Vorheriger Vorschlag

Biebricher Allee

Die Biebricher Allee hat sich als schnellste Verbindung zwischen den Rhein-Stadtteilen und dem Hauptbahnhof erwiesen.

weiterlesen und diskutieren
Nächster Vorschlag

Führung über Rheinufer / Rheingaustraße

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde eine überschlägige Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt. Nach Gegenüberstellung von Fahrtzeiten, Fahrgastpotenzialen sowie Kosten für den Ausbau erwies sich die Variante als nicht wirtschaftlich.

weiterlesen und diskutieren

Biebrich Mitte

Biebrich Mitte

Mit der Anbindung Biebrichs schafft die CityBahn einen zusätzlichen Nutzen, da in diesem Stadtteil eine sehr hohe Fahrgastnachfrage erwartet wird. Zwischen der Hochschule RheinMain und dem Herzogsplatz fährt jede CityBahn, dort trennt sich die Linienführung in zwei Äste. Die Straßenbahnen fahren abwechselnd von diesem Punkt aus in Richtung Mainz oder bis zum Rathenauplatz in Biebrich-Mitte. Perspektivisch ist sogar eine Anbindung bis zum Rheinufer denkbar.
Ist der Ast bis Biebrich-Mitte ausreichend oder würden Sie perspektivisch eine Weiterführung bis ans Rheinufer befürworten?

Kommentare

Mal ganz ehrlich, selbst wenn (und das ist mehr als zweifelhaft) nach der Beendigung und Inbetriebnahme einer sinnlosen CItybahn, diese von Menschen im städtischen Nahverkehr genutzt wird - wohin mit den Fahrzeugen? Glaubt tatsächlich auch nur ein Mensch, das die Anwohner, Pendler und Bürger ihr Auto verkaufen? Nein der ohnehin nicht vorhanden Parkraum in Biebrich wird endgültig zum Kampfgebiet erklärt.

Bei der Info-Messe in der GALATEA Bürgersaal habe ich von Planungsmitarbeitern die Auskunft erhalten, daß die Citybahn auf einem eigenen, besonderen Bahnkörper störungsfrei, eben alleine auf einer Bahntrasse fahren muss! Da sie ansonsten nicht von Bund und Land gefördert wird. Ich schliesse daraus, daß die Parkmöglichkeiten in der Rathausstrasse und in der Strasse der Republik entfallen müssen. Ist das richtig?

Leider war auf der Info-Veranstaltung keine Prognose zur geplanten Bauzeit ersichtlich.
Wie lange wird denn für den Bau eingeplant, d.h. wie lange ist für ca 1km Strecke vorgesehen?

Als Anwohner und Geschäftsbetreiber in Biebrich wäre eine solche Information schon wesentlich,
ist z.B. eine Streckenführung zum Rheinufer durch die Rathausstrasse sinvoll oder können durch die
bzw. nach der Bauphase alle noch verbliebenen Einzelhändler endgültig schließen?

Darüber hinaus haben die Planer von Citybahn und Varianten der Streckenführung nicht gedacht. Sie, lieber Herr Wagenpfeil, und alle anderen Betriebe in der Rathausstraße werden mit Sicherheit bei einer Streckenführung durch Biebrich Umsatzeinbußen haben, denn während der Bauzeit kommt kein Auto und und kein Bus und auch keine Citybahn (!) zu Ihnen hin. Und danach meckern alle Biebricher, daß schon wieder ein paar der schönen kleineren Geschäfte geschlossen bleiben und nur Wettbüros etc. übrig bleiben. Aber dann ist es zu spät.

Die Bahn soll in 35 Minuten von Klarenthal nach Mainz fahren (Infomesse Galatea-Anlage) . Das geht nur auf einem eigenen Gleisbett mit recht hoher Geschwindigkeit und wenig Haltepunkten. Bitte korrigieren Sie die Fahrtzeitangabe falls diese nicht richtig sein sollte.

Ich vermisse in jeder Planung der einzelnen Abschnitte eine Möglichkeit Autos fern von der Innenstadt abzustellen um weiter mit einer Stadtbahn zu fahren. Das sind doch die Pendlerströme die Sorgen bereiten. ( Taunus) Der Wiesbadener in der Innenstadt fährt doch schon immer mit Bus und SBahn , außer er arbeitet außerhalb und nicht nur in Mainz. Es gibt auch noch Frankfurt Pendler... die dürften in der Mehrzahl sein und werden von der Stadtbahn nicht profitieren.

Biebrich hat bereits eine höhe Lärmdichte. Autorverkehr auf der Biebricher Allee, Äppelalle,, A 66 oder 671 sorgen je nach Windlage zur Dauerbeschallung von Anwohner in Biebrich. Pendelverkehr zwischen Wiesbaden und Mainz auf der Kasteller Straße hin nach Amöneburg. Baustellenlärm und LKW gehupe von der Deponie. Industrielärm von Infraserv. Personen- und angestiegener Güterverkehr auf der Rheingautrasse entlang der Kastellerstraße, welcher bereits seit Jahren nicht wirklich geklärt ist, so dass sich mittlerweile Bürgerinitiativen gegründet haben ...

Ich frage mich daher ob es ernsthaft sinnvoll ist eine unnotwendige Straßenbahn in Biebrich zu installieren und Biebricher Anwohner mit Dauerbeschallung zu belasten.

Wer der Meinung ist, dass Biebrich nicht gut zu erreichen ist, dem ist nicht mehr zu helfen - Biebrich besitzt zwei Bahnhöfe ( WBN Ost mit Halt in Kastell (die Straßenbahn soll am Brückenkopf halten??? 50 m vom Kasteller Bahnhof entfernt bzw. dort wo eine Bushaltestelle bereits jetzt schon angefahren wird???) und den Biebricher Bahnhof, ist somit rund um die Uhr mit öffentlichen Verkehrsmittel wunderbar auch zum Rheinufer erreichbar ... was soll daher eine kostspielige Veranstaltung wie die CityBahn??? Einfach nur ein prestigeträchtiges Projekt, Flausen im Kopf oder tatsächlich ernst gemeint? Die Investition in Wiesbadener Straßen, Kitas, Schulen etc. wären wohl eher angebracht ... als eine Bahn die keiner braucht.

Moderationskommentar

Hallo Biebricher01,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich möchte Sie jedoch darum bitten, beim Verfassen künftiger Beiträge auf Äußerungen wie
„[...] dem ist nicht mehr zu helfen“ zu verzichten, da dies andere Personen verletzen könnte. Danke für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Bin dagegen!!!

Wozu eine Bahn in Biebrich? In engen Einbahnstraßen an alter Bausubstanz vorbei. Die Idee der Rudolf Dyckerhoff Straße finde ich umso erschreckender. In einer eigentlich verkehrsberuhigten Straße, an einer Schule vorbei und auf dem Schulweg einer Grundschule. Wo die Bewohner ohnehin durch den Lärm des Pennymarktes belastet sind. Die Busse reichen ohnehin aus. Eine teure Citybahn bringt hier nur Kosten aber keinen echten Mehrwert, oder zumindest nicht in einem vernünftigen Verhältnis.

Als Anwohnerin bin ich über diese Variante der Streckenführung ehrlich gesagt entsetzt.
- Die Rudolf-Dyckerhoff Straße ist so schmal, dass sich begegnende Fahrzeuge ohnehin schon ausweichen müssen.
- Sie ist durch den Lieferverkehr des Penny-Marktes und die entsprechenden LKW häufig verstopft, von der Lärmbelästigung ab morgens 3:30 Uhr ganz zu schweigen.
- Parkplätze sind zu Geschäftszeiten Mangelware und würden durch die City-Bah ganz entfallen.
- Und das, wo doch gerade auf dem Penyn-Gelände die Bauarbeiten für ein Wohn- und Geschäftshaus mit weiteren 72 Wohneinheiten beginnen! Wie bitteschön sollen ruhender und "fließender" Verkehr hier funktionieren, wenn dann auch noch eine Bahn hier fährt?
- Sie bildet einen Schulweg (zur Riehlschule) und wird dadurch stark durch Fußgänger frequentiert. Ebenso wird sie der Schulweg für die Grundschüler sein, wenn diese in der Riehlstraße fertiggestellt ist.
- Die Riehl-Schule würde durch den Lärm der vorbeifahrenden Bahn stark belästigt.
- Die komplette nördliche Seite der Rudolf-Dyckerhoff-Straße steht unter Einzel- und Ensemble-Denkmalschutz. Die historische Bausubstanz (Bauzeit 1924) wäre durch die Baumaßnahmen und die Erschütterungen durch den Bahnbetriebt gefährdet. Gerade diese alte Bauzubstanz macht aber einen wesentlichen Teil des Charmes des alten Biebrich aus.
- Dies hier ist ein Wohngebiet! Verkehrsberuhigt! Keine Straße für den Durchgangsverkehr!

Leider ist dieses sog. Dialogforum nicht so aufgebaut, daß man wirklich kritisch über das gesamte Thema diskutieren kann. Die Bürger wurden auch in die Entscheidung nicht einbezogen, sondern dürfen nach Entscheidung Kommentare zu Detailpunkten abliefern. Ob das dann jemals Berücksichtigung findet, ist noch das nächste Thema. Wenn man die Historie des Prestige-Projektes Stadtbahn betrachtet (2mal bereits in den Gremien abgelehnt, Studie so lange "nachberechnet" bis es "paßt"), muß einen das aber nicht wundern.
Was Biebrich betrifft: Welcher Ortsteil ist eigentlich mit dem ÖPNV besser angebunden als Biebrich? Wozu also eine Stadtbahn durch Biebrich, wo die Busse gerade so durch die Rathausstraße kommen und in der Straße der Republik permanent in zweiter Reihe geparkt wird? Das führt nur zu einer Kannibalisierung des Busverkehrs. Das wäre ja o.k., wenn es kein Geld kosten würde, aber so ...?! Aber vielleicht sollte man mal über eine Streckenführung entlang renovierungsbedürftiger Schulen und erneuerungsbedürftiger Brücken nachdenken. Und dann darüber reflektieren, wofür man wirklich Geld ausgeben will - was man in Wiesbaden aber eigentlich nicht hat.

Ich verstehe diesen Zusammenhang nicht. Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun. Wird die City Bahn nicht gebaut, wird keine Schule dafür renoviert werden. So ist das nun mal. Glauben Sie, wenn mann die Schiersteiner Brücke nur zweispurig abgebaut hätte, dass das eingesparte Geld in den Schulbau oder in den Sozialen Wohnungsbau geflossen wäre? Wohl kaum.

Ich bin ebenfalls dafür, die Strecke gleich bis zum Rheinufer gehen zu lassen.
Eine "Sackgasse" bis zum Rathenauplatz ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes!

Wenn man die Strecke bis zum Rheinufer führen würde, könnte man sogar darüber nachdenken, eine Art "Rundkurs" zu machen.
Runter ginge es dann auf der Rathausstraße, am Rhein würde man die Schleife fahren und die Stettiner dann wieder hoch.

Gefühlt jeder Beitrag hier fordert eine Führung bis zum Rheinufer - damit wird die unter www.verkehrsanalysen.wordpress.com/2018/01/03/infrastrukturbetrachtung/ vorgestellte Variante zur Rheinquerung jetzt günstiger, als die bisherige Planung. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen:

- Direktverbindung der größten Stadtteile Biebrich und Mainz-Neustadt in gut 10 Minuten (heute weit über 30 Minuten im ÖPNV mit Umstieg)
- schnelle Direktverbindung Biebrich nach Mainz-Universität und nach Mainz-Innenstadt/Oberstadt/Hechtsheim (abwechselnde Linienführung)
- durchgehende Erreichbarkeit der Rettbergsaue auf direktem Weg - heute nur per Fährüberfahrt zu bestimmten Zeiten

Der Clou: die neue Rheinquerung spart über 4 Kilometer Neubaustrecke und damit 40 bis 50 Millionen Euro an Kosten. Das liegt nachweisbar im Rahmen der Brückenkosten!

Warum kommt diese für Biebrich so vorteilhafte Planung in der Variantenuntersuchung nicht vor?

Ich unterstütze die Idee einer Streckenteilung am Herzogsplatz.
Doch die Stichstrecke nach Biebrich sollte in jedem Fall ähnlich wie die jetzige Buslinie 4 bis zum Rheinufer geführt werden.
So wären die beliebten Ausflugsziele Rhein (mit Schiffsanlegestellen) und Biebricher Schloss gut angeschlossen - die touristische Attraktivität wäre deutlich erhöht.
Die Bahnen nach Mainz würden durch die direkte Streckenführung über die Kasteler Straße Zeit einsparen. Die geplante Sanierung dieser Straße könnte mit der Gleislegung zusammengelegt werden - das würde Kosten sparen.
Biebrich wäre mit der Linie 9 immer noch gut an Kastel und Mainz angeschlossen.
Anwohner der Breslauer Straße können die (jetzigen) Haltestellen Kasteler Straße und Rathenauplatz auch gut zu Fuß erreichen. Außerdem verkehren ja immer noch die Buslinien 3 und 39.

Biebrich ist ohnehin verkehrstechnisch bereits stark eingeschränkt. Selbst schmalste Straßen, in denen auch noch rechts und links geparkt werden darf, wie z.B. in der Bunsenstraße, werden als Durchgangs- und Verbindungsstraßen sogar von Linienbussen, LKWs und Berufspendlern der Infraserv genutzt. Der Bau einer City-Bahn würde den Verkehrsgau bedeuten und somit die Umwelt nicht ent- sondern belasten. Wenn die Stadtpolitiker sich schon ein Denkmal setzen wollen, dann bitte durch gründliche Sanierung aller Straßen und Schulen.

..., aber leider werden Sie und ich das nicht mehr ändern können. Echte Bürgerbeteiligung war bei dem Thema eh nie gewollt. Das Ergebnis wäre sonst anders ausgegangen.

Grundsätzlich ist eine Linienführung über die Biebricher Allee und weiter nach Mainz zu begrüßen. Es macht aber keinen Sinn die Strecke am Herzogsplatz zu teilen und eine Stichstrecke nach Biebrich - Mitte bis zum Rathenauplatz zu führen. Dort böte sich für Biebrich zwar die einzige Möglichkeit zur Unterbringung der für Einrichtungsfahrzeuge erforderlichen Wendeschleife, aber wer will dort schon eine Wendeschleife? Stichstrecken, zudem mit einer Länge von wenigen hundert Metern machen sowieso wenig Sinn. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass HALB BIEBRICH VON DER CITYBAHN ABGEHÄNGT wird. Das heißt: Gebrochener Verkehr mit Umstieg auf Busse z. B. Richtung Rheinufer.

Deshalb mein Plädoyer für eine Linienführung bis Rheinufer und weiter über Rheingaustrasse und Biebricher Strasse bis Amöneburg. Von dieser Lösung hätten die meisten Biebricher Einwohner etwas incl. Geschäftsleuten. So könnte man als Innenstädter auch schnell mal zum Einkauf mit der CityBahn nach Biebrich fahren!

Damit hätte sich auch eine Variantenuntersuchung innerhalb Biebrichs und eine Verknüpfung mit dem Bahnhof WI-Ost erübrigt. (Mein Kommentar dazu am dortigen Ort)

Allein ein Blick auf die Landkarte lässt die Frage, ob die City-Bahn bis zum Rheinufer weiter geführt werden soll, überflüssig erscheinen. Direkt gegenüber von Biebrich liegt Mombach, etwas weiter östlich der Betriebshof, in dem auch die wiesbadener Straßenbahnen gewartet werden sollen. Durch eine Brücke oder (viel besser) einen Tunnel wäre eine direkt Anbindung an Mainz (Bahnhof Mombach) oder am Zollhafen direkt am Betriebshof, eine Anbindung an die Neustadt möglich. So schnell wäre man auf keinem anderen Weg in Mainz Innenstadt.

www.verkehrsanalysen.wordpress.com

Es ist schön, dass auch andere auf eine Idee der Rheinquerung im Bereich Biebrich/Mombach kommen. Und die Vorteile erschlagen die rein technisch bedingte Führung über die Theodor-Heuss-Brücke komplett!

Der Clou: die Rheinquerung ist im aktuellen Kostenrahmen machbar, weil sie gleichzeitig den Neubaustreckenanteil um über 4 Kilometer senken kann(!) Es entstehen daher keine gewaltigen Mehrkosten, auch wenn dies immer behauptet wird, aber nirgends Zahlen dazu nachlesbar sind. Warum nicht?

Eine Überschlagsrechnung dazu mit aktuellen Beispielen ist unter o.g. Website zu finden!

Mit dieser Linienführung könnte ich mich auch anfreunden, würde aber die gewaltigen Kosten scheuen. Insofern schlage ich vom Rheinufer aus den Weg zur Theodor-Heuss-Brücke vor. Ein spätere, kürze Verbindung zum Betriebshof könnte m.E. als Verbreiterung der bestehenden Eisenbahnbrücke ausgeführt werden.

Auch ich möchte für eine Einbindung des Rheinufers plädieren. Gute Gründe sind schon genannt. Meine favorisierte Streckenführung geht aber länger am Rheinufer entlang bis zur Albertstraße und (ojeoje) verzichtet auf den Bhf Wi-Ost. Um mich mit der Begründung nicht zu wiederholen, siehe meinen Kommentar unter Bhf Wi-Ost

Ich finde dies Anbindung von Biebrich sinnvoll und wichtig, da hier sehr viele ÖPNV-Nutzer leben und sicher auch auf die Bahn umsteigen würden. Wichtig scheint es mir, dass City-Bahn-Konzept mit dem Zukunftskonzept https://www.wiesbaden2030.de/ zu verknüpfen. Wer die dortigen Diskussionen genau verfolgt hat, hat gemerkt, dass Biebrichs Strassen nicht für derartig viel Autoverkehr wie er aktuell stattfindet gemacht ist. Diskutiert wurden daher Quartiersgaragen und verkehrsberuhigte Zonen, in denen Gemeinschaftsplätze entstehen, Fußgänger und Fahrräder Vorrang haben,... In dieses Konzept passt die Citybahn sehr gut.
Zu Ende gedacht, hieße dies auch eine Anbindung an das touristische Rheinufer, um auch hier das Potential weiter anzuheben. Dann könnten sicher viele Autofahrer motviert werden, auf die Bahn umzusteigen, ihr Auto in Quartiersgaragen zu parken,...
Eine weitere Idee in https://www.wiesbaden2030.de/ war es, Nachhaltigkeitsspuren zu installieren, auf denen nachhaltige Verkehrsmittel vorang haben. Auch hierzu passt die Citybahn sehr gut und das Konzept liese sich prima miteiander kombieren. Dazu ist ein Umdenken, weg vom Individualverkehr notwendig. Das Preismodell der Citybahn kann hierzu sicher beitragen.

Hier wird viel über Zukunftsmusik gesprochen und damit wird der Blick auf die Realitäten versperrt. Indem das, was machbar ist mit dem gemischt wird, was schön wäre, entstehen doch arg getrübte Wahrnehmungen, was wohl auch durchaus wünschenswert ist, zumindest in den Augen der Befürworter einer Citybahn.
In Mainz wurde während einer Veranstaltung erwähnt, dass sich Bewohner gegen eine Anbindung an eine neue Straßenbahnlinie ausgesprochen haben nun eine Anbindung wünschen, was aber nicht machbar sei, da für eine kurze Verlängerung keine Kosten- Nutzen - Rechnung möglich sei, die für Zuschüsse aber unerlässlich ist. Da Wiesbaden finanziell aber nicht auf Rosen gebettet ist und ohne Zuschüsse nichts gehen wird, gehe ich davon aus, dass all diese netten kleinen Ideen, wie hier noch ein paar Haltestellen später anflicken oder da, Wunschträume bleiben werden. Entweder man baut gleich bis zum Rheinufer durch oder es wird auch in zehn Jahren nichts werden.
Ebenso sieht es doch finster für die vielen Vorschläge zur Umgestaltung ganzer Straßen aus. Wer soll das bezahlen? Dafür gibt es keine Zuschüsse. Nur für den Bau der Trasse gibt es welche. Also darf das Drumherum nicht viel kosten, wenn Wiesbaden es bezahlen soll und mit 19 Mio. € auskommen will.
Etwas mehr Realitätssinn wäre schon angebracht, auch wenn man natürlich immer träumen darf. Nur das Erwachen ist dann oft störend.

Bei der angesprochenen Veranstaltung in Mainz handelt es sich wohl um die Informationsfahrt mit dem Wiesbadener Kurier und dort ging es um die "abgehängte" Endhaltestelle Bürgerhaus Lerchenberg. In der Tat ist es so, dass sich Anwohner seinerzeit gegen den Bau durch die Hermann-Hesse-Strasse bis zur Endhaltestelle ausgesprochen hatten und man deshalb nur bis zur heutigen Wendeschleife und Endhaltestelle "Hindemithstrasse" gebaut hat. Nach Betriebsaufnahme merken die Anwohner nun was sie zu ihrem eigenen Nachteil angerichtet haben. Soviel zum Bürgerwillen.

Die Aussage, das für diese Streckenverlängerung von ca. 300 m keine NKU möglich sei und deshalb keine Zuschüsse fließen könnten ist so nicht gemacht worden, und sie ist auch fachlich schlicht falsch. Gemäß den Förderrichtlinien von Bund und Ländern hat beim Ausbau von Schienenwegen, die gemäß dem Bundesprogramm des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes gefördert werden sollen, eine Standardisierte Bewertung zu erfolgen, sofern die zuwendungsfähigen Kosten 50 Millionen Euro übersteigen.

Das sehe ich genauso.
Falls die City-Bahn gebaut wird, wird sich an der Strecke mindestens 10 Jahre nichts mehr ändern

Die CityBahn gewinnt an Attraktivität, wenn das Rheinufer in Biebrich ohne Umsteigen erreicht werden kann. Zum einen werden weitere Fahrgastpotentiale erschlossen, zum anderen ist das Rheinufer für Erholungssuchende ein gern genutztes Ziel. Auch die Einkaufsmöglichkeiten in Biebrich werden dadurch besser erschlossen.

Sinnvoll erscheint, die Linienführung über die Breslauer Straße anzulegen. Dort wohnen einfach mehr Menschen als entlang der Kasteler Straße!
Außerdem soll die Kasteler Straße doch neu gemacht werden - entweder das wird bei CityBahn-Linie über Kasteler herausgezögert (doof, weil da dringend was passieren muss) oder das Geld wäre verschwendet (noch doofer, sagt der Steuerzahler ;-).

Gerade weil an der Breslauer Str. mehr Menschen leben, ist die Linienführung dort entlang unzumutbar. Sie zerschneidet ein intaktes Wohngebiet. Die Kasteler Str. ist eindeutig besser geeignet.

Ich kann ich den vorherigen Kommentaren nur anschließen. Ein Verlängerung der Bahn bis zum Rheinufer, mindestens aber bis zur Adolf-Todt-Straße ist zwingend notwendig. Aus meiner Sicht sprechen folgende Gründe dafür:

- Sicherstellung der Attraktivität der Rathausstraße aber auch der Stettiner Straße als Einkaufsstraße!
Nur wenn die City Bahn durch diese Straßen fährt bleibt die Attraktivität als Einkaufsstraße erhalten. Würde man zum Umsteigen oder Aussteigen gezwungen, sinkt die Bereitschaft, Geschäfte in der Rathausstraße aufzusuchen.

- Größeres Einzugsgebiet
Eine längere Fahrstrecke sichert mehr Fahrgäste, insbesondere wenn das Rheinufer angebunden wird.

- Vermeidung von langen Fußwegen, Umsteigenotwendigkeit oder Umwegen von bestehenden Buslinien
Endet die City Bahn am Rathenauplatz, muss mit längeren Fußwegen für Bewohner, Kunden oder Erholungssuchende gerechnet werden. Das steigert nicht die Attraktivität des ÖPNV.

Ebenfalls sollte überprüft werden, ob nicht eine bessere Anbindung Biebrichs an den Bahnhof Wiesbaden Ost über die Breslauer Straße erfolgen kann. Dieser Teil Biebrichs ist zudem äußerst schlecht an das ÖPNV-Netz angebunden.

Warum teilt sich die Citybahn nicht auch am Ostbahnhof? Dann könnten wir auch die Gegend an der Mainzer Straße/Konradinerallee direkt anfahren und das Biebricher Schloss auch. Auch in Mainz können dann verschiedene Ziele umsteigefrei erreicht werden. Beispielsweise eine Linie 3 Hechtsheim - Amöneburg - Biebrich - Hochschule (Vorschlagsvariante), eine LInie 4 ähnlich wie der Bus heute von Biebrich nach Kohlheck und eine Linie 6 vom Mainzer Lerchenberg am ESWE-Bad vorbei zur Hochschule in Klarenthal.

Moderationskommentar

Lieber User wohinkönnenwirkommen,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anmerkung. Wir haben hierzu eine Antwort von den Planerinnen erhalten:
Für die Machbarkeitsstudie im Jahr 2016 wurde eine Linienführung über Mainz-Amöneburg zwischen der A671 und dem DB-Gleisfeld untersucht. Eine Vielzahl von Schienen und Straßen kreuzen dort die Strecke. Wegen der geringen Verfügbarkeit von Freiflächen wäre eine Verlegung der DB Gleise oder sogar der Autobahn A671 erforderlich, um einen zweigleisigen Ausbau der CityBahn umzusetzen. Eine Tunnel- oder Hochbahnlösung konnte wirtschaftlich nicht dargestellt werden.

Weiterhin konnte eine alternative Linienführung von der Wiesbadener Landstraße über die Mainzer Straße und den Amöneburger Kreisel aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht weiter verfolgt werden. Auch ist das vorhandene Brückenbauwerk über die Mainzer Straße (zwischen Ländchesbahn und Salzbachtalbrücke A66) nur eingleisig und müsste um ein weiteres Bauwerk für das 2. Gleis ergänzt bzw. durch einen Neubau ersetzt werden.

Wir wünschen weiterhin einen interessanten Online-Dialog!
Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Bei Fahrten nach Biebrich fällt mir auf, dass dort auf einigen Straßen mit wenig Parkmöglichkeiten erstaunlich oft Autofahrer minutenlang auf der Fahrbahn parken. Dies geschieht gar nicht selten auf jeder der beiden Fahrbahnen. Ein Auto kann an diesen Parkern vorsichtig vorbeifahren. Einer an eine Schiene gebundenen Citybahn ist dies nicht möglich.

ist ein Ast auch zur Äppelallee geplant?! Wo soll der PKW Verkehr ausweichen wenn bis zum Rhein geplant wird?

Moderationskommentar

Lieber Wiesbadener,
vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben bezüglich Ihrer Frage eine Antwort von den Planerinnen erhalten:

Perspektivisch ist die Entwicklung eines Straßenbahnnetzes vorgesehen. Ideen für weitere Linien sind im Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Wiesbaden hinterlegt (http://www.wiesbaden.de/medien-zentral/dok/leben/verkehr/Bericht_NVP_WI_...). Weiterführende Details zur Erschließung des Bereichs Äppelallee bzw. Parkfeld mit einer Straßenbahnlinie, ggf. auch mit einem Abzweig im Bereich Herzogsplatz, sind in Rahmen weiterer Planungsstufen zu prüfen. Hinsichtlich der Innerortserschließung Biebrichs werden derzeit verschiedene Linienführungen und Endstellen für eine Stichstrecke untersucht. Neben einer zweigleisigen Strecke bis zum Rathenauplatz werden auch in Anlehnung an die heutige Einbahnstraßenregelung Alternativen geprüft. Die Prüfergebnisse werden im Rahmen der Infomessen (für Biebrich am 25.01.2018, 15-20 Uhr, Galatea-Anlage) vorgestellt und diskutiert.

Anregungen nehmen wir gerne auf.

Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Ich vermute mal hier soll vom Herzogsplatz einspurig Richtung Rhein gefahren werden. Sehe ich das richtig?

Moderationskommentar

Lieber Mario Bohrmann,
vielen Dank für Ihr Interesse an dem Online-Dialog und Ihre Frage. Wir haben diesbezüglich eine Antwort von den Planerinnen erhalten:

Der Ast vom Herzogsplatz bis Rathenauplatz wird zweispurig befahren. Hinsichtlich der Innerortserschließung Biebrichs werden derzeit verschiedene Linienführungen und Endstellen für eine Stichstrecke untersucht. Neben einer zweigleisigen Strecke bis zum Rathenauplatz werden auch in Anlehnung an die heutige Einbahnstraßenregelung Alternativen geprüft. Die Prüfergebnisse werden im Rahmen der Infomessen (für Biebrich am 25.01.2018, 15-20 Uhr, Galatea-Anlage) vorgestellt und diskutiert.

Wir wünschen weiterhin einen spannenden Online-Dialog!
Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Soll also ab Herzogsplatz zunächst nur einspurig Richtung Biebrich gefahren werden? Anders ist es in der Stettiner Straße ja auch wohl kaum möglich.

Eine Trasse bis zum Rheinufer müsste m.E. über die Rathausstraße erfolen, oder?

Moderationskommentar

Lieber Herr Bohrmann,
danke für Ihren Beitrag. Ihre Frage wurde vom Planungsteam beantwortet.

Sehr geehrter Herr Bohrmann, vielen Dank für Ihre Frage. Die CityBahn soll zweigleisig über die Straße der Republik bis zum Rathenauplatz in Biebrich-Mitte fahren. Die Varianten zu einer möglichen Weiterführung in Richtung Rheinufer bereiten die Planer momentan für die Infomesse am 25. Januar in den Biebrichern Galatea-Analgen vor.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Mit der Verbindung nur bis zum Rathenauplatz wird in meinen Augen ein dauerhaftes Provision installiert. Warum macht man es nicht gleich richtig? Nicht vergessen sollte man den Umstieg auf Busse. Zum Beispiel bisherige Linie 9. Die rund 450 Meter Fußweg machen den Umstieg nicht besonders attraktiv. Ein Schlenker hingegen macht die Buslinien am Rheinufer entlang wieder ein Stück unattraktiver.

Selbe Situation gibt es in Mainz-Lerchenberg und der Linie 54. Ein Unding in meinen Augen.

Mann sollte die Citybahn von Anfang an bis zum Rheinufer verlängern wie es als Idee auch in der Machbarkeitsstudie von 2016 drin Wahr. Dies könnte über Rathausstraße, Rheingaustraße, Wilhelm-Kopp-Straße und Stettiner Str. erfolgen.

Diese Streckenführung würde den Tod des Einzelhandels in Biebrich bedeuten. In der Rathausstrasse gäbe es keine Parkplätze mehr und damit blieben auch die Kunden aus. Ich finde das die Linien 4 und 14 völlig ausreichend sind.