertel

Im Falle einer Führung über die Rheinstraße kann an der Ringkirche ein lang gehegter, aber bislang unerfüllter Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger realisiert werden: Ein verkehrsberuhigter Platz ohne Autoverkehr, der zum Verweilen einlädt und die Ringkirche wieder mit den umliegenden Quartieren verbindet. Oberhalb der Ringkirche würde eine Haltestelle geschaffen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Rheingauviertels, die bisher keine optimale ÖPNV-Versorgung genießen, erhalten dann einen direkten Zugang und profitieren von der Schnelligkeit der CityBahn: Bis zur Fußgängerzone ist es von hier aus nur eine Haltestelle, bis zum Hauptbahnhof sind es drei.
Wie ist Ihre Meinung zu einem verkehrsberuhigten Platz an der Ringkirche? Was ist Ihnen hier besonders wichtig?

Kommentare

Hallo liebe Mitbürger aus dem Rheingauviertel,
als relativer Neu-Wiesbadener, der sich in der Klarenthaler Straße zwischen Ringkirche und Dotzheimer Straße im letzten Februar wohnhaft gemacht hat, muss ich klar für die Trassenführung über die Ringkirche plädieren. Es ist der reine Wahnsinn, wieviele Autos hier täglich durchfahren, Tag und Nacht. Ein Abschneiden des Lindwurms erachte ich als wahre Wohltat als direkter Anwohner.
Ferner verstehe ich die Aufregung nicht, vor allem wenn ich mir das ÖPNV-Konzept meiner Geburtsstadt Karlsruhe anschaue. Ich bin ich quasi mit der Straßenbahn groß geworden und kann Ihnen sagen, gut gemacht und durchdacht ist es perfekt für alle Beteiligten!
Ich bin klar dafür, sowohl für das Prjwkt als solches, als auch der Trassenführung an der Ringkirche entlang.
Zwei Bedingungen sehe ich jedoch, die klar zu berücksichtigen sind:

1.) Liebe Planer der City-Bahn:
Ja, ein Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, das den Autoverkehr reduziert. Bitte träumt aber nicht davon, dass es möglich ist, Parkplätze abzubauen, die sind jetzt schon nicht in ausreichender Zahl vorhanden. Ich glaube, wenn sie es geschickt anfangen und im Projekt direkt mehr Parkplätze für Autos anlegen lassen (die vielleicht in 15 Jahren in and re Flächen verwandelt werden könnten) haben Sie einige Befürworter auf ihrer Seite, die sie derzeit nicht auf der Rechnung haben. Also schön zählen, wieviele Parkplätze in welchem Sektor verbaut werden und neue erschaffen. Ich weiß, leicht wird es nicht. Aber dir berufliche Realität sieht leider noch ca so aus, dass es viele Pendler gibt, die auf ihr Fahrzeug täglich angewiesen sind. Träume von autofreien Innenstädten sind nicht mehr als Tagträume.
2.) bitte seien sie transparent und legen die Kosten offen, Baukosten wie geplante laufende Kosten und den Businessplan für den Betrieb. Stuttgart 21, BER und Elbphilharmonie reichen als Blaupause, wie es nicht gemacht werden soll!!!
Gestalten Sie sich die Bauaufträge bitte so, dass eventuelle Mehrkosten nicht zu Lasten der öffentlichen Hand gehen.
Danke.

Beste Grüße

Martin Gafert
[hier wurden personenbezogene Daten von der Moderation entfernt]

Ich habe es schon an anderer Stelle zum Ausdruck gebracht:
Eigenlich ist der Platz um die Ringkirche ein Ort, an dem man sich gern aufhalten w ü r d e, ja wenn nicht der Autoverkehr wäre! Ich hoffe, dass dieser Ort am oberen Ende der Rheinstrasse durch die Citybahn seine von den Stadtplanern schon um 1890 gedachte Wirkung ausspielen kann. Autolärm wird es nur noch vom 1. Ring her geben.

An die Citybahn-Gegner: Schauen und hören Sie sich die Stadtbahnen / Trams in anderen Städten (hier vor allem Straßburg, Reims oder Nizza an, um nur einige zu nennen die ich aus eigener Erfahrung kenne) doch mal vorurteilsfrei an! Das ist Qualität im ÖPNV und im öffentlichen Straßenraum. Gerade in der Straßburger Innenstadt wird durch die Tram der Straßenraum den Menschen wieder zurückgegeben zum abgasfreien Einkaufen und Flanieren.

Wiesbaden möchte ja immer gern das "Nizza des Nordens" sein, das wahre Nizza hat seine eigenen Qualitäten und eine leise und sich in die historische Bebauung einfügende Tram!

Ja, wir brauchen ein neues Verkehrskonzept in Wiesbaden, das die Feinstaubbelastung und Stickoxide reduziert. Ja, das geht nicht ohne Veränderung, und Wegnahme von Privilegien einzelner. Aber inwiefern die Citybahn dies bewerkstelligen soll ist mir überhaupt nicht klar. Was ist zu befürchten? Immenser Verbrauch von Steuergeldern (Geld, das an anderer Stelle viel nötiger gebraucht wird, z. B. Sanierungsstau an Wiesbadener Schulen), jahrelange Baustellen und auch nach deren Beendigung nur noch mehr Stau. Jeder Stadt ihr eigenes "Stuttgart 21"??? Transparente Daten, die belegen, dass ich hier falsch liege, habe ich noch nicht gesehen.
Die Straßen werden morgens gerade um die Ringkirche und den 1. Ring vor allem von Verkehrsteilnehmer aus dem Taunus verstopft.
Solange die Anbindung an den Taunus noch in den Sternen steht, wird sich daran auch nichts ändern. Was ist mit der guten Idee, die Aartalbahn zu aktivieren und bis zum Wiesbadener Hauptbahnhof zu führen auf fast schon bestehenden Gleisen? Das wäre der richtige erste Schritt gewesen. Neue Brennstoffzellenbusse, die auch auf der geplanten neuen Route fahren könnten würden doch auch ausreichen. Nur weil Dobrint und Co den Geldsack aufgemacht haben, muss man uns Bürgern doch nicht jedes Großprojekt ans Bein binden. Her mit der Bürgerabstimmung!

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, würde das Geld, was nicht in die City-Bahn investiert wird, auch nicht in die Wiesbadener Schulen fließen. Dazu müsste die gesamte deutsche Finanzpolitik umgekrempelt werden, da die Gelder für die City-Bahn aus einem komplett anderen Topf kommen.

Und es wird doch oft genug von den Verkehrsplanern und der ESWE erwähnt, dass die heutigen Busse den zukünftigen Verkehr nicht mehr tragen können. Brennstoffzellenbusse haben nicht plötzlich eine größere Kapazität als herkömmliche Busse - woher nehmen Sie also die Annahme, dass Brennstoffzellenbusse ausreichen werden?

Es wäre ein großer Gewinn für die Ringkirchengemeinde wie auch die angrenzenden Stadtviertel, wenn die Ringkirche endlich nicht mehr bloße Insel im Straßenverkehr wäre - nehmt die Autos raus und lasst die Citybahn durch, die jetzige Situation ist jedenfalls nicht länger hinnehmbar!

Schön wenn die Bewohner, ich gönne es allen, im Rheingau Viertel sich freuen. Würde ich sicher auch. Nur wo es Gewinner gibt, was mache ich mit den Verlierern. Die Zusatzfrage muss lauten, wo sich der Individualverkehr dann und das zusätzlich durchquält? Weil irgendwo fährt er ja lang weil in Luft auflösen tut er sich leider nicht.

Auch gibt es hierfür überhaupt Bedarf wenn es keine optimale ÖPNV Versorgung gibt? Wenn ja warum werden keine Busse hier eingesetzt und wenn nein dann ergibt das hier auch keinen Sinn. Auch ist es hier ziemlich eng. Somit sollte auch hier mal ein ehrliches Bild mit wahrscheinlich wieder gerodeten Bäume, wegfallenden sowieso kaum vorhandenen Parkplätze und Oberleitungen gezeigt werden.

Ich halte hiervon nichts.

Moderationskommentar

Hallo mfk,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben nun eine Antwort der Planer erhalten:
Im Zuge der weiteren Planungen erfolgt eine Betrachtung möglicher Verkehrsverlagerungen im Straßennetz. Hierzu werden einzelne Knotenpunkte (Kreuzungen) und ganze Straßenzüge mittels Simulationen im Detail betrachtet und Wechselwirkungen zur Linienführung der CityBahn im Straßennetz dargestellt. Bedarfsweise werden Maßnahmen zur Situationsverbesserung vorgeschlagen.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Ich finde diese Option die City Bahn um die Ringkirche fahren zu lassen sehr suspekt und nicht glücklich gewählt als Linenführung der Bahn . Überhaupt finde ich den Ansatz für solch ein Projekt unnütz.In Wiesbaden wird keine City Bahn meiner Meinung nach benötigt.
Ich komme gebürtig aus Berlin und bin durch u.mit meiner Familie 1993 nach Wiesbaden /Umland /Rheingau u.Taunusstein gezogen .
Mir ist auch klar ,dass die Versorgung mit den öffentlichen Verkehrsmittel als Beförderungauftrag der Stadt /Land Hessen nicht mit anderen Städten in Deutschland zu vergleichen ist .Aber ich tue es trotzdem und zwar tag-täglich .
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Wiesbaden ,Hessens Hauptstadt täglich von Punkt A zu Punkt B ,sprich Ziel zu kommen ist zwar möglich aber von 220 Arbeitstagen im Jahr mit vielen Frustgedanken verbunden . Da meine ich nicht nur die Pünktlichkeit der Fahrzeit der Buslinien ,nein .Ich meine dies als Gesamtpaket .Angefangen vom Busfahrer ( die ihre Bremsfähigkeit leider zu Lasten ihrer Reisenden spüren lassen ) uuu. bis hin zum Anschluß der anderen Möglichkeiten einer Weiterfahrt per S-Bahn oder Zug generell.
Es bereitet mir richtig Frust -u.Wutgedanken was mit unserem Steuergelder passiert .Ich kann die Einschätzung nicht mittragen ,diese City Bahn mit der vorgesehenden Streckenführung ist ein Beitrag der Stadt zur Entlastung des PkW `s Verkehr tag-täglich in der Stadt .Laut einer neuen Studie sind die Dieselfahrzeuge z.Bsp. mit nur 8 % Schuld an der Feinstaubabgabe gemessen als Schadstoff . Was wollen uns die Politiker damit eigentlich erzählen .Die LkW mit ihren Ladungen aus den Städten raus auf die Bahn , da liegt der Ansatz eines Projektes und nicht in einer City Bahn .
Vorallem denke ich heute schon mit Schrecken an die lange Bauzeit und den vielen Umleitungen für unseren Berufsverkehr .
Ich würde eine Bürgerbefragung bzw. Abstimmung gern zustimmen .

Die Planer des Milliardengrabes Citybahn haben in Ihrer Euphorie eines nicht berücksichtigt: Das künftige Leid der Anwohner an der Strecke. Die Bahn erzeugt Erschütterungen und Lärm, in Mainz wird die "Mainzelbahn" deshalb auch "Rumpelbahn" genannt, streckenweise darf sie deshalb auch nur 10 km/h fahren.

Ich bin als Anwohner der Dotzheimer str. doppelt betroffen, entweder wird die Bahn über die Dotzheimer Str. oder die Ringkirche geführt. Sollte die Strecke an der Ringkirche gewählt werden beabsichtigt man, den Durchgangsverkehr an der Ringkirche zu sperren und auch diesen Verkehr über die Dotzheimer Str. zu leiten, damit man an der Ringkirche ruhiger leben kann, den Anwohnern an der Dotzheimer Str. wird dann der doppelte Verkehr zugemutet. Sind wir Anwohner der Dotzheimer Str. Bürger 2. Klasse?

Bei der Sperrung der Straße "An der Ringkirche" anlässlich des Ringkirchenfestes herrschte hier das Chaos, Klarenthaler Str. gestaut bis zum Elsässer Platz, der Stau auf der Dotzheimer Str. ging bis zum 2. Ring ab Ampel 1.Ring.

Ich verlange dass dann, sollte tatsächlich die Straße "An der Ringkirche" zur verkehrsberuhigten Zone werden, die Dotzheimer Str. dann ebenfalls mit einzuschließen und zur verkehrsberuhigten Zons zu erklären

Die Kosten für eine neue City-Bahn sind doch hier, wenn auch nur in etwa, aufgeführt. Von einem Milliardengrab kann daher überhaupt nicht gesprochen werden, die Kosten liegen weit unter einer Milliarde.

Und welchen Abschnitt der Mainzelbahn meinen Sie, in dem nur 10 km/h gefahren werden darf? In Bretzenheim wurde ein kurzer Abschnitt auf 30 km/h begrenzt, aber da liegt noch ein großer Unterschied zu Ihren 10 km/h.

Moderationskommentar

Hallo Unfug18,

vielen Dank für Ihre Frage, auf die wir nun eine Antwort der Planer erhalten haben:
"Im Zuge der weiteren Planungen erfolgt eine Betrachtung möglicher Verkehrsverlagerungen im Straßennetz. Hierzu werden einzelne Knotenpunkte (Kreuzungen) und ganze Straßenzüge mittels Simulationen im Detail betrachtet und Wechselwirkungen zur Linienführung der CityBahn im Straßennetz dargestellt. Bedarfsweise werden Maßnahmen zur Situationsverbesserung vorgeschlagen."

Da die Planungen noch laufen, ist es leider noch nicht immer möglich, schon konkrete Antworten zu geben.
Ich wünsche Ihnen dennoch weiterhin einen interessanten Dialog.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

als Anwohnerin der Ringkirche mit allen hinreichend bekannten Problemen sehe ich keine Verbesserung der Situation durch die CityBahn. Wo sollen die Anwohner parken? Dieses Problem würde sich massiv verschlimmern. Verkehrsberuhigt könnte man den Platz auch nicht nennen. Wir brauchen keine bessere Anbindung an den offentlichen Vahverkehr. Schon jetzt kann man bis zum Bahnhof als Kurzstrecke fahren! Die Frequenz der Buslinie 1 erhöhen oder einen Gelenkwagen zur Stoßzeit, das wäre eine Verbesserung.

Je mehr Kurven und Gleisbögen verbaut werden, desto mehr werden Gleise beansprucht und müssen dementsprechend früher ausgetauscht werden. Außerdem sorgt das auch für mehr und lautere Fahrgeräusche. Je gerade eine Gleistrasse gebaut werden kann, desto besser. Deshalb bitte nicht um die Ringkirche.

In dieser Gegend herrscht gerade während des Berufsverkehrs, Verkehr ohne Ende. Die Straße um die Ringkirche herum, ist Abkürzung und gleichzeitig Verkehrsentlastung. Es wäre sinnvoller die Busverbindungen zu optimieren, da es damit schon genug Probleme gibt. Eine City-Bahn in Wiesbaden wäre nur ein weiterer Aufreger.

wieviel dieser Bahnen sollen in welchen abständen fahren?

Moderationskommentar

Lieber User Stadtbahnfürundwieder,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben diesbezüglich eine Antwort von den Planerinnen erhalten:
Wie viele Bahnen wann und in welchem Takt fahren, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest und ist abhängig von den Ergebnissen weiterer Planungsschritte.
Wir wünschen weiterhin einen interessanten Online-Dialog!
Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Als Anwohner des Rheingauviertels kann ich den Kommentaren dieses Dialog nicht zustimmen. Im Gegenteil, da das Rheingauviertel genau zwischen dem 1. und 2.Ring liegt, werden vorrausichtlich mehr Autofahrer die Abkürzungen z.b. 2. Ring zum 1.Ring über die Rüdesheimer Strasse nutzen oder auch über die Hallgarter Strasse. Bitte denken Sie dran das dieses Viertel ein Wohnraum für und von Familien/Kindern und älteren Menschen ist und man hier eher über eine Verkehrsberuhigung nach denken muss und nicht eine Verkehrserhöhung plant.

Eine Verkehrsverlagerung und damit Schleichverkehr durch das Rheingauviertel wird es nicht geben, denn wer heute nicht "abkürzt", wird es auch künftig nicht tun. Zur Not läßt sich da einiges überEinbahnstrassen regeln. Nach meiner Ansicht wird dieses Viertel in seiner Wohnqualität aufgewertet.

Gibt es tatsächlich Leute, die nicht im Reingauviertel wohnen und durch die Hallgarter und Rüdesheimer abkürzen? Gerade die Hallgarter wäre für jemanden, der einfach nur durch das Viertel hindurch will dich einfach nur ein Umweg?! Und durch die Rüdesheimer fahre ich regelmäßig morgens mit dem Rad: Die paar Autos, die mir da begegnen scheinen aus dem Viertel selbst zu kommen.

Wie dem auch sei: Wenn sich dort tatsächlich der Durchgangsverkehr erhöhen sollte, könnte man dem ja entgegenarbeiten, indem man die Einbahnstraßen Richtung für einen Abschnitt der Rüdesheimer so umdreht, dass sie sich einfach nicht mehr als Durchgangsstraße eignet.

Wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten, würden Ihnen meine Bedenken zu der Auslagerung des Verkehrs auf die Viertel über die Seitenstrassen aufgefallen sein. Eine Stadtkarte hilft auch schon um sich ein Überblick zuverschaffen welche Seitenstrassen dann genutzt werden in Zukunft zwischen dem 1 und dem 2.Ring.

Wenn Sie eine Verkehrsberuhigung wünschen, dürfte die City-Bahn doch genau Ihr Ding sein.

Ich habe jahrelang an derEndschleife einer Citybahn gewohnt. Das war ein deutlicher Unterschied als Busse durch die Bahn ersetzt wurden. Deutlich leiser!!! Zudem fahren dann nicht mehr tausende PKW um die Ringkirche.
Ich fände das toll, wenns kommt.

Sie suggerieren in Ihrem Eingangstext, dass Bereiche des Rheingauviertels nicht optimal an den ÖPNV angeschlossen seien. Es gibt wohl wenige Viertel in Wiesbaden, die ringsum von so vielen Haltestellen und Linien bedient werden, wie das Rheingauviertel. Innerhalb des Viertels fahren keine Busse (was wohl auch der Enge der Straßen gedankt ist). Dafür sind die Bewohner aber auch sehr dankbar.

Der Lärmpegel um die Ringkirche herum würde massiv ansteigen.

Als Beispiel die Grazer Straßenbahn: Es wurde mit fortschrittlicher Technologie und geringem Lärm geworben. Leider ist davon nichts spürbar. Die Bahn ist laut und die anliegenden Häuser bekommen Vibrationen.

Vor allen Dingen spätabends oder frühmorgens wäre dies für die Anwohner eine immense Belastung.

Ich weiß nicht, woher diese Erkenntnis kommt, aber schauen und hören Sie sich die Stadtbahnen / Trams in anderen Städten (hier vor allem Straßburg, Reims oder Nizza an, um nur einige zu nennen die ich aus eigener Erfahrung kenne) doch mal vorurteilsfrei an! Das ist Qualität im ÖPNV und im öffentlichen Straßenraum.

Wiesbaden möchte ja immer gern das "Nizza des Nordens" sein, das wahre Nizza hat seine eigenen Qualitäten und eine leise und sich in die historische Bebauung integrierende Tram!

Da in der RIngkirche auch Konzerte stattfinden, müsste hier besonders sorgfältig darauf geachtet werden, dass die Bahn nicht lauter ist als der übrige Verkehr - insbesondere, was Körperschall/Vibrationen angeht. Sofern das gewährleistet ist, begrüße ich diese Streckenführung wie auch die Verkehrsberuhigung.

EIne Verkehrsberuhigung an der Ringkirche wurde ja bereits in der Vergangenheit diskutiert und es stand die Frage im Raum, ob der Verkehr sich sinnvoll umleiten lässt, ohne dass es ein Chaos gibt. VIelleicht wäre es sinnvoll, in einem Verkehrsversuch die Sperrung für einen gewissen Zeitraum zu testen.

Vielleicht wäre an diesem Knotenpunkt zur Bestimmung der Verkehrsströme auch eine aktuelle Verkehrszählung notwendig.

Denn:
Wo soll der verbleibende Verkehr nach Bau der Citybahn von den Achsen Rheinstraße / 1.Ring in die Achsen Klarenthalerstr. und Dotzheimerstraße fließen? Mir fehlt die Fantasie, hier einfach nur auf ein "Verkrümeln" des Verkehrs zu hoffen zu können.

Eine verkehrsberuhigte Zone um die Ringkirche herum hätte Auswirkung auf das Rheingauviertel. Weniger Lärm, bessere Luft. Mit konsequentem Kontrolldruck nach Fertigstellung der Bahn, könnten der Autoverkehr und die Falschparker zurückgedrängt werden. Das Viertel wäre dann deutlich aufgewertet und lebenswerter.
Für die Besucher des Gottesdienstes wäre es dann auch sicherer, die Ringkirche zu erreichen. Der Platz würde als öffentlicher Platz besser genutzt werden können und bestimmt auch genutzt werden.
Eine Trassenführung über die Rheinstrasse ist aufgrund der breiten Strasse sinnvoll. Eine Haltestelle Landeshaus böte Umsteigemöglichkeiten zu anderen Verkehrslinien. Der Charakter der Rheinstrasse würde sich gravierend ändern. Der dominante Autoverkehr als Durchgangsverkehr wäre reduziert und die Strasse würde sich beleben. Auch eine Aufwertung der Moritzstrasse dadurch könnte ich mir sehr gut vorstellen.
Ralf Schulze-Falck

Über 50 % der Wiesbadener nutzen den ÖPNV (jetzt noch Busse), das Fahrrad oder sie gehen zu Fuß. Viele haben sich bewußt für den Verzicht auf ein Auto entschieden oder nutzen ihres nur selten (z.B. für größere Einkäufe) oder beteiligen sich am Car-Sharing. Sie haben ein Interesse an einem Qualitätssprung im Verkehrsangebot und auch ein Recht darauf, denn auch sie sind Steuerzahler. Doch was bestimmt stattdessen das Stadtbild? Das A U T O. Aber so kann es nicht weitergehen!

Deshalb an die Citybahn-Gegner:
Schauen und hören Sie sich doch mal vorurteilsfrei die Stadtbahnen / Trams in anderen Städten (hier vor allem Straßburg, Reims oder Nizza an, um nur einige zu nennen die ich aus eigener Erfahrung kenne) an! Das ist Qualität im ÖPNV und im öffentlichen Straßenraum. Gerade in der Straßburger Innenstadt wird durch die Tram der Straßenraum den Menschen wieder zurückgegeben zum abgasfreien Einkaufen und Bummeln. Aber auch in Nizza macht es immer wieder die Tram anzuschauen und mit ihtr zu fahren. Und Nizza baut sein System immer weiter aus, ebenso wie Straßburg.

Wiesbaden möchte ja immer gern das "Nizza des Nordens" sein, das wahre Nizza hat seine eigenen Qualitäten und eine leise und sich in die historische Bebauung einfügende Tram! Vor allen in der Innenstadt abschnittsweise sogar ohne die ach so "schreckliche Oberleitung"!

Alle Vorschläge, die zu mehr Verkehrsstaus durch PKW's in der Innenstadt führen werden die Luftqualität nicht verbessern. Dies ist weder im Sinne für die City-Bahn Benutzer noch der Radfahrer oder Fußgänger. Es kommt vielleicht dazu, das durch Verknappung von Straßen oder Parkplätzen weniger Menschen das Auto benutzen. Es ist allerdings zu befürchten, dass die jenigen, die trotzdem den PKW benutzen wollen oder müssen dann durch den Wegfall von Fahrspuren durch die City Bahn noch größere Staus produzieren und damit in gleicher Weise die Intensität der Luftverschmutzung hervorrufen werden wie derzeit. Ich habe den Eindruck das viele Menschen nur ,,ihr'' geliebtes Verkehrsmittel betrachten. Es gibt in einer Stadt Fußgänger, Radfahrer, Busse, Autos, Lastwagen, Handwerker, Internet-Lieferservice etc. ...... alle sollten die Möglichkeit haben sich in vernüftigen Maße sich fortbewegen zu können. Künstliche Erschwerungen bringen uns da nicht weiter.

Gottesdienst: von wie vielen Besuchern zu welchen Zeiten an wie vielen Tagen in der Woche sprechen Sie hier?
Haltestelle Landeshaus in der Rheinstraße: wie bringen Sie bitte diese beiden Orte zu einer Haltestelle zusammen?
Moritzstraße: wie wird diese durch eine Linienführung über die Rheinstraße aufgewertet?

Die Aufwertung des Bereiches um die Ringkirche mit MIV "Befreiung" und Citybahnhaltestelle ist eine sehr gute Idee und macht das Rheingauviertel definitv attraktiver und befeit es zudem von dem auch vorhandenen Durchgangsverkehr in der Marcobrunner-/Rüdesheimer-/Rauenthaler- Straße von und zur Ringkriche. Auch, daß die bisher ÖPNV-freie Zone Rheinstraße durchfahen werden soll ist eine gute Idee und wird auch die Bahn beschleunigen, da das bisherige verspätungsfördernde "gemuckel" der Busse durch die untere Dotzheimer Straße/Luisenplatz/Ecke Bahnhofstraße endlich eine Ende hätte. Eine Anbindung des Luisenplatzes wäre dann ja ebenfalls von Seiten der Rheinstraße gegeben.

Es wird keine Verkehrsverlagerung und damit Schleichverkehr durch das Rheingauviertel geben, denn wer heute nicht "abkürzt", wird es auch künftig nicht tun. Zur Not läßt sich da einiges überEinbahnstrassen regeln. Nach meiner Ansicht wird dieses Viertel in seiner Wohnqualität aufgewertet.

Das wird das Rheingauviertel nicht aufwerten sondern im Gegenteil noch mehr belasten weil der Durchgangsverkehr dann durch das Viertel fährt (zB Rüdesheimerstrasse) wenn in den Straßen rund um die Ringkirche die Straßenbahn fährt! Das wird die Wohnqualität in unserem schönen Viertel deutlich verschlechtern! :-(

Selbst wenn dort eine Bahn fahren würde, hätten man auf dem verkehrsberuhigten Bereich beim Verweilen eher mit dem Lärm des Strassenverkehrs zu kämpfen, denn dieser würde sich durch die Bahn gerade dort nicht minimieren.

Eigenlich ist der Platz um die Ringkirche ein Ort, an dem man sich gern aufhalten w ü r d e, ja wenn nicht der Autoverkehr wäre! Ich hoffe, dass dieser Ort am oberen Ende der Rheinstrasse durch die Citybahn seine von den Stadtplanern schon um 1890 gedachte Wirkung ausspielen kann. Autolärm wird es nur noch vom 1. Ring her geben.

An die Citybahn-Gegner: Schauen und hören Sie sich die Stadtbahnen / Trams in anderen Städten (hier vor allem Straßburg, Reims oder Nizza an, um nur einige zu nennen die ich aus eigener Erfahrung kenne) doch mal vorurteilsfrei an! Das ist Qualität im ÖPNV und im öffentlichen Straßenraum.

Wiesbaden möchte ja immer gern das "Nizza des Nordens" sein, das wahre Nizza hat seine eigenen Qualitäten und eine leise und sich in die historische Bebauung integrierende Tram!

Es liegt auf der Hand, dass der Bereich um die Ringkirche bis hinein ins Rheingauviertel durch die unterbundene Pkw-Durchfahrt an der Ringkirche städtebaulich deutlich aufgewertet wird und damit die Lärmbelastung sich speziell im Bereich Marcobrunner- / Rauenthaler Straße sowie um die Ringkirche verringert. Somit erhält dieser Bereich dann auch endlich die ihm von der Stadtplanung vor 150 Jahren zugedachte Würdigung am Ende der Rheinstrasse.

Meinen sie den Straßenlärm des Rings und der Dotzheimer? Den bekommt man natürlich nicht weg.
Aber die Auto-Kolonne, die sich jeden Morgen und jeden Abend um die Ringkirche quält verursacht ja auch einiges an Emmissionen und Lärm. Gerade auf der von der Rheinstraße abgewandten Seite dürfte ein Verkehrsberuhigung daher schon einen erheblichen Unterschied machen.