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Amöneburg

Der Stadtteil Amöneburg wird über eine Haltestelle auf der Wiesbadener Landstraße erschlossen.
Haben Sie alternative Vorschläge für die Anbindung des Stadtteils Amöneburg?
Wie könnte eine Haltestelle den Stadtteil stärken?

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Bahnhofstraße / RheinMain CongressCenter

Die Bahnhofsstraße ist die wichtigste Verbindung zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Wiesbaden Innenstadt. Der Öffentliche Personennahverkehr wird in der Bahnhofstraße künftig gestärkt, sodass CityBahn und Busverkehr freie Fahrtwege vorfinden.

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Bahnhof Wiesbaden Ost

Bahnhof Wiesbaden Ost

Der Bahnhof Wiesbaden Ost hat mit sechs S-Bahn-Verbindungen pro Stunde nach Frankfurt ein immenses Potenzial. Da der Bahnhof jedoch schlecht an die Umgebung verknüpft ist, wird er eher schwach genutzt. Die CityBahn bietet die Chance, das Potenzial des Bahnhofs nutzbar zu machen.  
Wie sollte man aus Ihrer Sicht CityBahn und Bahnhof Wiesbaden Ost miteinander verknüpfen? Was ist Ihnen als Fahrgast wichtig?

Kommentare

Gerade vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen zur Abgasreduzierung in den Städten (Fahrverbote für Kfz) würde sich die Lage am Bahnhof Ost als Umsteigemöglichkeit anbieten. Die Nähe zu den Autobahnen A66 und A671 ist hier gegeben. Mit der Zufahrt Richtung Deponie wäre es ja ggf. machbar geeignete Stellplätze für Pkw auf dem nördlich zwischen Wut´scher Brauerei und TNT gelegenen Gelände zu schaffen. Ein Kombiticket welches die Stellplatzgebühr und die Fahrkarte der CityBahn verbindet könnte hier für den zusätzlichen Anreiz sorgen nicht mit dem eigenen Auto in die Innenstadt zu fahren. Um vom Parkplatz zum Bahnhof Ost zu gelangen wäre allerdings der Wiederaufbau der früher einmal vorhandenen Fußgängerbrücke erforderlich. Mit der Schaffung eines solchen P+R könnte die Innenstadt nachhaltig von Abgasen und Verkehrsaufkommen entlastet werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zur Abgasreduzierung in den Städten (Fahrverbote für Pkw) wäre eine Umsteigemöglichkeit für Autofahrer in Nähe zur A66 und der A671 am Bahnhof Ost gegeben. P+R Stellplätze ließen sich ggf. auf dem nördlich gelegenen Gelände zwischen der Wutschen Brauerei und der TNT schaffen (Wiederaufbau der früher einmal vorhandenen Fußgängerbrücke wäre dann nötig). Mit einem Kombiticket könnten Fahrkarte und Stellplatzgebühren verknüpft werden um die Stellplätze auch wirklich für Nutzer der CityBahn - Nutzer zu reservieren. Entsprechend beschildert und beworben würde das auch angenommen und könnte einen echten Beitrag zur Abgasreduzierung und Verkehrsreduzierung in der Stadt bewirken.

Wer hier meint die Zeitersparnis von Wiesbaden Ost beträgt nur die 4 Minuten, die die SBahn vom HBF zum Ostbahnhof benötigt, hat einfach nicht mitgedacht. Die Busfahrt aus Biebrich zum Hauptbahnof (und umgekehrt) ist zu Hauptverkehrszeiten sowohl mit der 4/14 als auch mit der 3/6 ziemlich lang und durch den Verkehr, die vielen Ampeln und die Autobahnabfahrt Mainzer Straße auch schwer berechenbar. Dazu die Lage und die Wege der Bushaltestellen und durch den Bahnhof. (Auch der Bahnhof Kastell ist da nicht wirklich optimal.)
Deutlich schneller und einfacher ist das in Wiesbaden Ost - wenn die Unterführung nicht so schmuddelig und der Bahnhof barrierefrei wäre.
Mit einer vernünftigen Anbindung nach Biebrich und Amöneburg würden hier viele Anwohner erreicht, die sich den Weg in die Stadt sparen können, dazu eine bessere Anbindung an Kalle-Albert und eine schnelle Anbindung des Industriegebietes beidseitig der Äppelallee über die Kasteler Straße/Äppelallee (ein Stopp am Bahnhof Biebrich käme sicher auch diesem zugute) für Pendler.

In der aktuellen Situation nehme ich lieber das Fahrrad oder laufe zum Ostbahnhof, um einen Zug Richtung Frankfurt zu erreichen - auch die VIAS mit Umstieg in Kastell, als mit dem Bus zum Hauptbahnhof zu fahren. Oder mit der 3, besser jedoch zu Fuß, zur Kasteller Straße um mit dem Bus nach Mainz zu fahren. Und egal zu welcher Tageszeit und trotz der mehr als bescheidenen Haltestellensituation an der Kasteller Straße wird diese Möglichkeit nicht nur von mir genutzt, nur selten bin ich alleine beim Aus- bzw. Umsteigen.

Abgesehen davon ist Wiesbaden Ost DER Umstiegbahnhof für alle , die rechts des Mains arbeiten, aber dann Richtung Mainz müssen. Viele, die hier aussteigen, wechseln nur das Gleis. Oftmals mehr als den Bahnhof Richtung Ausgang verlassen.

Sicher eine ketzerische Meinung zum heiligen Wiesbadener Kopfbahnhof - aber meiner Meinung nach wäre Ost auch ein guter Haltepunkt für die VIAS. Die könnte sich die Zeit sparen den Hauptbahnhof anzufahren, damit die Fahrzeit verkürzen, potentielle Verspätungen im HBF umgehen und die Strecke in die Stadt entlasten. Und wer die VIAS aus der Innenstadt nehmen möchte kommt ja jederzeit mit der S-Bahn in 4 Minuten zum Ostbahnhof

Haltestelle in der Bahnhofstraße wäre ok, wenn berücksichtigt wird, dass die Fußgänger die Straße gefahrlos überqueren können, der Fahrradweg integriert wird.

nicht umsonst ist der Ostbahnhof so heruntergekommen: eingeklemmt zwischen Bahnkörper im Norden und Gewerbepark im Süden hat er praktisch kein Einzugsgebiet. Man sollte die weltfremden Planer mal zu Fuß dahin schicken und nach dem Potential suchen lassen !!!

Moderationskommentar

Hallo Dr. Eysendrath,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Sinne eines konstruktiven Dialogs möchte ich Sie jedoch darum bitten, beim Verfassen künftiger Beiträge auf Formulierungen, durch die sich andere Personen angegriffen fühlen könnten, zu verzichten.

Danke für Ihr Verständnis
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Mir war der Bahnhof Wiesbaden-Ost bisher gar nicht bez. einer Verbindung nach Frankfurt aufgefallen. Schaut man sich einmal konkret an, was hinter dem genannten "immensen Potenzial" einer Anbindung nach Frankfurt steckt, so wird man schnell ernüchtert. Es ist richtig, dass die S-Bahn nach Frankfurt von Ost aus ein paar Minuten weniger braucht als vom Hauptbahnhof aus, so ungefähr fünf bis zehn Minuten kann man da sparen. Allerdings nur mit der S-Bahn. Nimmt man vom Hbf aus die Regionalbahn oder den VIAS nach Frankfurt, ist man ca. zehn Minuten schneller.
Wiesbaden-Ost wird also nur nutzen, wer zum Hauptbahnhof zehn Minuten länger als nach Wiesbaden-Ost braucht. In Bezug auf die Citybahn also ein Gebiet vom Rathenauplatz in Biebrich und dann noch ein kleines Stück Richtung Mainz in die andere Richtung. Ein sehr kleines Einzugsgebiet also, dort wiederum ein kleiner Kreis, der nach Frankfurt pendelt.
Ein Argument für die Citybahn ist das nicht. Vielmehr zeigt es, welch dünne Argumentationsbasis überhaupt für eine Citybahn vorhanden ist, wenn die Aufwertung von Wiesbaden-Ost als einer der großen Vorteile dargestellt wird.

Die Fahrgastfrequenz des Ostbahnhofs in Biebrich in der Kasteler Straße leidet unter den dortigen Gegebenheiten. Die Gleise sind nur durch eine schmuddelige, angsteinflößende und sehr lange Unterführung zu erreichen. Für Behinderte sind die Bahnsteige schlichtweg unerreichbar. Außerdem sind die Wohngebiete relativ weit weg, so dass die Attraktivität des Ostbahnhofs z.B. für Berufspendler nach Frankfurt, Mainz oder Rüsselsheim zu wünschen übrig lässt. Deshalb eine City-Bahntrasse durch die Kasteler Straße zu errichten, ist schlichtweg ökonomischer Schwachsinn (wie der gesamte Bau der City-Bahn, egal auf welcher Strecke).

Wer von WI Zentrum nach Kastel oder Mainz Zentrum will, kann das heute schon schnell und mit gutem Takt per S-Bahn bzw nach Kastel auch VIAS tun. Von dort aus können dann vorhandene Linien genutzt werden. Vielleicht ist es sinnvoll, über RMV noch mehr Fahrten nach Mainz/Kastel einzukaufen. Oder von Kastel aus noch mehr Angebot in Richtung Mainz zu schaffen, das war es aber auch schon. Für längere Distanzen steige ich lieber einmal mehr um - wenn die Takte nicht zu lang sind - als per "Bimmelbahn" x Haltestellen abzuklappern.

Die Frage ist doch: Welches Potential bietet der Bahnhof WI-Ost eigentlich? Er hat schon heute ein eher geringes Fahrgastaufkommen und ich sehe mit dem nur auf die Kasteler Straße ausgerichten Einzugsbereich mit ihren Gewerbeansiedlungen kaum eine Möglichkeit ein größeres Fahrgastpotential zu erschließen. Wer aus diesem Bereich - ob mit oder ohne CityBahn - Richtung WI-Innenstadt oder MZ-Innenstadt fahren möchte kann schon heute die Buslinie 6 nutzen, wer nach Frankfurt möchte, steigt in Kastel in die Regionalbahn um.
Der Bahnhof wird nur interessant, wenn es Direktzüge aus dem Rheingau nach Frankfurt / Mainz ohne den zeitaufwendigen Zwischenhalt in WI-Hbf. geben sollte. Dann könnte dieser vernachlässigte Bahnhof mit einer Verknüpfung von CityBahn und Regionalbahnen sein ganzes Potential ausspielen.

Ihr Vorschlag, dem Ostbahnhof Fahrgäste zu verschaffen, indem das Anfahren des WI-Hbf. entfällt, scheitert an den dortigen Gegebenheiten. Schmuddelig, Angst einflößende Unterführung als einzige Möglichkeit Bahnsteige zu erreichen, keine Barrierefreiheit, keine Park u. Ride-Möglichkeiten. Diese Negativ-Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Mal ganz ketzerisch: Was hat der Bhf Wi-Ost für einen Sinn? Wer mit der S-Bahn fährt, sieht dort fast immer nur 2 oder 3 Leute zu- oder aussteigen. Die nordöstliche Seite des Bhfs ist völlig unzugänglich, der einzige Zugang im Südwesten wird kaum benutzt, a) weil der Zugang wie schon beschrieben fürchterlich ist, aber vor allem b) weil der Bhf keinen wirklichen Einzugsbereich hat. Die Bewohner aus Amöneburg und Biebrich haben einen viel zu weiten Weg dahin.
Wenn jetzt die Citybahn über die Wiesbadener und die Kastelerstraße fahren sollte, ist der Bhf-Ost zwar angeschlossen, aber der (Fuß)Weg bleibt genauso lang und der wirkliche Nutzen fehlt. Denn mit der S-Bahn zum Wi-HBhf zu fahren macht keinen Sinn, wenn man aus Biebrich anders viel bequemer nach Wiesbaden fahren kann. Und eine Citybahn am Rhein entlang ist auch schneller und bequemer sowohl um direkt nach Mainz zu fahren, aber auch um nach Frankfurt zu fahren, wenn man stattdessen dann den Bhf-Kastel nutzt.
Mein Vorschlag deshalb: Vergesst den Bhf-Ost als Passagier-Bhf und nutzt ihn später lieber als großen Umschlagsplatz, wo die Güter per Eisenbahn nach Wiesbaden kommen und von dort mit Elektrotransportern in die Stadt verteilt werden können .
Und die Citybahn wird dann über die Wiesbadener Landstraße und dann abbiegend über die Albertstraße, Biebricher Str., Rheingaustr., Stettiner Str., Str. der Republik usw. nach Wiesbaden geführt. Das verlängert zwar den Fahrtweg um über fünf Minuten, bietet dafür aber vielen tausend mehr Menschen einen direkten Zugang zur Citybahn.
Wenn man die Citybahn nicht über die Kasteler Straße führen würde, dann würde man sich auch den Schildbürgerstreich sparen, jetzt einen neuen Um- und Ausbauplan der Kasteler Straße bezahlt und dann die entsprechende Erneuerung vielleicht sogar schon gebaut zu haben, um dann zwei Jahre später wieder alles für die Citybahn neu aufzureißen.

Sehr guter Vorschlag! Das mit der wenigen Nutzung kann ich bestätigen. Ich fahre mehrmals wöchentlich von Wiesbaden nach Frankfurt. Es sind nur Fahrgäste im unteren einstelligen Bereich, die dort aus- bzw. einsteigen. Dafür lohnt sich der Aufriss nicht. Und davon zu träumen, es würden mehr ... sorry. Glaub ich nicht dran. Da ist der Vorschlag mit der Führung am Rhein entlang bis Kastel um Längen besser.
Einen Einschub erlaube ich mir noch: wenn schon am Rhein entlang, dann bitte auch gleich eine Brücke z.B. über die Rettbergs- oder Petersaue nach Mainz. Das ist die kürzeste und schnellste Verbindung schlechthin. (Auch wenn die Führung über die Theodor-Heuss-Brücke schon festzustehen scheint.)

Die sechs S-Bahn Verbindungen nach Frankfurt sind attraktiv.

Um die S-Bahn Verbindungen zu nutzen, müsste a) der Bahnhof WI-Ost modernisiert werden, b) der Ast der Citybahn bis zum Rheinufer in Biebrich verlängert werden, damit genügend Fahrgäste nach Bf WI-Ost kommen und c) die Umsteigemöglichkeit einfach und komfortabel gestaltet werden.

Den Kommentaren zum Zustand des Bhf Wi Ost ist nichts hinzuzufügen. Eine Möglichkeit, von hier mit auf der vorhandenen Aartalbahntrasse in den Taunus zu kommen, wäre allerdings eine unschlagbare Entlastung für den PKW-Verkehr über den Wi Hbf.
Dazu müsste der Bahnhof Wi Ost aber erst einmal zu finden sein, Hinweisschilder und P+R an den Straßen/an den Buslienien nicht nur Mangelware sondern so gut wie =0.

Würde ich mir eine bessere ÖPNV Anbindung des Bahnhofs WI-Ost wünschen. Eine direkte Anbindung schafft derzeit nur die Linie 39 und die fährt selten und kaum auf die Anfahrtszeiten der S-Bahnen abgestimmt. Zum Zustand der Station ist alles gesagt.

Vor langer Zeit gab es eine Haltestelle in der Kurve beim Amöneburger Kreisel. Dort könnte eine bessere Verbindung hergestellt werden. Auch ist der lange Tunnel eine Zumutung, ganz unabhängig vom Gestank.

Ich kann an der derzeit geplanten Linienführung nicht erkennen, wie das Potential des Bahnhofs besser genutzt werden kann, sofern nicht der Stadtteil Biebrich eine direkte Anbindung erhält.

Der Bahnhof wirkt einfach nur unsicher, das wird sich auch mit der City-Bahn nicht ändern. Eine dreckige, stinkende Unterführung, keine Barrierefreiheit, keine Hilfe zu erwarten wenn etwas passiert.

Wenn die City-Bahn das Umfeld des Bahnhofs aufwerten sollte, ist die Deutsche Bahn im Zugzwang die Bahnhofssituation aufzuwerten und zu verbessern.

Sehe ich absolut genauso. Und als Biebricher lohnt es sich oft mehr zum Hauptbahnhof zu fahren, weil die Anbindung zum Bahnhof Ost recht bescheiden ist. Aber die S-Bahn nach Frankfurt ist von dort aus schneller. Macht also viel Sinn hier umzusteigen.

Das sind nur 4 Minuten weniger als von Wiesbaden Hbf. Dafür hält aber die VIAS dort nicht, die schnellste Möglichkeit nach Frankfurt zu kommen. Ich habe in Ost noch nie mehr als 2-3 Leute ein oder aussteigen sehen. Mag an der Uhrzeit liegen, zu der ich fahre. Ich frage mich dennoch, ob es nicht sinnvoller wäre, Ost einfach dichtzumachen.

Wie bereits in anderem Kommentar geschrieben: Die Unterführung zu den Bahnsteigen ist nicht akzeptabel, Gestank und Verfall sowie schlechte Beleuchtung sind unerträglich.
Weitere Probleme sind: Es fehlt ein Ersatz für die alte Brücke über die Schienen (von Wiesbadener Straße zum Unteren Zwerchweg).

Problem am Bhf Wiesbaden Ost ist einmal die schreckliche Unterführung zu den Bahnsteigen. Der Gestank und Dreck ist unerträglich. Der Bahnhof ist nicht mehr als eine Haltestelle.
Ein weiters Problem ist, dass die alte Brücke über die Gleise fehlt, um zu queren.
Dann gibt es nur sehr wenige Parkplätze um vom PKW auf die S-Bahn umzusteigen.

Ich bezweifele, dass der Bahnhof deshalb schlecht genutzt wird. Der Bahnhof ist einfach nicht schön und die lange Unterführung wird oft mit einer Toilette verwechselt - einmal abgesehen von der schlechten Barrierefreundlichkeit.