Vorheriger Vorschlag

Theodor-Heuss-Brücke

Die Theodor-Heuss-Brücke wurde von den Planern mit Blick auf die statischen Anforderungen an einen CityBahn-Verkehr überprüft.

weiterlesen und diskutieren
Nächster Vorschlag

Variante: Große Bleiche

Analog zur heutigen Buslinie 6 in Richtung Mainz Hauptbahnhof, soll die CityBahn – von der Theodor-Heuss-Brücke kommend – auf der linken Richtungsfahrbahn in die Rampe und anschließend über die Peter-Altmeier-Allee in die Große Bleiche einfahren,

weiterlesen und diskutieren

Variante: Kaiserstraße

Blick auf die Kaiserstraße

Analog zur heutigen Buslinie 9 in Richtung Mainz Hbf soll die CityBahn – von der Theodor-Heuss-Brücke kommend – auf der linken Richtungsfahrbahn in die Rampe und auf diesem Fahrstreifen durch die Peter-Altmeier-Allee in die Kaiserstraße einfahren, wo sie dann auf den rechten Fahrstreifen wechselt. In Gegenrichtung verkehrt die CityBahn innerhalb der Peter-Altmeier-Allee auf dem linken Geradeausstreifen und schwenkt im Rampenbereich in die dort anliegende Grünfläche.

Innerhalb der Kaiserstraße befinden sich die Gleise jeweils in Seitenlage am rechten Fahrbahnrand. Über die straßenbündige Gleisführung in der Parcusstraße wird das Bestandsnetz auf der Alicenbrücke an der Haltestelle Hauptbahnhof West erreicht.

Da die CityBahn in der Kaiserstraße jeweils am rechten Fahrbahnrand unterwegs ist, können die Bahnsteige aufgrund der zahlreichen Grundstückszufahrten nicht barrierefrei umgesetzt werden. Zudem könnten Fahrdraht und Masten im Falle eines Brandes in einem der angrenzenden Gebäude die Feuerwehr behindern. Die zahlreichen Einmündungen in die Kaiserstraße müssten mit einer Rot-Dunkel-Anlage signalisiert werden. Eine Führung der Radfahrer auf einer gemeinsamen Fahrspur mit den Pkw oder auf einem kombinierten Geh-Radweg sind keine guten Lösungen.

Bei der alternativen Führung der Straßenbahn in Mittellage auf der inneren Fahrbahn würden die Bahnsteige auf dem zentralen Grünstreifen liegen. In diesem Fall müssten Teile des Baumbestands weichen. Der geringe Eingriff in den ruhenden Verkehr sowie die Führung der Fußgänger und Radfahrer sprechen für diesen Ansatz. Da bei dieser Variante der Eingriff in den denkmalgeschützten Bereich jedoch sehr umfangreich ist, verfolgen die Planer diese Variante nicht weiter.

Aufgabe:
Über die Kaiserstraße soll die Verknüpfung der CityBahn mit dem Mainzer Bestandsnetz sichergestellt werden.

Vorteil:
Mit dem Streckenverlauf über die Kaiserstraße bindet die CityBahn die Neustadt direkt an. Der Gesamtquerschnitt der Kaiserstraße ist breit genug, um die separate Fahrspur umzusetzen und bietet zudem viele stadtplanerische Möglichkeiten in Bezug auf die Gestaltung der Strecke.

Nachteil:
Eine CityBahn-Strecke über die Kaiserstraße würde die Mainzer Innenstadt nicht umsteigefrei anschließen. Somit hätte die CityBahn für Fahrgäste mit dem Ziel Mainz Innenstadt keinen Vorteil gegenüber der S-Bahn-Verbindung zwischen den beiden Hauptbahnhöfen. Zudem ist der Gleisanschluss von der Parcusstraße in Richtung Kaiserringe nur schwer umsetzbar, da der Kurvenradius sehr eng ist.

Bewertung:
Die Vorteile dieses Streckenverlaufs können auch im Rahmen einer späteren Netzerweiterung durch eine der anderen Varianten auf dem Abschnitt zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Hauptbahnhof erreicht werden. So wäre beispielsweise denkbar, im Bereich der Großen Bleiche/Bauhofstraße einen Ast in Richtung Neustadt herzustellen.

Kommentare

Würden die Gleise Brückenrampe-Quintinsstraße-Bauhofstraße-Hindenburgplatz verlaufen und eine Rampe angelegt werden,
wäre alles angebunden, City, Bleichenviertel, Neustadt und das zur Station ausbaubare Untergeschoss des Hauptbahnhofes. Unter Mitbenutzung des Tunnels für die alte Bretzenheimer Linie weiter über Rheinallee-Depot/Bismarckplatz-Tunnel unterm Hauptbahnhof über Osteinrampe mittels Einrichtungsring wäre die Neustadt noch näher angebunden. (Der Tunnel könnte u.U. schon an der Steigung der Quintinstraße beginnen). Ein Tunnel pro Richtung könnte in einfacher Tieflage hinter den Abgängen und Linksausstieg verlaufen, so müsste in die Gebäudestruktur des Hauptbahnhofs nicht eingegriffen werden.
Auch eine Fußgängerpassage Hbf.-Anlage Kaiserstraße ist mittig denkbar. Mehr Raum würde entstehen trotz neuer Bahnstrecke.

Gemäß meinem Gesamtkonzept für ein Straßenbahnnetz in Mainz (https://www.dropbox.com/s/b5o55atibbvsrr1/GesamtkonzeptStraBaMainz.png), das ich auf der Infomesse vorgestellt habe, soll die Kaiserstraße dem Auto-Durchgangsverkehr vorbehalten sein und mit beiderseitigen Fahrradwegen ausgestattet werden. Die Binger Straße soll dagegen ausschließlich für den ÖPNV, den Radfahrern und Fußgängern eingerichtet werden und für den Durchgangsverkehr gesperrt werden (Lieferverkehr soll es weiterhin geben).

Moderationskommentar

Ich ziehe die Variante Kaiserstraße vor mit Wendemöglichkeit am oberen Ende der Kaiserstr. (gegenüber Schottstr.) und ohne direkte Anbindung an das Mainzer Netz. Wer weiter zur Uni will geht durch die kurze Schottstr. zum Bahnhof und fährt dort weiter. Ich halte Kreuzungs- und Zusammenführungkonzepte im Bereich Münsterplatz, HBF und HBF-West für Stauproduzenten auch beim ÖPNV, deshalb mein Vorschlag kurfz davor zu enden und einige Meter zu Gehen.
Grundsätzlich würde ich eigentlich eine Lösung im S-Bahn Bereich präferieren, hier unter Einbeziehung der Aartalbahn und Nutzung des Geleises bei der Sektkellerei oberhalb von Biebrich. Das gibt es noch und erlaubt eine Anbindung an den HBF-Wi und auch eine direkte Anbindung nach Mainz. Wie ich Kind war wurde diese letztere öglichkeit als direkte Verbindung für denSonntagsausflugszug genutzt.

[von der Moderation im Auftrag eines Nutzers eingestellt]

Als Anwohnerin der Kaiserstraße und Nutzerin der Stadtbusse, kann ich an dieser Stelle nur zu bedenken geben, dass auf der Kaiserstraße selbst kaum Menschen ein und aussteigen, außer die Schulkinder morgens. Die Buslinien 76 und 9 sind täglich leerer als die meisten anderen Busse. Als Anbindung an die Neustadt halte ich diese Lösung außerdem als äußerst ungeeignet, da die Buslinien 62,63 sehr regelmäßig durch die Hindenburgstrasse fahren und ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand, der beispielsweise am Sömmeringplatz wohnt, in die Kaiserstraße laufen würde, um dann in eine Bahn zu steigen, die nicht einmal zum Höfchen fährt. Der Hauptbahnhof ist sowohl mit den schon vorhandenen Bus- und Straßenbahnlinien als auch fussläufig von den größten Teilen der Neustadt schnell und einfach zu erreichen. Die Nachteile überwiegen meiner Meinung nach.

Ich wohne am Sommeringplatz und würde tatsächlich zur Kaiserstrasse laufen, wenn die Bahn von dort bis zu Hochschule durchfährt. Die innere Neustadt wird zwar von den Linien 62/63 regelmäßig befahren, allerdings brauchen diese von der Synagoge bis zum HBF 15 Minuten. In der Zeit bin ich (jung und flott zu Fuß) gelaufen. Die 67, welche direkt über die Kaiserstrasse zum HBF fährt, ist eher die Ausnahme.

Die Linie 59 soll über den Bismarkplatz und den Zollhafen die Neustadt durch die Mainzelbahn anbinden, allerdings ist es für die innere Neustadt absolut unpraktisch.

Kurzum, die Anbindung der Neustadt zur Innenstadt ist passabel, vom Rest eher durch den Zeitfaktor abgeschnitten. Daher würde ich die Citybahn auf der Kaiserstrasse begrüßen, um zumindest den schnellen Anschluss durch Mainz über den HBF hinaus zu haben.

Mit Blick auf die Bevölkerungsdichte rund um die Kaiserstraße und auch die direkt an der Straße liegenden drei Gymnasien (RaMa, Frauenlob, Schloss) würden zumindest die meisten Menschen an die Straßenbahn angebunden. Die Dreispurigkeit stellt sicher, dass der Individualverkehr weiter gut fließen kann. Außerdem würde es dadurch die Möglichkeit geben, später einmal einfach die Rheinallee mit dem neuem Wohnquartier Zollhafen anzubinden.

Es gab doch schon mal eine Straßenbahnlinie vom Mainzer Bahnhof ausgehend über den Rhein, bevor der Autowahn alles nieder gemacht hat. Wie war damals die Trassenführung?

Moderationskommentar

Hallo Wegwarte,

wir haben Ihre Frage weitergeleitet und vom Planungsteam folgende Antwort erhalten:

Hallo Wegwarte, vielen Dank für Ihre Frage. Zeitweise gab es sogar zwei Straßenbahnlinien, die zwischen Wiesbaden und Mainz verkehrten. Folgender Artikel im Merkurist beschreibt das historische Straßenbahn-Netz der Stadt Mainz: https://merkurist.de/mainz/historisches-strassenbahnnetz-als-die-strasse...

Freundliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Die neue Straßenbahnverbindung von Mainz nach Wiesbaden sollte auch die Mainzer Innerstadt dauerhaft erschließen. Eine Trassenführung durch die Kaiserstraße bringt wenig Vorteile für Innenstadtbesucher: Dann kann man ja gleich die S-Bahn nehmen und am Hauptbahnhof umsteigen. Schön wäre eine Linienführung durch Mainz von der Theodor-Heuss-Brücke nach Süden zur Quintinsstraße über Flachsmarkt / Flachsmarkstraße zur Großen Bleiche und weiter zur Alicenbrücke.
In der Schusterstraße vor dem Kaufhof könnte dann eine Haltestelle eingerichtet werden, die nur unwesentlich weiter weg von Dom und Ludwigsstraße ist, als die Bushaltestelle am Höfchen. Diese Linienführung wäre nur ca. 600 m länger als die vorgeschlagene Linienführung durch die Große Bleiche und bringt die Passagiere erheblich näher an den Stadtkern.

Ich finde das Argument, dass "die CityBahn für Fahrgäste mit dem Ziel Mainz Innenstadt keinen Vorteil gegenüber der S-Bahn-Verbindung" nicht treffend. Niemand würde vom HBF in Wiesbaden die STR nehmen, um zum HBF nach Mainz zu kommen. Es geht ja um die Menschen, die Teilstücke nutzen wollen und nicht die gesamte Strecke.

Auf der Kaiserstraße sind Staus zu bestimmten Zeiten keine Seltenheit. Dass man dort noch eine Citybahn unterbringen kann, erscheint mir zweifelhaft. Ich frage mich auch, was aus den Parkplätzen in der Kaiserstraße werden soll. Und ist noch reichlich Platz für Radwege vorhanden?

Moderationskommentar

Hallo Herr Probst,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu folgende Rückmeldung des Planungsteams erhalten:
Sehr geehrter Herr Probst, wie Sie der Variantenbeschreibung entnehmen können, müssten Radfahrer in der Kaiserstraße auf einer gemeinsamen Fahrspur mit den Pkw oder auf einem kombinierten Geh-Radweg fahren. Dies wird von den Planern der CityBahn GmbH negativ bewertet.

Freundliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Diese Variante wäre für den Autoverkehr ideal, wenn dort auch eine Brücke oder ein Tunnel als weitere Strecke über / unter dem Rhein wäre.

Was hat eine "City"-Bahn in der Kaiserstraße verloren? Sie würde nur zielstrebig zum Hauptbahnhof fahren, wo man dann, um in die wirkliche City zu gelangen, umständlich und zeitraubend umsteigen müsste. Das kann ich ja, von Wiesbaden kommend, sogar wesentlich schneller auch mit der S-Bahn haben. Der Anschluss ans vorhandene Netz in Richtung Hbf bzw. Münsterplatz wäre, wie im Exposé schon erwähnt, über die enge Parcusstraße verkehrstechnisch sicher schwierig.
Ich erinnere mich noch, lang, lang ist's her, dass in der Kaiserstraße schon mal Schienen lagen. Diese waren aber Teil einer Ringlinie um bzw. durch die Innenstadt. Eine solche Ringlinie ist unbedingt auch für die Citybahn anzustreben, allerdings mit kleinerem Radius, über Große Bleiche, Schillerstraße, Ludwigsstraße und Schusterstraße/Flachsmarkt - ein richtiger „City“-Ring eben. Bei gerade mal 2 km Umfang wäre ein solcher Ring mit wenigen Bahnen in kurzer Taktung zu befahren, Busse könnte man so fast ganz aus der Innenstadt herausnehmen. Die eigentliche Citybahn, aus Wiesbaden über Theodor-Heuss-Brücke und Quintinsstraße, würde von diesem Ring nur den Abschnitt Schusterstr./ Flachsmarkt und Große Bleiche benutzen. Zentrale Haltestelle wäre dann vor der Quintinskirche, von wo aus dann auch die Busse Richtung Weisenau/Laubenheim bzw. Mombach/Budenheim starten könnten.

Ein mögliches Staupotenzial für den Individualverkehr sehe ich nicht. Ich komme individuell zu jeder Uhrzeit durch die Kaiserstraße. Und dass momentan die Busse in der Kaiserstraße nicht so frequentiert sind, hängt wohl hauptsächlich mit dem völlig verunglückten Fahrplanangebot zusammen (entweder drei Busse im 5 Minutentakt hintereinander oder 30 min keiner). Die Bushaltestelle Hindenburgplatz mit seinen Haltebereichen B+D Richtung Hbf verstehen vermutlich nur die ganz großen Verkehrsstrategen mit Diplom. Man steht mit Sicherheit im Haltebereich B, wenn ein Bus in D hält und umgekehrt. So kann man ÖPNV möglichst unattraktiv gestalten. Da läuft man lieber zum Bahnhof. Eine Straßenbahn-Linienführung über die Kaiserstraße würde an die historische Linienführung anknüpfen, die ehemals sehr gut frequentiert war. Deshalb hatte man sie auch dahin gebaut. Bis die Abrissbirne kam, weil Busfahren als die bessere Alternative galt. Links und rechts der Kaiserstraße, also Neustadt und Bleichenviertel ist hinreichend dicht besiedelt.

Die Frage für mich ist wo leitet man den den Individualverkehr um, dieser würde zwangsläufig durch die Große Bleiche fahren und das wäre ein Kollaps für die Stadt. Desweiteren wäre die Große Bleiche auch der bessere Anbindung von anderen Bus&Bahnlinien und natürlich auch für Leute die älter sind oder Mutter mit Kind um barrierefrei in die Innenstadt zu kommen.
In der Kaiserstraße soll man lieber den Individualverkehr fahren lassen, der über die Saarstraße nach Alzey/Worms fährt.

Desweiteren wird durch den Umbau die Große Bleiche aufgewertet.

Wieso soll die Citybahn durch die Kaiserstraße fahren? Da will fast niemand hin. Die meisten wollen ins Stadtzentrum.

Aus diesem Grund wurde irgendwann auch die Regionalbuslinie aus Hochheim über Schusterstraße geführt. Das kam den Kundenwünschen entgegen.

Sozusagen als Nachschlag: mit dem Bau einer Rheinbrücke (etwa in Höhe des Betriebshofes?)wäre auch das Problem der Theodor-Heuss-Brücke gelöst. Obwohl ich kein Autofahrer bin und nur selten auf die hessische Seite fahre, wäre eine zusätzliche Brücke für den gesamten Verkehrsfluß der Region von Vorteil. Wann die Schiersteiner Brücke mal fertig wird ist sowieso zweifelhaft

Die Kosten für eine neue Brücke dürften viel zu hoch sein...

Wie wäre es, die City-Bahn die Rheinalle entlang weiterzuführen und den Anschluß an das Strassenbahnnetz in Höhe des Betriebshofes der MM herzustellen. Dort liegen bereits Schienen (eine Weiterführung nach Mombach später ist möglich), die Hochschule ist also mit einer geringen Zeitverzögerung möglich. Außerdem bliebe die Kaiserstr. im jetzigen Zustand erhalten. Allerdings ist die Innenstadt nur über eine Umsteigemöglichkeit am Hauptbahnhof zu ermöglichen. Möglich wäre auch eine Führung durch die Nahestr./Goethestr und dortige Anbindung an das Strassenbahnnetz. Damit hätte auch die Neustadt eine Haltestelle etwa am Goetheplatz

Die "geringe" Zeitverzögerung würde mindestens 10 Minuten betragen, was ich für ziemlich viel halte. Dies ist eine Variante für einen weiteren Ausbau, wenn Mainz dies will.

Die Führung über die Kaiserstraße hat gegenüber den anderen Varianten den Vorteil, die Neustadt besser anzubinden. Dies ist kein wirklicher Vorteil, wenn man sich die Fahrgastzahlen in den auf der Kaiserstraße verkehrenden Buslinien anschaut und beispielsweise mit den durch die Hindenburgstraße verkehrenden Bussen vergleicht, verschwindet dieser Vorteil komplett. Die Linien 62 und 63 sind auf der Hindenburgstraße nahezu immer gut ausgelastet, auf der Kaiserstraße steigt kaum jemand ein oder aus. Die Kaiserstraße ist und bleibt eine Barriere, wer aus der Neustadt kommt und auf der Altstadtseite der Kaiserstraße zu einer Haltestelle möchte, muss 6 vielbefahrene Fahrspuren queren, das ist unattraktiv und wird sich auch nicht ändern. Um die Neustadt besser anzubinden, sollte besser ein Ringschluss der Bahn vom Bismarckplatz über Goetheplatz, Hindenburgstraße, Höfchen und Schillerplatz realisiert werden (Fahrweg der Linien 62 und 63). Um Feinstaube und Stickoxide in der Innenstadt in den Griff zu bekommen, müssen stark nachgefragte Verbindungen in der Innenstadt auf die Straßenbahn umgestellt werden, auch Elektrobusse mit ihren Gummireifen und schweren Batterien bringen hier keinen großen Vorteil.

Diese Variante halte ich für die schlechteste Variante, da sie die Verkehrsituation des Individualverkehrs stark verschlechtern würde. Dies betrifft die Kaiserstraße und die Rheinstraße vor allem im Berufsverkehr. Gleichzeitig soll der Individualverkehr verstärkt über die Kaiser und Rheinstraße geführt werden. Dies würde durch die Citybahn noch verstärkt.