Vorheriger Vorschlag

Führung über Rheinufer / Rheingaustraße

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde eine überschlägige Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt. Nach Gegenüberstellung von Fahrtzeiten, Fahrgastpotenzialen sowie Kosten für den Ausbau erwies sich die Variante als nicht wirtschaftlich.

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Hochschule RheinMain / Westend

Die Haltestelle der CityBahn bindet neben der wachsenden Hochschule RheinMain auch den dicht besiedelten Stadtteil Westend an das Schienennetz an.

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Gewerbegebiet Petersweg

Gewerbegebiet Petersweg

Vom Wiesbadener Hauptbahnhof führte eine geprüfte Linienführung über den Quartiersboulevard Konradinerallee bis zum Gewerbegebiet Kastel-Petersweg. Diese Linienführung über das Gewerbegebiet und die Ludwigsrampe bis zum Brückenkopf der Theodor-Heuss-Brücke stellten die Fachleute aus verkehrlichen und wirtschaftlichen Gründen zurück. Eine weitere Linienführung vom Gewerbegebiet über die Wiesbadener Straße bewerteten die Planer ebenfalls. Im Ergebnis der Nutzen-Kosten-Untersuchung schnitt diese jedoch deutlich schlechter ab als die Vorschlagslinienführung. Perspektivisch könnte Kastel-Petersweg aber im Zuge der Erschließung des Quartiers Ostfeld/Kalkofen an das CityBahn-Netz angebunden werden. Eine Querung des Gleisfelds Wiesbaden Ost wäre somit nicht erforderlich.
Was halten Sie von dem Fazit der Planer zu dieser Linienführung? Aus welchen Gründen würden Sie eine Linienführung hier dennoch befürworten?

Kommentare

In der Presse war zu lesen, dass über diese Variante 3plus auch das Berufsschulzentrum angebunden werden soll. In den früheren Stadtbahnplänen sah das so aus, dass eine Haltestelle am Schlachthof (KUK) eingerichtet werden soll, dafür eine Anbindung des BSZ über die Linie 27 entfällt. Sollte dies auch aktuell geplant sein, dann wäre das eine verheerende Verschlechterung des ÖPNV in Wiesbaden. Die Schüler/innen würden dann - wie vor 20 Jahren - mit dem Pkw in die Schule fahren. Schon in Mainz hat man mit dem Abkoppeln des Berufsschulzentrums mit der Einführung der Mainzelbahn entsprechend schlechte Erfahrungen gemacht.

Inwiefern wurde das Berufsschulzentrum durch die Mainzelbahn abgekoppelt? Die Linie 45 mag nicht mehr direkt vom Hauptbahnhof zur BBS fahren, jedoch fährt inzwischen neben der Linie 65 auch die Linie 64 zur oberen Haltestelle "Am Judensand". Nach wie vor gibt es auch die E-Busse zu Schulbeginn und -ende, und die neue Linie 78 verbindet Mombach, den Hartenberg, die Berufsschule und die Universität, von wo aus viele Ziele mit nur einem Umstieg erreicht werden können. Einziger Kritikpunkt könnte höchstens sein, dass die Linie 78 in vorlesungsfreien Zeiten nicht fährt, obwohl dann an der Berufsschule Schulbetrieb herrscht.

Für mich ist das ein wenig kurz gedacht. Warum nicht die vorhandenen DB Gleise ,als Ergänzung zur City-Bahn, besser nutzen.

Vorschlag

1. Die S1 fährt weiter über Kastel und erhält einen zusätzlichen Halt in Kostheim. Wir begreifen die S-Bahn nicht als Zug nach Frankfurt, sondern als das, was sie sein sollte. Ein innerstädtischer Verkehrsträger!

2. Die S9 fährt über den Bahnübergang in der Hochheimer Str. Hier bitte eine Brücke oder Unterführung bauen! Erster Halt in den Krautgärten um der zweite im Petersweg Ost. Anschließend müsste eine neu zu bauende Spange den Weg nach Wiesbaden Ost ebnen.

Die Anwohner an den Gleisen sollten bedenken, dass eine moderne S-Bahn sehr ruhig an den Häusern vorbei surrt und mit Güterzügen nicht vergleichbar ist.