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Biebrich Mitte

Mit der Anbindung Biebrichs schafft die CityBahn einen zusätzlichen Nutzen, da in diesem Stadtteil eine sehr hohe Fahrgastnachfrage erwartet wird.

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Vom Wiesbadener Hauptbahnhof führte eine geprüfte Linienführung über den Quartiersboulevard Konradinerallee bis zum Gewerbegebiet Kastel-Petersweg.

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Führung über Rheinufer / Rheingaustraße

Führung über Rheinufer / Rheingaustraße

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde eine überschlägige Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt. Nach Gegenüberstellung von Fahrtzeiten, Fahrgastpotenzialen sowie Kosten für den Ausbau erwies sich die Variante als nicht wirtschaftlich. Bei der Linienführung über die Rheingaustraße sind die Reisezeiten in Richtung Mainz zu lang, zudem werden zu geringe Fahrgastpotenziale erschlossen.
Was halten Sie von dem Fazit der Planer zu dieser Linienführung? Aus welchen Gründen würden Sie eine Linienführung hier dennoch befürworten?

Kommentare

Sicher wäre die Strecke über Biebrich und entlang des Rheinufers etwas länger, fragt sich nur für wen? Wenn man vom Wiesbadener Hauptbahnhof nach Mainz will, dann nimmt man doch die S-Bahn. Kommt man jedoch aus Biebrich, wäre nach derzeitiger Planung der Weg länger. Vermutlich müsste man umsteigen und es fährt vielleicht nur jede zweite Bahn auf dem Sackende nach Biebrich.
Ähnliches gilt für Wiesbaden-Ost. Die Anfahrt kann sich die City-Bahn sparen, sie soll doch keine Konkurrenz zur S-Bahn sein.
Eine Station Rheinufer mit direktem Zugang zu Schiffen und zum Schloss (hier dann Umstiege zu den Bussen) brächte sicher mehr Fahrgäste als gemäß Studie. Aus den Gebieten an der derzeit geplanten Strecke käme man zu Fuß oder mit Bussen hierher.

Liebe Planer,
warum so bescheiden? Biebrich als größter Vorort sollte m.M. richtig angebunden werden, d.h. der Ast nach Biebrich sollte nicht am Rathenauplatz enden ("auf halber Strecke"), sondern bis zur Rheingaustraße durchgezogen werden, alles andere ist Stückwerk.

Hallo Moderation,

zur Abwägung "Führung über Amöneburg oder Rheinufer" wäre es schön, Fahrzeiten für beide Abschnitte zu sehen (keinen Fahrplan, nur die Beförderungszeiten mit der Bahn).

Sie haben am 14. Dezember in "Amöneburg" geschrieben, dass sich Fahrzeiten der CityBahn gegenüber dem Bus deutlich verringern. Ich bin da etwas skeptisch - schaut man sicher Mainzer Straßenbahnabschnitte an, zu denen parallel der Bus unterwegs ist, dann ist hier kein relevanter Zeitvorteil für die Bahn erkennbar. Daher wäre eine Veröffentlichung von Fahrzeitprognosen für beide Abschnitte hilfreich.

Anmerkung: wer das Rheinufer von Anfang an angebunden haben möchte, es aber nicht für sinnvoll hält die Bahn über Rheingaustraße zu schicken, wird unter Umständen mit einer auf www.verkehrsanalysen.wordpress.com beschriebenen Streckenführung glücklicher!

Jeder, der nicht mit Blindheit geschlagen ist, sieht die Vorteile, die im genannten Blog genannt werden. Da denkt jemand nicht in vorgefertigten Bahnen (so wie die Planer der Citybahn über Amöneburg und Theodor-Heuss-Brücke - da gibts nichts neues, alles schon da), sondern hier wird ein echter Mehrwert geboten - in jeder Beziehung und in jedem Detail.

Ob mit oder ohne Anbindung über die Rheingaustraße: Der Bau einer City-Bahn ist weder ökonomisch noch ökologisch mit Vorteilen besetzt und sollte daher unterbleiben.

Der Kommentar von Obex ist vielleicht ein bißchen verkürzt, aber deswegen nicht falsch. Welche Untersuchung meint den xdet? Die erste oder die letzte? Es gabe ja mehrere, solange, bis eine "gepaßt" hat. Und wenn das ökologische und ökonomische Vorteile haben soll, dann nur, wenn gleichzeitig die ESWE halbiert und die entsprechende Anzahl an Bussen verschrottet wird. Oder glaubt jemand, daß jetzt nur die Autofahrer alle auf die Citybahn umsteigen? Von der geplanten Anschaffung von E-Bussen wollen wir jetzt lieber nicht reden. Die können zur Not die Osthälfte Wiesbadens bedienen, wo die Citybahn (glücklicherweise) nicht hinkommt.

Moderationskommentar

vielen Dank für Ihren aktive Teilnahme an unserem Online-Dialog. Im Sinne eines konstruktiven Dialogs, wäre es schön, wenn Sie künftig beim Verfassen Ihrer Beiträge, möglichst auf Anmerkungen wie "So etwas Banales und Plattes habe ich selten gelesen " , verzichten könnten.
Danke für Ihr Verständnis.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Liebe/r Obex: So etwas Banales und Plattes habe ich selten gelesen... Beschäftigen Sie sich mit den Ergebnissen der Voruntersuchung, und kommen Sie zu einer der Infomessen!

Wiesbaden ist die einzige deutsche Großstadt, die den Ausbau ihre ÖPNV durch eine Stadtbahn bislang verschlafen hat. Und was ist das Ergebnis? Überfüllte Busse, Staus allerorten, und verpasste wirtschaftliche Entwicklungschancen!

Wir sollten froh sein, dass es aktuell die Chance auf Fördermittel gibt, die den Bau für unsere Stadt finanzierbar machen.

Wahr ist allerdings, dass jetzt darauf geachtet werden muss, das neue Verkehrssystem so zu gestalten, dass es tatsächlich zu Vorteilen für die betroffenen Menschen führt.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das bei Gegenüberstellung von Reisezeiten, Fahrgastpotentialen sowie Kosten des Ausbaus die Variante über das Rheinufer zu einem negativen Ergebnis führen soll. Die Anzahl potentieller Fahrgäste in Biebrich-Mitte ist sicher nicht geringer als an der doch recht lang gezogenen Kasteler- / Wiesbadener Strasse mit ihren nur 2 Haltestellen, die Fahrzeit dürfte nur wenig länger sein, so dass sich der Nutzen-Kosten-Faktor gegenüber der jetzt vorgeschlagenen Variante kaum ändern düfte. Es macht aber keinen Sinn die Strecke am Herzogsplatz zu teilen und eine Stichstrecke nach Biebrich - Mitte bis zum Rathenauplatz zu führen. Dort böte sich für Biebrich zwar die einzige Möglichkeit zur Unterbringung der für Einrichtungsfahrzeuge erforderlichen Wendeschleife, aber wer will auf der dortigen Grünanlage schon eine Wendeschleife? Stichstrecken, zudem mit einer Länge von wenigen hundert Metern machen sowieso wenig Sinn. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass HALB BIEBRICH VON DER CITYBAHN ABGEHÄNGT wird. Das heißt: Gebrochener Verkehr mit Umstieg auf Busse z. B. Richtung Rheinufer.

Deshalb mein Plädoyer für eine Linienführung bis Rheinufer und weiter über Rheingaustrasse und Biebricher Strasse bis Amöneburg. Von dieser Lösung hätten die meisten Biebricher Einwohner etwas incl. Geschäftsleuten. So könnte man als Innenstädter auch schnell mal zum Einkauf mit der CityBahn nach Biebrich fahren!

Damit hätte sich auch eine Variantenuntersuchung innerhalb Biebrichs und eine Verknüpfung mit dem Bahnhof WI-Ost erübrigt. (Mein Kommentar dazu am dortigen Ort)

Mir ist schleierhaft, warum gerade diese Linienführung nicht die wirtschaftlichste sein sollte: ganz Biebrich wird durch eine einzige Straßenbahnlinie angebunden, die Strecke ist kaum länger als die über den Ostbahnhof, die merkwürdige Stichlinie entfällt.
Die Bedeutung des Ostbahnhofs als Umsteigepunkt zwischen S-Bahn und Straßenbahn wird sicherlich überschätzt. Es gibt schließlich am Hauptbahnhof und in Kastel die Umsteigemöglichkeit.

Ich frage mich auch, wer dann ganz plötzlich den Bahnhof Ost benutzen soll. Da ist der Wunsch der Vater des Gedanken - hat aber mit der Realität nicht viel zu tun.

Diese Variante hätte durchaus den Charme hinsichtlich Verbesserungen im gesamtstädtischen Verkehrskonzept. Eine Fahrt von Schierstein und insbes. vom Freudenberg - mit vielen neuen Wohnungen im Laufe der letzten Jahre - nach Biebrich bedeutet erheblichen Zeitaufwand ! Man könnte überlegen, hier eine Schnellbuslinie über Schierstein bis hoch zum Freudenberger Schloss anschließen zu lassen. Dies könnte sicher die Auslastung erhöhen und würde auch Fahrten durch die Innenstadt ersparen. Dem vom ÖPNV etwas abgehängten Westen Wiesbadens täte das sicher gut!

Den Kommentaren vorher für eine Einbindung des Rheinufers möchte ich voll unterstützen. Als Ergänzung meine Meinung, warum der Bhf Wi-Ost nicht wichtig ist für die Streckenführung der Citybahn, zu finden in meinem Kommentar unter Bhf Wi-Ost

Wurde die Linienführung „Rheinufer“ (sog. Variante 0 der Machbarkeitsstudie 2016) unter den gleichen Bedingungen (Stichwort: standardisierte Bewertung) wie die am 12.12.17 vorgestellten Varianten untersucht? Falls nicht, muss eine erneute Betrachtung der Linienführung „ Rheinufer“ unter gleichen Bedingungen erfolgen!

Warum wird die Linienführung über die Rheingaustraße als „nicht wirtschaftlich“ bewertet? Ist die Linienführung „Kasteler Straße“ mit dem Streckenast zum Rathenauplatz (Biebrich-Mitte) wirtschaftlicher? Wenn ja, warum?

Wegstreckenvergleich (mittels googlemaps) vom Herzogsplatz bis zum Brückenkopf Theodor-Heus-Brücke:
- Linienführung „Kasteler Straße“: Wegstrecke ca. 5,4 km
- Linienführung „Straße der Republik / Breslauer Straße“: Wegstrecke ca. 5,7 km
- Linienführung „Rheinufer / Rheingaustraße“: Wegstrecke ca. 5,8 km

Die Reisezeit der Linienführung „Rheinufer / Rheingaustraße“ dürfte also nur geringfügig länger sein als die beiden anderen Varianten!

Fahrgastpotenziale:
Durch die Linienführung „Rheinufer/Rheingaustraße“ wird gegenüber der Variante „Kasteler Straße“ ein deutlich höheres Fahrgastpotenzial erschlossen, da Biebrich komplett bis zum Rheinufer erschlossen wird.
Weiterhin wird InfraServ, neben der ohnehin schon bestehenden Anbindung durch die S-Bahn im Norden, zusätzlich auch im Süden durch die Straßenbahn an den ÖPNV angebunden. Eine Redundanz (zwei gleichwertige ÖPNV-Anschlüsse im Norden) wird so vermieden.
Die Linienführung „Rheinufer / Rheingaustraße“ gewährleistet den gleichwertigen Ersatz der Busse 4 und 14, sowie Bus 9 ab Rheinufer bis Mainz!
Ab der Robert-Krekel-Anlage fährt die CityBahn eingleisig über die Rathausstraße Richtung Mainz und über die Stettiner Straße zurück Richtung Wiesbaden. Damit ist keine Neukonzeptionierung der Einbahnstraßenregelung erforderlich.
Diese Linienführung bietet zudem die Chance, den Verkehr auf der Straße der Republik, der Rathausstraße und der Stettiner Straße neu zu ordnen und zu beruhigen (und nicht nur im oberen Ende der Straße der Republik wie bei den Vorteilen für die Linienführung „Straße der Republik / Breslauer Straße“ angeführt). Ab der Haltestelle Rheinufer fährt die CityBahn abwechselnd nach Mainz weiter oder wieder zurück Richtung Wiesbaden Innenstadt.

Vorteile:
- Vollwertiger Ersatz der Busse 4,14 und 9 (ab Rheinufer bis Mainz)
- Vollwertige Anbindung Biebrich-Mitte (nicht nur ein „Touchieren“)
- Anbindung von InfraServ im Süden (keine Redundanz zur S-Bahn WI-Ost)

Nachteile:
- keine

Bewertung:
- Vorzugsvariante!

Ich vermute, dass sich die Fahrtzeit bei der Führung über das Rheinufer noch mehr verlängert, als es der Unterschied der Wegstrecke vermuten lässt. Im Zentrum von Biebrich wird die Bahn mit Sicherheit deutlich langsamer unterwegs sein als auf der Kasteler Straße. Wer nicht in Biebrich ein- oder aussteigt, sondern nur durchfahren möchte, wird schnell genervt sein von der Bummelei - so empfinde ich jedenfalls immer die Stadtdurchfahrt in Mainz. Ich würde deshalb die Erschließung mit einer Stichstrecke bevorzugen - die sollte dann aber auch bis zum Rhein gehen und nicht auf halber Strecke enden. Für Biebricher, die nach Mainz fahren möchten, ist der Weg dann etwas länger, aber Biebrich ist nunmal ein Ortsteil von Wiesbaden und es dürften von dort deutlich mehr Leute in die Wiesbadener als in die Mainzer Innenstadt fahren.

Eine Anbindung des Biebricher Rheinufers und die Weiterführung der CityBahn über die Rheingaustrasse halte ich für erstrebenswert. Das primäre Ziel der CityBahn ist es die Schadstoffbelastung der hier lebenden Bürger zu verringern und die Lebens-und Arbeitsqualität zu verbessern. Eine gesteigerte Attraktivität nützt sowohl den in Biebrich lebenden Menschen als auch der hier ansässigen Gewerbetreibenden, Handwerkern und Industrie. Ich bitte die Verantwortlichen eine erneute Aufnahme dieser Streckenführung zu überprüfen und eine veränderte und aktualisierte Kosten-Nutzenrechnung einzubeziehen.

Biebrich ist der größte Stadtteil von Wiesbaden. Hier leben rund 39.000 Einwohner auf einer Fläche von 12,99km°2. Das sind 2995 Einwohner/km°2 (31.122016; Quelle Wikipedia). Es arbeiten nicht nur Menschen im benachbarten Industriepark Kalle/Albert. ( ca 5500 ,Immens!) sondern auch viele tausend Menschen in hunderten Handwerksbetrieben und Ladengeschäften. Warum denn nicht eine Streckenführung einplanen die Biebrich im Ganzen gerecht wird? Primär liesse sich die Lärm-und Schadstoffbelastung der hier lebenden Bürger weiter verringern und damit die Lebensqualität im Herzen von Biebrich weiter steigern! Ich sehe dieses Ziel nicht verfolgt indem eine Streckenführung der CityBahn über die Kasteler Strasse erfolgt. Mit einer Streckenführung der CityBahn bis zum Rheinufer und weiter über die Rheingaustrasse würde das Herz Biebrich's entlastet, der Durchgangs(Auto!)verkehr würde über die Kasteler Strasse und die Glarusstrasse (endlich!) umgeleitet werden. Buslinien wie die 4, 14, 9, 39 liessen sich elegant am bestehenden Rheinufer anbinden. Der Freizeitwert des Rheinufers mit dem Biebricher Schloss, dem Schlosspark und der Rettbergsaue würde weiter steigen. Die Gastronomie wird es freuen. Mit einer vollständigen Integration von Biebrich an die CityBahn erfolgt eine deutliche Aufwertung des größten Stadtteiles der Stadt Wiesbaden. Dadurch erfolgt eine Win-Win Situation. Für ein lebenswertes Biebrich und eine Stadt Wiesbaden die weiter an Attraktivität gewinnt.

Erst wenn die Citybahn auch das Biebricher Rheinufer erschließt, ist auch eine vollständige und attraktive Anbindung Biebrichs an die Stadtmitte von Wiesbaden und die Stadtmitte von Mainz gegeben. Diese Variante sollte unbedingt nochmals verifiziert werden.

Mit einer Weiterführung - zumindest eines Linienastes - bis zum Rheinufer Biebrich könnte die bestehende Buslinie 4 komplett entfallen - ohne dass für die Anwohner eine Verschlechterung des Angebots entstehen würde.

Vor einer solchen Verschlechterung ihrer persönlichen Situation durch die Citybahn haben offenbar viele Menschen Sorge - das dürfte damit eines der Haupt-Hindernisse für eine hohe Akzeptanz der Citybahn in der Bevölkerung sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

dass bei einer Streckenführung über Biebrich Rheinufer zu geringe Fahrgastpotenziale erschlossen würden, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, eine Streckenführung von Mainz über Theodor-Heuss-Brücke, Wiesbadener Straße und ab dann bis Biebrich Rheinufer (ungefähr die alte Strecke der Linie 9) dann über Rathenauplatz, Straße der Republik (Gegenrichtung über Straße der Republik und Rathausstraße) zum Hauptbahnhof würde ganz Altbiebrich an die Straßenbahn anschließen und so denke ich mehr Fahrgäste bringen als über die Kasteler Straße ohne den Anschluss Ortskern Biebrich; die Linie 4 brauchte dann Biebrich nicht mehr anzufahren. Auch diese Strecke wurde schon einmal von einer Straßenbahn bedient. In der Straße der Republik wäre eventuell ein besonderer Straßenbahn und Busfahrstreifen durchgängig machbar, dieser Sonderfahrstreifen ist ja zum Teil schon vorhanden; die Stettiner Straße und die Rathausstraße dürften gemischt nutzbar sein, Auf derBiebricher Allee könnte eine extra Gleisführung machbar sein.
Zu lange Fahrzeiten könnte eine Schnellverbindung, die dann nicht alle Haltestellen bedient, vermeiden.

Gedanke am Rande: Wäre nicht auch die Wiedereinführung von O-Bussen (also Elektrobusse mit Fahrleitung eine sinnvolle Alternative. Gibt es in Salzburg, da habe ich es selbst schon gesehen und soll es auch in Solingen noch geben.

Wenn man sich eine potenzielle Linienführung "Biebricher Allee -> Straße der Republik -> Rathausstraße (oder alternativ: Stettiner Straße) -> Rheinufer -> Rheingaustraße -> Dyckerhoffstraße -> Wiesbadener Landstraße" ansieht, so stellt man fest, dass die Streckenführung nur unwesentlich länger ist als bei einer Linienführung über die Kasteler Straße. Die Fahrzeit dürften somit auch nicht viel höher sein.

Zugleich wäre der Stadtteil Biebrich ziemlich durchgängig an die Citybahn angebunden - die Wege von jedem einzelnen zu den Haltestellen wären ähnlich wie heute zum Bus. Nur mit dem Unterschied, dass die Leistungsfähigkeit der Anbindung viel höher wäre!
Für die nicht angebundenen Bereiche (Biebrich Ost: Bereich Breslauer Straße, Biebrich West: Albert-Schweitzer-Allee) werden auch in Zukunft noch Busse benötigt - zum Beispiel wie bisher die Linien 3 und 14.

Im übrigen sollten bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auch die künftigen Entwicklungspotenziale an der Rheingaustraße berücksichtigt werden - siehe das kürzlich vorgestellte Entwicklungskonzept für Infraserv/Dyckerhoff: Dort gibt es eine Menge heute "unternutzter" Flächen, die für Wohnungsbau oder gewerbliche Nutzung in Frage kämen, und die ebenso wie die Mitarbeiter/innen der Industriegebiete die Citybahn nutzen könnten.

Eine Führung über Rheingaustraße und Biebricher Straße als Streckenvariante zwischen Biebrich/Rheinufer und Mainz sehe ich nicht als Vorteil. Ab dem Biebricher Rheinufer bis zum Otto-Suhr-Ring gibt es Bebauung lediglich auf einer Seite, auf der anderen Seite ist der Rhein. Zudem ist dort nur Industrie angesiedelt und kaum Wohnbebauung, womit es äußerst wenig Erschließungspotential gäbe. Die Variante über Wiesbadener Landstraße und den Ostbahnhof mag nicht mehr Wohnbebauung aufweisen, bietet aber mehr Platz und die überaus attraktive Umsteigeverbindung zur S-Bahn am Ostbahnhof.

Die Aufsplittung in zwei Äste, einer zum Biebricher Rheinufer und einer über Ostbahnhof nach Mainz hat den größten Vorteil, da somit ein dichter Takt auf den am stärksten nachgefragten Abschnitten der City-Bahn realisiert werden kann, während die "Außenäste" einen dünneren Takt haben, der dort aber ausreichend sein wird.

Dem Kommentar könnte ich fast zustimmen, aber ohne die O-Bus-Variante. Dann könnte man ja auch Akkubusse nehmen. Mehr Fahrgäste passen da so oder so nicht´rein.

Ich denke, wenn man den MIV neu ordnet kann dieser Weg doch nicht sehr viel länger dauern und idealerweise könnte ein Einkaufsstopp in Biebrich eingelegt werden?