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1. Workshop: 04. September 2018

Fünfundzwanzig Anwohnerinnen und Anwohner der Mainzer Innenstadt, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessengruppen und Experten der beteiligten Ämter und Planungsbüros diskutierten im Rahmen des ersten CityBahn-Workshops intensiv über

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3. Workshop: 23. Oktober 2018

Im Fokus der Diskussion standen dieses Mal die beiden Streckenvarianten Quintinsstraße/Ludwigstraße und Quintinsstraße/Flachsmarkt/Große Bleiche – zwei weitere Optionen der insgesamt vier Streckenvarianten auf Mai

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2. Workshop: 18. September 2018

Im Fokus der Diskussion standen Kaiserstraße und Großen Bleiche – zwei der insgesamt vier Streckenvarianten auf Mainzer Seite.

Nach einem Rückblick auf den ersten Workshop und die darin gemeinsam erarbeiteten Themen und Kriterien gab Petra Strauß, Bereichsleiterin Öffentliche Verkehrsplanung und Bewertung bei der PTV Group, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Einblick in die volkswirtschaftliche Betrachtung des geplanten Infrastrukturprojektes. Dabei wurden die Ziele der Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) beleuchtet.

Über Denkmalschutz, Brandschutz, Umweltschutz und weitere wichtige verkehrsbauliche Aspekte, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen, informierte Christian Kron vom Verkehrsmanagement des Stadtplanungsamtes Mainz. Wie sich diese Aspekte konkret auf die einzelnen Streckenvarianten auswirken, zeigte anschließend Christian Müller vom Planungsbüro Mailänder Consult. Dabei standen zunächst die beiden Streckenvarianten über die Kaiserstraße sowie die Große Bleiche im Fokus.

Ausgehend von den im ersten Workshop erarbeiteten Kriterien stellte der Planer jeweils den Streckenverlauf vor und erläuterte die Vor- und Nachteile der beiden Varianten. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Varianten im Detail und brachten ihre Fragen und Anliegen, aber auch Kritik und Optimierungsvorschläge ein.

Eine Übersicht zu den gesammelten Punkten für die beiden Varianten finden Sie hier.

Im nächsten Workshop am 23. Oktober 2018 werden die Vor- und Nachteile der beiden noch ausstehenden Streckenvarianten Quintinsstraße /Ludwigstraße und Quintinsstraße/Flachsmarkt diskutiert. Die Planer werden danach alle vier Varianten im Hinblick auf die diskutierten Optimierungsvorschläge prüfen. Mögliche Anpassungen werden dann voraussichtlich im vierten Workshop (20. November 2018) vorgestellt.

Sie haben Fragen zu den in den Workshops erarbeiteten Themen? Oder Anregungen für die weitere Optimierung der Streckenvarianten? Hier können Sie online am Dialogforum zu dem Workshop teilnehmen. Geben Sie Ihren Kommentar ab.

Kommentare

Dass die City-Bahn kommen soll, scheint ausgemachte Sache. Die Mainzer haben sich vielleicht auch durch die Aussicht, wieder über die Theodor-Heuss-Brücke mit der Straßenbahn nach AKK fahren zu können, begeistern lassen. Dabei wird vielleicht vergessen, was da genau durch Mainz rollen soll. Vorneweg, ich bin Straßenbahnfan und überzeugt davon, dass noch mehr stark frequentierte Busverbindungen in Mainz durch sie ersetzt werden könnten. Aber die Mainzer Straßenbahn selbst in ihrer neuesten und längsten Version, der fünfgliedrigen Vario-Bahn, ist erst die Hälfte von dem, was da auf uns zukommt. Die Citybahn wird in Doppeltraktion rollen, also stellen wir uns mal zwei Vario-Bahnen aneinander gehängt vor. Diese Convoys sind so lang, dass sie an den schon bestehenden und logischen Umsteigehaltestellen keinen Platz mehr finden. Nicht am Höfchen, nicht am Neubrunnenplatz, nicht am Münsterplatz, am Schillerplatz vielleicht, wenn man die Haltestelle nochmal 30 oder 40 Meter verlängert. Nicht in der Schusterstraße und nicht am Hauptbahnhof. Und Hauptbahnhof-West wird wohl nur gerade so passen. Das heißt, überall wo mensch in die oder von der City-Bahn umsteigen möchte, wird das nicht gehen. Es werden neue, platzraubende Haltestellen einzig und allein für dieses Verkehrsmittel gebaut werden müssen, die abseits anderer Haltestellen und vor allem abseits der City liegen werden (und dabei heißt sie City-Bahn): in der Binger Straße, an der Bauhofstraße, oder irgendwo in der Mitte der Kaiserstraße. Wie viele Fahrgäste des ÖPNV wollen aktuell dorthin? Mit welchem Takt wird die Kaiserstraße heute bedient, wie viele Buslinien fahren dort entlang und machen eine Erschließung dieses Gebietes mit einem Massentransportmittel notwendig? Wohin wollen wohl Menschen, die von rechts des Rheines mit der City-Bahn kommen? Wollen die nur durchfahren zur Uni? Und wenn sie in die Stadt wollen, wo steigen sie aus oder um? Kaiser-/Ecke Boppstraße (nichts gegen diese schöne Neustadt-Achse) oder auf der Rampe der Binger Straße, und dann geht es zu Fuß weiter. Währenddessen blockieren Bahnen mit der Länge zweier Häuserblocks die engen Mainzer Innnenstadtstraßen, lassen einen aber nicht ein- oder aussteigen.
Es ist nett, dass die Stadt zu einem Bürgerdialog einlädt, aber mir scheint es, dass es nur noch um Schadensbegrenzung gehen kann. Statt sinnvoll in Mainz den schienengebundenen Nahverkehr weiter auszubauen (und ja, auch über den Rhein hätte das Sinn) und dadurch Buslinien überflüssig zu machen (zum Beispiel die Achse Mombach-Neustadt-Innenstadt-Altstadt-Weisenau), wird ein Bahnmonster durch die Stadt fahren, und eben vor Allem das machen: durchfahren, nicht halten.