Biebricher Allee

Biebricher Allee

Die Biebricher Allee hat sich als schnellste Verbindung zwischen den Rhein-Stadtteilen und dem Hauptbahnhof erwiesen. Die Straße ist ausreichend breit für eine eigene CityBahn-Spur, sodass CityBahn und Autoverkehr sich nicht gegenseitig behindern. Durch die Erschließung der Wohngebiete entlang der Allee können viele potenzielle Fahrgäste angebunden werden. An der Biebricher Allee bleibt der Charakter der Baumallee erhalten. Der Fahrdraht lässt sich mit dem Baumbestand kombinieren.  
Im Bereich der drei Haltestellen: Soll in der Abwägung eher der Erhalt möglichst vieler Bäume oder der Erhalt einer eigenen Auto-Fahrspur Vorrang bekommen?

Kommentare

Moderationskommentar

Hallo N.Mole.Res,

vom Planungsteam haben wir folgende Rückmeldung zu Ihrer Frage erhalten:

Vielen Dank für Ihre Frage. Entlang der geplanten Neubaustrecke zwischen Wiesbaden und Mainz befinden sich 200.000 Einwohner und Arbeitsplätze. Der direkte Einzugsbereich umfasst dabei rund 600 Meter.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Ich dachte, es handelt sich hier um einen Dialog, weswegen ich eine Antwort auf meine Frage erwartet habe. Wenn die Zahl 200.000 tatsächlich errechnet / hergeleitet wurde müsste es ein leichtes sein, dies hier kurz darzustellen. Oder sollte die Zahl nur die Bürger beeindrucken?

Ich dachte, es handelt sich hier um einen Dialog, weswegen ich eine Antwort auf meine Frage erwartet habe. Wenn die Zahl 200.000 tatsächlich errechnet / hergeleitet wurde müsste es ein leichtes sein, dies hier kurz darzustellen. Oder sollte die Zahl nur die Bürger beeindrucken?

Liebe Frau Schröter, Sie weisen Teilnehmer auf die Regeln des Dialogs hin. Respekt vor anderen Meinungen und der sachliche Umgang damit sind auch mir wichtig. Ebenso wichtig ist mir eine neutrale Sammlung von Meinungen. Das wird Kritikern des CityBahn Projektes schwer gemacht. Bitte fügen Sie deswegen neben dem Button "DIESEM KOMMENTAR ZUSTIMMEN" einen weiteren Button hinzu: "DIESEM KOMMENTAR NICHT ZUSTIMMEN". Danke

Moderationskommentar

vielen Dank für diesen Vorschlag, den wir gerne weiterleiten. Bei Anregungen und Fragen haben Sie über das Kontaktformular (https://www.dialog.citybahn-verbindet.de/kontakt ) die Möglichkeit, mit uns und den Planern in Kontakt zu treten.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Nachtrag:
Wir möchten Sie an dieser Stelle informieren, dass es kurzfristig leider technisch nicht möglich ist, einen „Nicht-Zustimmen-Button/Daumen-runter-Button“ hinzuzufügen. Wenn Sie einem Beitrag nicht zustimmen, können Sie dies mitteilen, indem Sie einen eigenen Kommentar schreiben und dort Ihre Hinweise abgeben.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Wenn eine Citybahn auf der Biebri her Allee fahren soll, fallen die Bäume, sonst reicht der Platz nicht aus. Und dann sollen die Oberleitungen tatsächlich an den Villen angebracht werden?

Moderationskommentar

Liebe Frau Dönisch,
wir haben auf Ihre Frage eine Antwort der Planerinnen erhalten:

Sehr geehrte Frau Dönisch, Das Stadtbild der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz liegt auch der CityBahn GmbH am Herzen. An der Biebricher Allee soll der Charakter der Baumallee erhalten bleiben. Soweit wie möglich sollen die vorhandenen Beleuchtungsmasten in Wiesbaden und Mainz zu Mehrzweckmasten umgestaltet werden. Straßenlaternen, Verkehrsschilder und Fahrdraht werden sich einen Mast teilen.

Weiterhin wünschen wir Ihnen einen interessanten Dialog!
Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Ich glaube viele werden sich wundern, welche dramtischen Auswirkungen eine Citybahn mit eigenem Kleisbett für den Individualverkehr haben wird. An den meisten Kreuzungen wird es nur noch gemeinsame Fahrspuren für den geradeaus Verkehr und den Abbiegeverkehr geben. Dies mit der Folge, dass durch haltende Rechtsabieger für Fußgänger der gesamte Geradeausverkehr anhalten muss. Ich bezeifele, dass dies zur einer sauberen Luft führen wird. Abe bestimmt werden die PKW Fahrer dann alle auf die Citiy-Bahn umsteigen auch wenn die zu einem ganz anderen Ziel fährt. Ich finde man braucht Verkehrsmittel die sich nicht gegenseitig behindern. Übrigens, es wird auch noch Busse geben die im Stau stehen...........

Immer lese ich dasselbe Argument, dass das Geld doch besser in Schulen und die Bildung gesteckt werden soll. Natürlich soll auch die Bildung ausgebaut werden, aber alle Mittel für eine City-Bahn sind zweckgebunden - die können nicht plötzlich in die Bildung gesteckt werden. Nutzt Wiesbaden diese Fördermittel nicht, wird eine andere Stadt das Geld in ÖPNV-Maßnahmen stecken und Wiesbaden bleibt beim Status quo, ohne dass etwas für den ÖPNV oder die Bildung gemacht wurde.

Ich kann dem Kritiker nur zustimmen. Ich bin in einer Stadt aufgewachsen , die über Straßenbahnen verfügt (BREMEN). Aber in Bremen gibt es überwiegend breitere Straßen als in den für Wiesbaden angedachten Streckenverläufen. Und in Bremen fahren die Straßenbahnen umso verläßlicher und pünktlicher wie sie eigene Fahrspuren benutzen können. Diese Möglichkeit sehe ich in Wiesbaden nicht überall als realistisch an. Außerdem habe ich als zugezogene Bürgerin am Busverkehr immer die Dichte der Haltestellen geschätzt. Möchte wirklich jeder Nutzer des Nahverkehrs die längeren Wege zu den Haltestellen in Kauf nehmen?
Außerdem vermisse ich im Onlinedialog eine Möglichkeit sich zu den Kosten zu äußern. Wenn es die Stadt nicht fertig bringt für Kinder und Bildung Schulen zu in einem vernünftigen Zeitplan zu renovieren, sollte man m.E. nicht so viele Mittel für eine neue Form des öffentlichen Nahverkehrs ausgeben, obwohl ein funktionierender Nahverkehr besteht.

Wenn die Bahn da ist, sollte der Autoverkehr zurückgebaut werden. Dies sollte an Haltestellen erfolgen. Bäume müssen erhalten bleiben.

Als Anwohner der Biebricher Allee bin ich generell gegen die Einführung einer CityBahn. Ich wohne schon immer in Wiesbaden und habe noch nie eine Bushaltestelle gesehen, an der Menschen nicht mehr in einen Bus einsteigen konnten, weil dieser bereits voll war und deshalb auf den nächsten Bus warten mussten. Solange dies nicht der Fall ist sehe ich keine Notwendigkeit für eine CityBahn. Die Stadt hat andere Probleme, wie zum Beispiel den Parkplatzmangel in der Innenstadt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass weniger Menschen das Auto nutzen würden, nur weil es eine CityBahn gäbe. Warum auch, das wäre kein gleichwertiger Ersatz: keine Individualität, Wartezeiten etc. Um die KFZ-Flut einzudämmen braucht es bessere Car-Sharing Modelle oder in fernerer Zukunft einen gleichwertigen/besseren Ersatz für das Auto. Der Mensch möchte sein individuelles, immer sofort verfügbares Transportmittel nicht aufgeben. Diese müssen nur besser aufgeteilt werden, so dass wir insgesamt weniger davon brauchen. Das ist aber keine Frage, die Städte wie Mainz und Wiesbaden alleine lösen können, schon gar nicht mit einer CityBahn. Hier sind wir auf technische Neuerungen angewiesen, die überall eingesetzt werden können. Ich hoffe das Projekt wird nicht realisiert: Viele Baustellen, optisch unschön (Oberleitungen, Gleise etc.), keine Notwendigkeit, kein echter Nutzen, Gefahr von Geldverbrennung (wie zB bei Stuttgart21 oder dem Flughafen BER), reines Prestigeprojekt.

Autos nehmen viel zu viel Platz weg. Die Zukunft gehört dem multimodalem Verkehr: ich fahre mit dem Rad und gehe zu Fuß zur Haltestelle oder zum Bahnhof, lege lange Strecken mit dem öffentlichen Verkehr zurück, um dann den letzten Meter auch wieder mit einem individuellen Verkehrsmittel zu überwinden. Die Citybahn für die Stadt Wiesbaden ein großer Meilenstein in diese Richtung. Die wilhelminischen Ringe geben gar nicht den Platz her, um dem künftigem Verkehrsaufkommen der wachsenden Stadt gerecht zu werden. Von der Feinstaubbelastung ganz zu schweigen. Hier gehört ein effizientes Massenverkehrsmittel her, welches auch die Menschen bedingt, die Wiesbadens Straßen als Durchgang benutzen (Taunusstein - Mainz - Frankfurt usw.)

Dieser Beitrag sollte Pflichtlektüre für jeden Abgeordneten im Rathaus sein!!!

In vielen Kommentaren wird durch das autonome Fahren eine Lösung der Verkehrsprobleme gesehen. Für den, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, ist das aber mehr ein Luftschloß. Zum einen, weil die Technologie, bis sie zufriedenstellend funktioniert noch viele Jahre braucht, aber vor allem deshalb, weil ein effektives und schnelles autonomes Fahren eine eigene Spur braucht. Und ann kann man genauso gegen dieses autonome Fahren Bedenken äußern wie gegen eine Schienenbahn mit eigener Spur.

Mit autonomen Fahrzeugen werden Sie weder eine Citybahn noch ein eigenes Auto in der Garage brauchen - dieses System liefert Ihnen die Vorteile beider Systeme. Ich stimme allerdings zu, was Ihre Vermutungen zur Umsetzung der Citybahn angeht - ich rechne mit mehrjährigem Chaos durch den Bau, gefolgt von großen Katzenjammer, wenn sich zeigt, daß das Ende des klassischen ÖPNV schon eingeläutet ist. Abgesehen davon, daß ich denke, daß dieses unflexible und teure System der Vergangenheit angehört - einer Stadt, die es bisher noch nicht einmal geschafft hat, durchgehende Busspuren oder eine Umgehung für den Durchgangsverkehr auf die Beine zu stellen, traue ich einfach nicht zu, ein solches System (es sind ja dann zwei halbe Systeme, die zusammenspielen müssen) effizient und zeitnah auf die Reihe zu bekommen.

Ich habe 30 Jahre lang an der Biebricher Allee gewohnt und häufig die Busse genutzt. Obwohl im Laufe der Jahre die Busse immer größer und die zeitliche Taktung immer enger wurde, kommt es v.a. morgens im Berufs-+Schülerverkehr immer wieder vor, dass die Busse völlig überfüllt sind und niemanden mehr mitnehmen können. Wenn die Busse laut Fahrplan alle 4 Minuten fahren, der Fahrplan aber durcheinander gerät, passiert es häufig, dass Busse sogar im Konvoi direkt hintereinander fahren.

Ich stimme Ihnen zu, dass viele heutige Autonutzer eher ungern auf ihre persönliche Freiheit in Form von einem Auto in der eigenen Garage verzichten werden, aber in der jungen Generation, für welche die City-Bahn letzten Endes gebaut wird, zeichnet sich bereits ein Sinneswandel ab. Nicht ohne Grund nimmt bei dieser jungen Generation der Führerscheinbesitz seit Jahren ab - vielleicht wird in 20/30 Jahren doch nicht mehr die Individualität und die damit einhergehende Platzverschwendung (Parkplatzmangel? Gerade diese brauchen unglaublich viel Platz in unseren Innenstädten und rauben dem noch viel größeren Wohnraummangel seine Grundlagen) und Umweltbelastung im Vordergrund stehen, sondern man denkt miteinander? Sharing-Modelle sind sicherlich ein Weg in diese Richtung, aber auch eine City-Bahn, die alle 5 Minuten verkehrt. Bei einem solch dichten Takt kann auch nicht mehr von "Wartezeiten" gesprochen werden...

Wäre eine Haltestelle direkt nördlich des Herzogsplatz (ca. Höhe Wingerstraße) technisch machbar und aus Sicht der Planer sinnvoll? Diese würde die Wohngebiete Gibb und Wingertstraße/Am Hohen Stein besser erschließen. Hier wäre stadtauswärts gesehen die letzte gemeinsame Haltestelle der beiden Äste - man bräuchte nicht zwei separate, nahe beieinander gelegene Haltestellen in der Kasteler Straße und in der Straße der Republik. In Fahrtrichtung Mainz wäre der nächste Halt sinnvollerweise am Bahnhof Wiesbaden-Ost, in Fahrtrichtung Biebrich an den Galatea-Anlagen (oder je nach Streckenplanung und Lage der nächsten Haltestelle direkt davor).

Die Biebricher Allee weist momentan ein sehr hohes Verkehrsaufkommen auf, mit damit verbundener hoher Lärm- und Schadstoffbelastung. Beispielsweise werden die Stickoxidgrenzwerte überschritten. Daran muss etwas geändert werden und daher ist die Führung der CityBahn durch die Biebricher Allee sehr zu begrüßen!

Die Buslinien 4, 14 und 47 sind chronisch überlastet und unpünktlich (ich bin Anwohner) und müssen dringend durch einen leistungsfähigeren ÖPNV ersetzt werden. Die genannten Buslinien können durch die CityBahn ersetzt werden und müssen nicht mehr durch die Biebricher Allee fahren, wenn in Biebrich perfekt abgestimmte und komfortable Umstiegsmöglichkeiten angeboten werden.

Der Abschnitt der Biebricher Allee zwischen 1. und 2. Ring ist nur für den Durchgangsverkehr interessant. Wir müssen uns fragen, ob wir auf diesem sehr schönen Abschnitt der Biebricher Allee mit sehr schönen denkmalgeschützten Häusern tatsächlich Durchgangsverkehr haben wollen? Ich schlage vor, den Teil der Biebricher Allee zwischen 1. und 2. Ring für den MIV zu sperren und statt dessen einen Park anzulegen mit baulich getrennten Wegen für Fahrräder, Fußgänger und die CityBahn. Dieser Park schafft zusätzliche Grünflächen und wertet den Bereich um den Hauptbahnhof extrem auf. Um das neue Lilien-Carre könnte somit ein Naherholungsgebiet entstehen, das natürlich auch für Feste genutzt werden kann.

Der Autoverkehr muss auf die Schiersteiner Str., die Mainzer Str. und die Berliner Str. ausweichen. Die Anwohner können über eine kleine Abzweigung vom 1. Ring in das Wohngebiet fahren.

Frage an die Moderation: Was sieht der Verkehrsentwicklungsplan vor? Auf Google Maps sind die drei genannten Ausweichstraßen gelb eingezeichnet, die Biebricher Allee dagegen weiß. Bedeutet dies, dass diese drei Straßen den Verkehr aufnehmen sollen und die Biebricher Allee nur aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage soviel befahren ist? Wohin fahren die Autos, die den unteren Teil der Biebricher Allee nutzen? Gibt es Untersuchungen?

Der Teil der Biebricher Allee zwischen 2. Ring und Biebrich sollte wie von den Planern vorgeschlagen ausgebaut werden. Dabei sollte auch an den Haltestellen der Baumbestand geschützt werden. Schließlich müssten bei vermutlich 2 Haltestellen mit jeweils 60 m Länge eine beachtliche Menge Bäume gefällt werden, ein unschöner Eingriff in den Allee-Charakter der Straße! Anstelle der Bäume muss also der Autoverkehr zurückweichen. Bitte bedenken Sie, dass die Biebricher Allee momentan auch nur eine Fahrspur je Richtung hat. Eine Verengung dieser Fahrspur auf das normale Maß führt dazu, dass weniger Autos riskante Überholmanöver durchführen und kann zusammen mit einer Reduzierung auf Tempo 30 für eine Entschärfung der angespannten Situation auf der Biebricher Allee sorgen.

Außerdem muss auch auf diesem Abschnitt ein durchgehend baulich getrennter Fahrradweg errichtet werden.

Wir sollten die Chance nutzen und durch den Bau der CityBahn die Verkehrswende in Wiesbaden einleiten!

Dem kann ich nur zustimmen! Als Anwohnerin in einer der Seitenstrassen habe ich am Samstag einen Schock bekommen, als die Skizze von Herrn Zemlin im Kurier erschien - wenn die Ausweichroute an den Haltestellen über die Seitenstrasse geführt wird, nimmt der Lärm und die Umweltbelastung doppelt zu. Von quietschenden Schienen hört man ja aus Mainz. Und ich komme dann auf dem Weg zur Haltestelle unter die Räder, weil die "ausgelagerten" PKWs in der Seitenstrasse mit Sicherheit weder 30 kmh fahren noch die Vorfahrt von rechts achten (ist ja auch heute leider schon so).
Eine Schnapsidee!

Ich bin ebenfalls Anlieger der Biebricher Allee. Und das seit ca. 40 Jahren. Die Biebricher Allee ist von Mainz, dem Rheingau oder den östlichen Vororten eine der frequentiertesten Straßen, um zum Einkaufen und Arbeiten in die Innenstadt zu gelangen. Oder einfach um das schöne Wiesbaden zu besuchen. Die Innenstadt, der Bahnhof mit dem naheliegenden Fußballstadion, die Fußballplätze an der Steinberger Straße sowie das in Planung befindliche neue Hallenbad und Eislaufplatz sind optimal zu erreichen.
Die Biebricher Allee wird in Stoßzeiten nicht einspurig sondern zweispurig in beiden Richtungen befahren. Die Anwohner sind durch die beidseitigen Seitenfahrstreifen von Lärm und Abgasen usw. geschützt. Dazu tragen auch die beidseitigen Grünstreifen und die vor noch nicht allzulanger Zeit mit hohen Kosten gepflanzten Alleebäume bei.
Die Busse fahren regelmäßig und es sind genügend Haltestellen vorhanden, um die Anwohner beidseitig der Allee zwischen Innenstadt und dem Rheinufer schnell und sicher zu befördern.
In Ihrer Projektstudie mit Ihre r wieder einmal "alternativlosen" Planung werden alle diese Faktoren nicht berücksichtigt. Oder gibt es überhaupt außer nebulösen - vielleicht auch ideologisch beeinflussten - Planungsideen nur der Gedanke: " Jetzt oder nie" . Die Stadt muss ja nur einen kleinen Teil der Kosten tragen.
Wer auch immer den Rest bezahlt, es sind Steuergelder, die von hart arbeitenden Bürgern aufgebracht werden.
Durch den Wandel des Individualverkehrs - Elektroautos, Fahrradverleihstationen, dankenswerterweise Anschaffung von Elektrobussen - gehen jetzt schon die schädlichen Emmissionen zurück. In einigen Jahren werden damit alle gesetzlichen Limits eingehalten.
Und dann haben wir keine Allee mehr mit Ihren herrlichen Bäumen.
Aber eine völlig unnötige Straßenbahn, deren Bau heute mit Gewalt und vielen undurchsichtigen Argumenten durchgesetzt werden soll. Die Folgekosten belasten den jährlichen Haushalt. Kein Geld für marode Schulen, sozial erschwinglichen Wohnungsbau usw.
Die Allee ist definitiv nicht als Straßenbahntrasse geeignet. Lassen Sie sich eine andere alternativlose Planung einfallen.
Ach, im Übrigen. Mir fehlt der Button: Diesem Kommentar stimme ich nicht zu.

Ich glaube, Ihr Wunsch nach ausgedehnten Grünflächen kann schon bald in Erfüllung gehen. Sie können auf dem Land leben - und müssen nicht in vollgestopften Städten mit Massen anderer Menschen um Wohnraum konkurrieren. Unser Land bietet große Flächen mit hoher Lebensqualität und bezahlbaren Grundstückspreisen. Bisher ist der Nachteil, daß Sie entweder ein Auto brauchen (und während der Fahrt kaum etwas anderes machen können) oder sehr viel Zeit für ÖPNV-Fahrten einplanen müssen. Das wird schon bald anders sein. Mit autonomen Fahrzeugen können Sie auf dem Land leben und dennoch die Annehmlichkeiten von Städten nutzen. Einkaufen können Sie heute schon weitgehend online, für den Rest fährt Sie dann Ihr öffentliches Robotertaxi in die Malls oder zu ihrer Lieblingsboutique. Für vieles müssen Sie sogar nicht mehr unbedingt in größere Städte fahren, denn Restaurants, Theater und so weiter werden sich dann auch wieder vermehrt dort ansiedeln, wo Flächen günstig sind.

Moderationskommentar

Hallo Karl-Friedrich von Kayser,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Online-Dialog. Wir h aben zu Ihrem Kommentar eine Rückmeldung des Planungsteams erhalten:
Vielen Dank für Ihre Frage. Wir teilen Ihre Auffassung, dass der Busverkehr durch Behinderungen im Straßenverkehr an Attraktivität verliert und die CityBahn nicht durch Staus beeinträchtigt werden soll. Für die Biebricher Allee werden daher verschiedene Varianten zur Gestaltung des Straßenquerschnitts erarbeitet und im Rahmen der Infomessen vorgestellt und erörtert. Auch die Bereiche der Bundesautobahnanschlussstelle Biebrich (A 66) finden als Teil der Biebricher Allee Berücksichtigung.

Die Planung zur Lage und Anzahl der Haltestellen ist nicht final abgeschlossen und ebenfalls ein wichtiger Baustein der Infomessen.

Der Fahrplan für die CityBahn wurde im Detail noch nicht ausgearbeitet. Attraktive Taktfolgen und Nachfrage stehen in Wechselwirkung zueinander. Das künftige Angebot wird sich am heutigen Angebot und der wachsenden Fahrgastnachfrage richten, so dass die Biebricher Alle ein attraktives Angebot erhalten wird. Einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung werden auch die im Vergleich zu straßengebundenen Verkehrsmitteln besseren Laufeigenschaften der CityBahn leisten.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Neulich war ich wieder einmal in Biebrich zu einem Konzert und weder waren die Busse von und nach Biebrich überfüllt, noch fehlte mir sonst etwas. Ich fand die dichte Busfolge wundervoll, denn es war wie im Zentrum einer Großstadt -- ich musste nicht auf die Uhr und auf den Fahrplan sehen, denn der nächste Bus kommt schon ...
Dieser schöne Zustand wäre mit der Citybahn in weiten Teilen Wiesbadens dahin. A) fährt sie seltener und B) sind die Haltestellen weiter auseinander. Wo ist der Vorteil für mich als Fahrgast?
Was die Sperrung der Biebricher Allee betrifft: Schon einmal die genannten Ausweichstrecken im Berufsverkehr erlebt? Und leben und arbeiten an diesen Straßen keine Menschen?
Vor allem sehe ich bei der Biebricher Allee ein Problem im Bereich der Autobahnanschlussstellen. Da staut es sich doch schon jetzt im Berufsverkehr. Wo will man den Stau hinverlegen, wenn die Bahn gebaut ist, damit die Bahn nicht auch im Stau steht? Und die noch fahrenden Busse stehen auch festgemauert zwischen den Autos. Das macht den ÖPNV nicht unbedingt attraktiver.
Was einigen hier entgangen ist, ist, dass die meisten Busse, noch ehe die Bahn rollt, durch Elektro- oder Brennstoffzellenbusse ersetzt sein sollen. Damit entfällt die Begründung mit den niedrigen Emissionen vor Ort und auch der Lärm dürfte zurückgehen, was bei der Citybahn eher nicht zu erwarten ist. Wozu also der Aufwand mit der Citybahn?
Zu guter Letzt noch etwas zu den überfüllten Bussen ganz allgemein: Die Sitzplätze werden vorzugsweise auf der Gangseite besetzt, freie Plätze rundherum mit Taschen gepflastert. Will einer auf einen der freien oder von Taschen belegten Plätze, gibt es böse Blicke ob der Zumutung. Keiner rückt vom Gangplatz zum Fenster, sondern der Störenfried kann zusehen, wie er dorthin kommt. An den Türen herrscht großes Gedränge, weil keiner im Gang stehen will, um bei Bedarf schnell aussteigen zu können. Wären Teile der Fahrgäste nicht solche Egoisten, müsste man außerhalb des Berufsverkehrs nicht über volle Busse lamentieren.

Moderationskommentar

Hallo WIMobil,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Planer haben uns eine Antwort zu Ihrer Frage übermittelt:

Vielen Dank für diese umfangreiche Anregung. Zu ihrer Frage: Das Projekt CityBahn befindet sich momentan in einem dynamischen Planungsprozess. Mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung stellen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Ergebnisse der Vorplanung vor und diskutieren mit ihnen eine von den Fachplanern ausgearbeitete Vorschlagslinienführung. Für die Biebricher Allee werden momentan verschiedene Varianten zur Gestaltung des Straßenquerschnitts erarbeitet und im Rahmen der Infomessen vorgestellt und erörtert. Die Infomesse für den Bereich Biebrich findet am 25.01.2018 statt (15 bis 20 Uhr, Galatea-Anlage). Zu dieser Infomesse sind Sie als Anwohnerin selbstverständlich eingeladen. Im weiteren Verlauf des Beteiligungsprozesses wird eine finale Linienführung abgestimmt, anschließend müssen weitere politische Beschlüsse gefasst werden. Erst dann erreicht das Vorhaben die nächste Projektstufe. Im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung erarbeiten die Planer dann ein detailliertes und realisierbares Konzept für die Linienführung inklusive der optimalen Lenkung sämtlicher Verkehrsströme.

Beste Grüße,
Petra Schröter (Moderation)

Kann es nur eine Antwort geben: der Erhalt möglichst vieler Bäume.

Durch den Bau der CityBahn werden möglichst viele Autofahrer auf die Bahn umsteigen. Die Zahl der Autos wird hoffentlich signifikant sinken.
Bäume gehören wie bei vorherigen Beiträgen schon nachzulesen ist, maßgeblich zur Biebricher Allee dazu. Sie behindern die Sicht der unmittelbaren Anwohner auf die Autoschlange und reduzieren Lärm und Luftschadstoffe.

zeigt mir lokal emissionsfreie Fahrzeuge, ob Elektro oder anderes. Ich persönlich sehe, wenn ich ans Jahr 2025 oder gar 2030 denke, hier schon den PNV der Zukunft, also autonome Fahrzeuge, die den Vorteil heutigen Massentransports- nicht selbst fahren müssen - ohne dessen Nachteile bieten. Statt eine Menge Geld in Systeme der Vergangenheit zu stecken, sollte Wiesbaden besser das Pulver trockenhalten, um diese Zukunft mitzugestalten und von ihr maximal profitieren zu können.

Kein Mensch wird entlang der Biebricher Allee vom Auto auf den Bus umsteigen. Wer jetzt bei der guten Busverbindung schon nicht einsteigt, wird auch nicht mit der CityBahn fahren, die sicher nicht öfter fährt. Es wird so kommen, dass eine halbleere Bahn mit halbvollen Bussen und genauso vielen Autos, wie bisher die Straße verstopfen. CityBahn runter von der Biebricher Allee. Hier gehört sie nicht hin.

Wenn man auf der Strecke Biebricher Allee zunächst am Rheinufer in den Bus steigt, um dann am Rathenauplatz umzusteigen in die Citybahn und dann an der Nußbaumstraße nicht mehr aussteigen kann, sondern eben 500 m weiter laufen muss, woher habe ich dann einen Zeitgewinn? - Das soll doch ein Rechenfaktor für diesen angeblich so positiven NKU-Wert sein?

Moderationskommentar

Hallo Speedy Gonzales,
danke für Ihren Beitrag. Das Planungsteam hat Ihre Frage beantwortet:

Vielen Dank für Ihre Frage. Eine Fortführung der Biebricher Stichstrecke in Richtung Rheinufer ist bereits an verschiedenen Stellen angeregt worden und wird in den folgenden Wochen von den Planern weiter betrachtet. Auf der Infomesse am 25. Januar in den Biebrichern Galatea-Analgen werden dann weitere mögliche Varianten der Linienführungen in Richtung Rheinufer vorgestellt. Die genauen Positionen der CityBahn-Haltestellen auf der Biebricher Allee stehen noch nicht fest. Konstruktive Anregungen nehmen wir gern entgegen.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo Speedy Gonzales,

die Planer haben Ihre Frage beantwortet:
Vielen Dank für Ihre Frage. Ob und welche Haltepunkte wegfallen oder hinzukommen lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend sagen. Somit stehen auch die genauen Positionen der CityBahn-Haltestellen auf der Biebricher Allee noch nicht fest. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sollen auch die Positionen der Haltestellen diskutiert werden – konstruktive Anregungen nehmen wir weiterhin gern entgegen. Die CityBahn ist Teil eines Gesamtkonzeptes für die Mobilität in Wiesbaden und Mainz, rund 200.000 Menschen erhalten direkten Zugang zur Straßenbahn. Bei den Planungen wird ein Prognosezeitraum bis zum Jahr 2030 betrachtet und bewertet. Daraus werden sich auch Veränderungen im Busliniennetz ergeben. Unterm Strich soll sich das ÖPNV-Angebot in Wiesbaden und Mainz durch die Citybahn jedoch spürbar verbessern.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

An der Biebricher Allee fährt im Schnitt alle 4 Minuten ein Bus in Richtung Innenstadt. Die Busse sind nicht überfüllt. Die Citybahn wird nicht alle 4 Minuten fahren. Es ist doch keine Verbesserung wenn man jetzt viel länger warten muss. Dann nimmt man eher das Auto.

Im Übrigen werden die Haltestellen der City-Bahn in größeren Abständen liegen als derzeit bei Bussen.

Natürlich sind die Busse nicht überfüllt. Deswegen fahren sie ja auch "nur" alle 4 Minuten in der Hauptverkehrszeit...

Die Nutzen-Kosten- Analyse basiert zum Glück nicht auf Meinungen sondern auf Fakten und die kommen mit großer Sicherheit aus Fahrgastzahlenerhebungen der ESWE. Wo steht denn, dass mit Bau der Citybahn die Taktzeiten deutlich verkürzt werden? Ziel ist es mehr Fahrgäste auf die Bahn zu bekommen. Untersuchungen aus anderen Städten zeigen, dass dies in der Regel auch gelingt, weil eine Bahn attraktiver ist als ein Bus. Außerdem kommt es nicht allein auf den Takt an, sondern auf die Gesamtfahrzeit bzw. die Gesamtreisezeit und die ist bei einer Citybahn kürzer als mit dem Bus.

Ich bin selbst Anwohner der Biebricher Allee und nutze regelmäßig den ÖPNV. Keineswegs sind die Busse überfüllt, die Linie 4 ist sogar immer recht leer. Es ist auch nicht akzeptabel, die Bahn über die verkehrsberuhigten Anwohnerstraßen zu führen, quasi direkt unter dem Fenster - wer das befürwortet, den betrifft es ganz offensichtlich nicht. Ich befürchte außerdem, dass alter Baumbestand gerodet wird an den Haltestellen oder - wenn man nicht rodet - auf Fahrspuren verzichtet. Das ist insofern keine Alternative, dass es unweigerlich zu Stau führen wird in der Rush-Hour, da viele aus dem Mainzer Umland eben nicht einfach auf die Citybahn umsteigen können. Auf der Mainzer Straße müssen zudem gar keine Bäume gefällt werden und es gibt viele, die dort arbeiten, daher also auch ein Nutzen für Pendler, die dort keine Parkmöglichkeiten haben.

"1889 wurde die erste Dampfstraßenbahn der Wiesbadener Straßenbahn über die Biebricher Allee zum Rheinufer eingerichtet, die 1900 in eine elektrische Straßenbahn umgewandelt wurde...
Ab 1949 übernahm die Linie A des Oberleitungsbus Wiesbaden den Personenverkehr auf der Strecke,[9] seit 1961 sind nur noch Dieselbusse im Einsatz"

Quelle: Wikipedia

Wenn jetzt diese Stickoxid-Schleudern wieder durch eine Ctybahn ersetzt werden, ist das nur zu begrüßen. Und wer sich über vielleicht ein paar Bäume wenig aufgeregt, damit Haltestellen geschaffen werden können, dem kann man nur entgegnen: Die restlichen Bäume werden dafür länger überleben.

Bis die Citybahn wenigstens halbwegs in Betrieb gehen kann wird es in Wiesbaden keine Dieselbusse mehr geben. Deshalb sind alle Vergleich zwischen der Citybahn und Dieselbussen fragwürdig. Also müßten die Umweltwirkungen der Citybahn mit Elektrobussen verglichen werden. Für die Busse spricht, dass sie schneller die Umwelt entlasten können, dasss sie die für das Stadtklima wichtigen Bäume erhalten und dass uns die erheblichen Umweltbelastungen (Feinstaub!) während der Bauzeit der Citybahn erspart bleiben. Ein positiver Nebeneffekt ist noch, dass eine Elektrobus nur einen Bruchteil dessen kostet was eine Bahn kostet. Mit dem eingesparten Geld könnte man dann endlich Schulen sanieren.

Sind Batteriebusse oder Batterieautos Stickoxid-Schleudern? Straßenbahnen fahren mit demselben Strom. Und Batteriefahrzeuge haben immerhin noch den Vorteil, daß sie Strom speichern, also besser mit Wind- oder Solarquellen klarkommen. Und die Systeme sind robuster. Schienenfahrzeuge können Hindernisse nicht einfach umfahren.

Moderationskommentar

Hallo Frau Schneider-Reinsch,
wir haben heute vom Planungsteam eine Rückmeldung zu Ihrem Beitrag erhalten:

Vielen Dank für diese umfangreiche Anregung. Das Projekt CityBahn befindet sich momentan in einem dynamischen Planungsprozess. Mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung stellen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Ergebnisse der Vorplanung vor und diskutieren gemeinsam eine von den Fachplanern ausgearbeitete Vorschlagslinienführung. Für die Biebricher Allee werden momentan verschiedene Varianten zur Gestaltung des Straßenquerschnitts erarbeitet, die im Rahmen der Infomessen vorgestellt und erörtert werden. Die Infomesse für den Bereich Biebrich findet am 25. Januar 2018 statt (15:00 bis 20:00 Uhr, Galatea-Anlage). Zu dieser Infomesse sind Sie als Anwohnerin herzlich eingeladen. Im weiteren Verlauf des Beteiligungsprozesses wird dann eine finale Linienführung abgestimmt und anschließend müssen weitere politische Beschlüsse gefasst werden. Erst dann erreicht das Vorhaben die nächste Projektstufe. Im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung erarbeiten die Planer dann ein detailliertes und realisierbares Konzept für die Linienführung, das auch die optimale Lenkung sämtlicher Verkehrsströme beinhaltet.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Es ist doch naiv zu glauben, dass die Citybahn eine Entlastung für die Umwelt und die Bürger darstellt. Der Vergleich hinkt doch: Damals gab es kaum Autos und die Biebricher Allee war ein vierreihige Kastanienallee.
Meine Prognose: Der Individualverkehr wird noch weiterzunehmen, Busse fahren vielleicht seltener (und da hoffen wir ja auf den Einsatz von Elektroautos), und die Citybahn braucht Raum, der nicht vorhanden ist (s. z.B, die Verengung der Biebricher Allee an der Sektkellerei Henkell).
Oder werden dann die Autos nur noch jeweils einspurig fahren, damit die Citybahn eine eigene Spur bekommt. Oder geht es auf Kosten der Anwohner, die sich über schlechte Busverbindungen nicht beklagen.
- Was sagt das Denkmalamt zur Planung, wie verändert sich das Straßenbild, welche Auswirkungen haben die Erschütterungen auf die alten Häuser?
- Was sagt das Umweltamt zu den Planungen, Bäume dort zu fällen, wo sie für die Luftreinigung besonders gebraucht werden. Ersatzpflanzungen im Wald helfen uns Anwohnern nur bedingt weiter.
- Was sagt das Gesundheitsamt zu noch mehr Geräuschbelastungen bzgl. der Gesundheit der Menschen, die hier leben?
Umweltschutz ist mehr als Stickoxidreduktion !
Diesbezgl. wünschte ich mir aber eine konsequentere Politik gegenüber den Autoherstellern. Gab es nicht gerade wieder erneut Fälle von Software-Manipulationen bei VW?

Die Linienführung über die Biebricher Allee ist eine großartige Idee! Viele Anwohner, heute schon viel Busverkehr, der dann größtenteils abgelöst werden kann. Prima.
Sinnvoll wäre der Wegfall von Fahrspuren, damit Autofahrer auf das neue Verkehrsmittel umsteigen, weil das einfach die schnellste Möglichkeit ist, zum Hbf oder in die Innenstadt zu kommen.

Aufgrund der Breite der Allee wäre vermutlich eine Führung auf eigener Trasse in der Mitte sinnvoll mit Fußgängerüberwegen (Ampel) zu den Haltestellen.

Drei Haltestellen finde ich auf der gesamten Länge der Allee okay und ausreichend. Macht die Fahrt flotter als mit dem Bus.

Moderationskommentar

Liebe/r N.Mole.Res,

vielen Dank für Ihre kritischen Anmerkungen.
Die Bitte um sachliche Formulierung hat nach unserer Auffassung nichts mit Meinungsunterdrückung zu tun. Uns geht es nicht darum, welche Meinung vertreten wird, sondern darum, in welcher Form dies geschieht.
Zu den anderen Punkten Ihres Kommentars, möchte ich Sie gerne auf Punkt 10 unserer Dialogregeln (https://www.dialog.citybahn-verbindet.de/regeln) hinweisen: 10. Kritik erwünscht
Ihre Anregungen und Kommentare zu dem Verfahren, den Dialogregeln und der Moderation können Sie uns gerne per E-mail schreiben. Sie erreichen uns über das Kontaktformular (https://www.dialog.citybahn-verbindet.de/kontakt). Ihre Fragen haben wir an die entsprechenden Ansprechpartner weitergegeben und leiten die Antworten an Sie weiter sobald Sie uns vorliegen und werden diese auch hier auf der Plattform einstellen.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Liebe Frau Schröter, Aussagen wie "dann glauben Sie an den Weihnachtsmann" gehören zum politischen Tagesgeschäft. Das zu tadeln ist Meinungsunterdrückung. Hören Sie einfach mal in die öffentliche Debatte unserer Staatsvertreter hinein. Stattdessen wäre es schön, mal Transparenz in das Projekt zu bekommen. Wieso sind noch soviel Fragen offen und werden erst in späteren Planungsphasen geklärt? Wieso ist die hier im Portal bereit gestellte Streckungsplanungs-Karte in einem so kleinen Maßstab und in so schlechter Qualität? Wieso werden nicht verschiedene Fahrgast_Journeys beschrieben, z. Bsp.: wie oft ist ein Fahrgast gewillt umzusteigen - von Auto in Bus - in CityBahn in Bus - bis er sein Ziel erreicht hat.
Bitte veröffentlichen Sie auch diese Fragen. Herzlichen Dank

Woher nehmen Sie die Annahme, dass es zum Verkehrschaos auf der Biebricher Allee mit einer City-Bahn kommen wird? Können Sie etwas in die Zukunft schauen?

Nicht ohne Grund sind hier Verkehrsplaner und -ingenieure am Arbeiten, die genau so etwas beachten und berücksichtigen und ausrechnen können. Sie werden ihre Arbeit durchaus verstehen, so viel Vertrauen sollte vorhanden sein. Währenddessen sind die meisten Kommentatoren hier Bürger wie ich und Sie, die nur subjektive und von den Medien dargestellte Meinungen und Annahmen treffen.

Sollte es tatsächlich auf der Biebricher Allee zum Verkehrschaos kommen, werden das die Verkehrsteilnehmer auch nicht für immer mit machen. Niemand hat die Zeit oder Lust dort morgens 30 Minuten im Stau zu stehen. Wenn man dann sieht, dass eine City-Bahn neben dem Stau entlangfährt und pünktlich ist, wird man die Autonutzung doch einmal hinterfragen. Natürlich können nicht alle MIV-Nutzer der Biebricher Allee auf eine Straßenbahn umsteigen, aber wenn man ein solches ÖPNV-System konsequent ausbaut, können Autofahrer schon viel früher abgefangen werden und müssen dann gar nicht mehr bis zur Biebricher Allee fahren...

Moderationskommentar

Hallo jl11,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Im Sinne eines konstruktiven Dialogs, möchte ich Sie jedoch bitten, bei der Formulierung Ihrer Beiträge auf Aussagen wie "Dann glauben sie weiterhin an den Weihnachtsman", zu verzichten.
Danke für Ihr Verständnis.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Ich hatte ihren Kommentar erst für Ironie gehalten, aber sie meinen es anscheinend ernst. Dann glauben sie weiterhin an den Weihnachtsman und daran, dass auch nur ein Bruchteil der Autofahreer die Täglich die Biebriche Alle benutzen auf die Citybahn umsteigen. Es wird mehr Verkehrschaos geben, mehr nicht. So einfach wie sie sich das vorstellen funktioniert die Welt nicht.

"Im Bereich der drei Haltestellen: Soll in der Abwägung eher der Erhalt möglichst vieler Bäume oder der Erhalt einer eigenen Auto-Fahrspur Vorrang bekommen?"
Das verstehe ich nicht -- ich denke die Straße ist ausreichend breit für eine eigene CityBahn-Spur? Dazu gehören doch üblicherweise auch Haltestellen ...
Wo soll denn die Bahn fahren? In der Straßenmitte oder an den Rändern? Eines ist zwar hier nicht deutlich geschrieben, aber es scheint am Ende so zu sein, dass eine Fahrspur für Autos und eine für die Bahn in jede Richtung vorhanden sein werden. Wie wird das im Bereich der Autobahnauffahrten gelöst? Im Berufsverkehr wird das schlimm werden und von besserer Luft keine Spur.

Zum heutigen Zeitpunkt ist die Auffahrt auf die Allee, sofern man links abbiegen möchte, schon mit viel Geduld verbunden, bis man eine Lücke findet. Wie soll das ohne Ampeln gehen, wenn eine Spur für die Citybahn und die andere für den bisher insgesamt 4-spurigen Verkehr genutzt wird, von dem Rückstau des vielen Verkehrs, der sich nur noch auf einer Spur tummelt, ganz zu schweigen. Die Lärmbelästigung ist jetzt schon sehr groß, der verdrängte Verkehr wird für weiteren Lärm und schlechte Luft auch in den Anwohnerstraßen sorgen, die alle beidseitig beparkt und nicht gerade breit sind. Die Nebenstraßen direkt in der Allee werden von den Fahrradfahrern genutzt, die dann wieder einmal das Nachsehen haben. Die hohe Auslastung der derzeitigen Busse sollte untersucht werden. Vielleicht hilft hier eine bessere Taktung und gezieltere Streckenführung von Schnellbussen, die auch gerne bis nach Schierstein durchfahren dürfen. Durch die wenigen Haltestellen werden die Anwohner nicht dazu verleitet, auf die Bahn umzusteigen, die vollen Busse dürften also bleiben, kollidieren aber zeitlich mit der dann nicht ausgelasteten Citybahn. Folglich wird der Busverkehr auf der Strecke ausgedünnt und die vielfach älteren Anwohner müssen weitere Wege in Kauf nehmen. Dafür werden die Fahrscheine immer teurer, denn die Streckenpflege kostet Geld, das die Stadt nicht geschenkt bekommt.

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