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Anbindung Mainz

Die Verbindung der Städte Mainz und Wiesbaden erfolgt im ersten Planungsschritt über die Theodor-Heuss-Brücke.

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Bahnhof Wiesbaden Ost

Der Bahnhof Wiesbaden Ost hat mit sechs S-Bahn-Verbindungen pro Stunde nach Frankfurt ein immenses Potenzial. Da der Bahnhof jedoch schlecht an die Umgebung verknüpft ist, wird er eher schwach genutzt.

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Amöneburg

Amöneburg

Der Stadtteil Amöneburg wird über eine Haltestelle auf der Wiesbadener Landstraße erschlossen.
Haben Sie alternative Vorschläge für die Anbindung des Stadtteils Amöneburg?
Wie könnte eine Haltestelle den Stadtteil stärken?

Kommentare

In Amöneburg werden dann an der Wiesbadener Landstraße quasi ALLE Parkplätze entfallen.
Dazu eine einspurige Verkehrsführung für den Individualverkehr.
Was passiert bei Unfällen, Wasserrohrbruch, Straßenarbeiten und bei Rettungseinsätzen ?
Lässt man dann vorne und hinten eine Schranke runter und sperrt die ganze Strecke ?

Was genau spricht eigentlich gegen eine neue Brücke vom Rathenauplatz zum Kaiserstraße?

Moderationskommentar

Lieber User minus,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse an dem Online-Dialog. Wir haben bezüglich Ihrer Frage eine Antwort von den Planerinnen erhalten:

Vielen Dank für Ihre Anmerkung. Die Entscheidung über die Planung einer dritten Rheinbrücke zwischen Wiesbaden und Mainz liegt nicht bei der CityBahn GmbH, sondern den politischen Vertretern beider Landeshauptstädte. Das Thema wird aktuell in den Verkehrsausschüssen beider Landeshauptstädte diskutiert.

Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Seit 2015 wohne ich in Amöneburg und sicherlich begrüße ich die Citybahn.
Als überzeugter Benutzter der ESWE freue ich mich auf Energie effizientere und zuverlässigere Verkehrsmittel, und auch die Vorstellung, nicht jeden Morgen im Stau zu stehen erscheint mir sehr positiv.
Als Fahrradfahrer, allerdings, bleibe ich gespannt und voller Hoffnung, dass die Stadtplaner diese optimale Gelegenheit nicht verpassen, die Strecke zwischen Mainzerstr. und Kastelerstr. neu und besser zu gestalten.
Anderes als die Bus Anbindung, die schon sehr gut ist, ist der Fahrradweg in die Innenstadt an mehrere Stellen unsicher und definitiv nicht einladend.
Damit mehr als sechs Prozent der Wiesbadener aufs Rad steigen, müsste die Stadt den ausbau und Verbesserung der Fahrradwege als Priorität betrachten. Dies ist also eine gute Chance dafür.
Auf jeden Fall finde ich diese Initiative, Bürger in die Planung zu integrieren, beispielhaft und super lobenswert. Danke dafür!

Die Hessische Landesbahn GmbH wird in Amöneburg auf dem Gelände des Infraserv-Industriepark Kalle-Albert eine Abstellanlage sowie Wartungshalle für den zukünftigen Betrieb mehrerer Regionalbahnen bauen. Die Gleise, die in Höhe des Bahnhofs Wiesbaden Ost die Kasteler Straße kreuzen, sollen hierfür Oberleitungen erhalten.
Demnach würden sich in diesem Bereich bei Bau der Citybahn Oberleitungen verschiedenen Typs kreuzen. Ist dies technisch problemlos möglich?

Moderationskommentar

Hallo zuzux,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben folgende Antwort von den Planern erhalten:
Infraserv und CityBahn GmbH stehen bereits in engem Austausch miteinander. Eine solche Kreuzung ist technisch möglich und wurde bereits in Deutschland an anderer Stelle realisiert.

Freundliche Grüße und weiterhin einen interessanten Dialog,
Svenja Bötticher (Moderation)

Nur eine Haltestelle? Wirft folgende Frage auf: Entweder werden die anderen Haltestellen schon heute nicht mehr gebraucht und könnten somit im Rahmen einer Optimierung sofort wegfallen oder diese werden doch benötigt. Und dann? Fährt ein Bus als Sammler hinterher? Am besten noch hintereinander? Oder haben die Bewohner einfach Pech gehabt und müssen halt bisschen laufen. Das gäbe riesige Akzeptanz so oder so. Weil entweder könnte der Bus nicht wegfallen was bei Parallelbetrieb die CB damit erledigt oder die Haltestellen sind halt überflüssig. Also direkt weg damit, nur das glaube ich nicht.

Auch bitte einmal ein realistisches Bild für die Anwohner zeichnen. So mit Oberleitungen direkt vor dem Fenster. Evtl. wegfallende Parkplätze weil der Platz ist endlich gerade wenn ich eine exklussive Trasse einrichten will. Auch mit Staus wenn den Autos halt weniger Platz zur Verfügung steht. Spätestens an der Theodor Heuss Brücke ist dann als Nadelöhr sowieso Ende.

Mainz und Wiesbaden sollen besser verbunden werden? Neben den Bussen, gibt es vom Mainzer Hauptbahnhof eine direkte Verbindung über den Zollhafen und Amöneburg (allerdings ohne Haltestelle?) zum Wiesbadener Hauptbahnhof und vom Kasteler Bahnhof eine direkte Verbindung zum Wiesbadener Hauptbahnhof. Mitten durch den Westen Kastel und durch Amöneburg soll die Citybahn gehen, die Stadteile aufwerten und besser anbinden? Die Linie 6 sollte in beide Richtungen entlastet/ersetzt werden- insbesondere für Schulkinder und "Pendler"? Mit so wenig Haltestellen ist das für Kastel und Amöneburg schon mal Unsinn...E-Busse könnten stattdessen flexibel und umweltfreundlich eingesetzt werden. Schließlich gibt es nur morgens, mittags und abends wirklich Stoßzeiten, in denen es mal richtig eng wird. 80% des Tages würde die Citybahn unausgelastet und ziemlich leer fahren. Auch den Stau auf der Theodor - Heuss - Brücke wird man auf dieser Strecke durch eine Citybahn nicht verringern, da braucht es eine weitere Spur
(Busspur zu bestimmten Zeiten) oder Brücke - egal für welches "Fortbewegungsmittel". Also lieber, zeitnah, kostengünstig und ohne jahrelanges Verkehrs-Baustellenchaos , auf E- Busse umsrüsten und bestehende Bus/Bahn/Zugverbindungen optimieren, statt in Prestigeprojekten zu denken, nur weil Gelder da sind.

In der Allgemeinen Zeitung las ich heute, in Amöneburg solle die Straßenbahn in der Wiesbadener Landstraße auf einer separaten Spur fahren. Soll die Wiesbadener Landstraße künftig für den Autoverkehr ganz oder teilweise gesperrt sein? Oder hat man Zugriff auf links oder rechts neben der Straße befindliche Grundstücke? Oder will man dort Häuser abreissen, um für die Citybahn Platz zu schaffen?

Moderationskommentar

Hallo Herr Probst,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben heute vom Planungsteam eine Antwort auf Ihre Frage erhalten:

Sehr geehrter Herr Probst, vielen Dank für Ihre Frage. Nach derzeitigem Planungsstand soll die CityBahn im Bereich der Wiesbadener Straße in Mittellage auf einer separaten Fahrspur fahren, so dass links und rechts daneben der Pkw-Verkehr geführt werden kann. Die Fahrspur der Straßenbahn könnte als Rasengleis ausgeführt werden.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Mich interessiert sehr, wie die Verkehrsführung in der Wiesbadener Landstraße aussehen wird. Für eine separate zweispurige Trasse zur Fahrbahn, beidseitigen Rad- und Gehwegen scheint mir der Platz nicht ausreichend zu sein. Außerdem ist die Wiesbadener Landstraße Hauptdurchgangsweg der Feuerwehr und Rettungsdienste. Wie soll das künftig gerade an den beiden Brückendurchfahrten geregelt werden, wenn sich hier Schienen- und Normalverkehr die Fahrbahn teilen müssen? Die Strecke zwischen beiden Brückenbögen erscheint mir nicht lang genug um evtl. zwei Bahnen plus Individualverkehr zu "parken" wenn die Feuerwehr da durch muss.

Weiter interessiert mich sehr, wie die Bustaktung der Linie 33 und 6 geplant ist?

In Amöneburg besteht mittlerweile das Problem, dass der Vorort als P+R-Parkplatz genutzt wird. Zusätzlich parken viele Firmenfahrzeuge in Amöneburg. Für Anwohner wird es immer schwieriger, einen Parkplatz zu finden. Dieses Problem wird sich mit der Bahn noch verstärken, da es auf der Strecke keine adäquaten P+R-Plätze gibt. Wie werden die Anwohner geschützt, ist ein Anwohnerparken geplant?

Moderationskommentar

Lieber User broadway,

vielen Dank für Ihr Interesse an dem Online-Dialog. Wir haben auf Ihren Kommentar eine Antwort von den Planerinnen erhalten:

Derzeit erfolgt eine Konkretisierung zur zukünftigen Aufteilung des Straßenquerschnitts durch die Fachplaner. Es werden auch Optionen zur Verbesserung der Radwegesituation berücksichtigt. Die Feuerwehr ist bereits in die Planungen eingebunden. Weiterführende Informationen werden im Rahmen der Infomesse am 30.01.2018 (15 - 18 Uhr) für den Bereich Amöneburg und Kastel (in der Johann-Hinrich-Wichern-Schule) vorgestellt und diskutiert. Qualitative Aussagen zum ÖPNV Buslinienkonzept enthält der Nahverkehrsplan der Stadt Wiesbaden. In wie weit die CityBahn das Busliniennetz und auch P+R Standorte verändert, ist mit den Partnern, die ÖPNV in der Landeshauptstadt Wiesbaden betreiben, zu besprechen. Die Planungen der CityBahn und der Buslinien befinden sich in einem iterativen Abstimmungsprozess.

Wir wünschen Ihnen weiterhin einen interessanten Online-Dialog!

Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Wenn ich von Kostheim nach Biebrich und umgekehr fahre, sehe ich kaum Menschen aus Amöneburg. Dieser Stadtteil ist relativ klein. Ob die wenigen Amöneburger wegen der Citybahn ihr teuer bezahltes Auto stehen lassen, wage ich zu bezweifeln.

In Amöneburg wohnen nach Statistikamt auch nur knapp 1600 Menschen. Da frage ich mich wirklich, warum die Citybahn die lange Schleife über die Theodor-Heuss-Brücke nehmen soll, wo doch die Verbindung über die Kaiserbrücke in jeder Hinsicht besser ist: Kurze Strecke nach Mainz, direkter Zugang zum Depot, Anschluss der Neustadt.

Eine Mietrad-Station am "Opa-Plätzchen" in Ämoneburg, würde den ganzen Stadtteil aufwerten. Man könnte auch über die Kaiserbrücke nach Mainz fahren oder mit dem Rad nach Biebrich oder zum Einkaufen Richtung Kastel zum Lidl.

Ihren Vorschlag werden wir in die Planung der zweiten Ausbaustufe des neuen MVG-ESWE Mietrad-Systems einfließen lassen. Grundsätzlich ist eine enge, komfortable Verknüpfung der Verkehrsmittel angestrebt, wo immer das geht.

Die Citybahn wird sicher die Linie 6 ersetzen (zumindest auf dem Streckenabschnitt durch Amöneburg). Nun haben wir ja eine Taktung von 10 Minuten bei der Linie 6. Da die Citybahn 3 mal soviele Personen befördern kann, wird dann dafür die Taktung geringer? Das fände ich kontraproduktiv, weil das ja wieder ein Argument gegen den ÖPNV wäre.
Wird die Citybahn eigene Fahrbereiche bekommen, so dass sie nicht mit den Autos im Stau steht? Dann wäre in unserem Bereich wirklich was gewonnen an Zuverlässigkeit, denn durch den starken Verkehr (in anderen Streckenabschnitten), kann die Taktung häufig nicht gehalten werden.

Mit dem derzeitgen Stand der Planung, ist es wahrscheinlich, dass die 6 zwischen den beiden Hauptbahnhöfen komplett ersetzt werden würde. Die City-Bahn sollte jedoch mindestens im 10 Minuten Takt verkehren, damit das Angebot attraktiv bliebe. Mit dem Biebricher Ast ergebe sich auf dem Wiesbadener Hauptabschnitt so ein 5 Minuten Takt, der der Nachfrage sicherlich gerecht werden würde.

Wahrscheinlich wäre zudem, dass die 9 zwischen Biebrich und Mainz entfallen würde - die Verbindung zwischen Schierstein und Mainz müsste somit mit Umstieg in Biebrich erfolgen oder aber es wird wieder eine Linie über die Schiersteiner Brücke eingerichtet. Die Linie 33 dürfte mehr oder weniger bestehen bleiben und die Anbindung von Kastel/Kostheim/Amöneburg an die Mainzer Straße sichern. Ab der heutigen Haltestelle Kasteler Straße käme wohl die Linie 3 hinzu, um für einen ausreichend dichten Takt zwischen Biebrich und der Mainzer Straße zu sorgen.

Moderationskommentar

Liebe Frau Lehmann, vielen Dank für Ihre Frage. Ich habe soeben eine Antwort von den Planern erhalten.

Auf dem Streckenabschnitt der Vorschlagslinienführung durch den Stadtteil Amöneburg soll die CityBahn auf einer separaten Fahrspur unterwegs sein, was die Fahrzeiten deutlich verringert. Der Fahrplan für die CityBahn wurde noch nicht ausgearbeitet, das künftige Angebot wird sich jedoch am heutigen Angebot und der wachsenden Fahrgastnachfrage richten. Welche Buslinien nach dem Bau der CityBahn wegfallen, können wir im jetzigen Planungsstand nicht sicher sagen.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Guten Tag, die Idee der Bürgerbeteiligung und die Informationsaufbereitung ist vorbildhaft. Meine kleine Kritik: Bitte die zur Diskussion stehenden Stationen nicht alphabetisch anordnen, sondern nach Trassenverlauf entlang der Strecke WI->MZ. Eine Gesamtübersicht der gesamten Trasse mit Zoom zu den Diskusionsstationen würde die Orientierung erleichtern. Das aber bitte aber als positive Kritik aufnehmen. Beste Grüsse