Vorheriger Vorschlag

Mainzer Straße / Wiesbaden Ost

Für die Machbarkeitsstudie im Jahr 2016 wählten die Planer eine Linienführung über Mainz-Amöneburg zwischen der A671 und dem DB-Gleisfeld. Eine Vielzahl von Schienen und Straßen kreuzen die Strecke.

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Nächster Vorschlag

Quartiersboulevard / Konradinerallee

Als Ergänzung zur Vorschlagslinienführung untersuchten die Planer auch einen zusätzlichen CityBahn-Ast über den Quartiersboulevard parallel zur Mainzer Straße, wo eine Vielzahl an Arbeitsplätzen angesiedelt ist.

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Ostfeld / Kalkofen

Ostfeld / Kalkofen

Im geplanten neuen Stadtteil Ostfeld/Kalkofen sollen rund 10.000 Bewohner und zahlreiche Beschäftigte eine neue Heimat finden – sie alle haben ein Mobilitätsbedürfnis. Damit dieses nicht nur mit dem Auto abgewickelt wird und zu Belastungen für die umliegenden Stadtteile führt, soll ein moderner Verkehrsmix Ostfeld/Kalkofen mit den bestehenden Stadtteilen der Landeshauptstadt verbinden.
Was ist Ihrer Meinung nach bei der Erschließung des geplanten Stadtteils Ostfeld/Kalkofen zu beachten?

Kommentare

Ich stehe dem angedachten neuen Stadtteil Ostfeld/Kalkofen sehr kritisch gegenüber, da wertvolle landwirtschaftliche Fläche für immer versiegelt wird, wertvolle Biotopflächen von Siedlungen beeinträchtigt werden, das Gebiet von Verkehrstrassen umzingelt ist und an Flugschneise, Müllberg und Gewerbe grenzt.
Wenn das Gebiet bebaut wird, muss ein leistungsfähiger ÖPNV bereit stehen, bevor die ersten Bewohner einziehen, da sonst der PKW zur Gewohnheit wird, die nie wieder abgelegt wird, auch wenn eine Anbindung später gebaut wird.

Bin ein absoluter Befürworter der Citybahn.
Kein Ende im Ostfeld, sondern weiter nach Erbenheim und Nordenstadt.

Wie viele andere Kommentatoren halte ich eine gute Erschließung des neuen Stadtteils mit der CityBahn für unerlässlich.
Diese Anbindung muss aber zeitnah mit dem Bezug der ersten Wohnungen und die Einrichtung der ersten Arbeitsplätze nutzbar sein. Deshalb brauchen wir schnellstens die grundsätzliche NKU-Berechnungen für diese Anbindung (reichen die Vorgaben des standardisierten Verfahrens auch für erst im Planungsprozess befindliche Stadtviertel aus?).
Die Frage: erst Planung des Gebiets und dann NKU bzw. Diskussion der Citybahn-Trasse oder erst Trasse und dann Detailplanung des Viertels - was ist Henne oder was ist Ei - muss zeitnah geklärt werden.

Das Ostfeld sollte in jedem Fall mit Citybahnananschluß geplant werden. Und der sollte auch schon in einem frühen Stadium realisiert werden um die Erschließung zu verbessern. In anderen Städten (Freiburg, München, ...) ist man damit bei ähnlichen Planungen erfolgreich gewesen (s. Ausstellung zur Straßenbahn im Liliencarree bzw. Luisenforum).

Eine Citybahnlinie sollte schon in einem frühen Stadium im Ostfeld realisiert werden. Dadurch gelingt eine bessere und erfolgreiche Erschließung. Da gibt es in anderen Städte schon viele Beispiele. Gut fände ich auch, das Ostfeld nicht nur in die Richtung WI-Zentrum anzubinden.

Einen neuen Stadtteil zu entwickeln bietet eine seltene Chance, etwas wirklich Nachhaltiges und Zukunftssicheres zu verwirklichen. Von daher würde ich mir wünschen, bei der Planung des Ostfeldes Altes Denken zu überwinden und den Mut aufzubringen, Neues zu versuchen.
Ein solch neuer Ansatzpunkt wäre eine Mobilitätsgarantie, ohne den individuellen Autoverkehr nötig zu haben. Als zentrales Verbindungsglied des ÖPNV zur Stadt und ins Umland bietet sich die Citybahn an, zu deren Trasse man dann mit all den neuen zukünftigen Transportmitteln hingelangt. Eine solche zentrale Citybahnanbindung sollte aber nicht nur durch einen zusätzlichen Endstationsanschluß gewährleistet werden, sondern durch eine Streckenführung, die als Durchgangsstrecke auch die Nachbarorte anbindet.

Dieser neue Stadtteil sollte nicht nur in eine Richtung, sondern auch in Richtung Mainz und Bierstadt angebunden werden. Desweiteren wären hier gute Stellplätze für einen P+R-Parkplatz mit Anbindung an den ÖPNV nach Nanter Modell (Parkschein = Fahrschein)