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Im geplanten neuen Stadtteil Ostfeld/Kalkofen sollen rund 10.000 Bewohner und zahlreiche Beschäftigte eine neue Heimat finden – sie alle haben ein Mobilitätsbedürfnis.

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Im Falle einer Führung über die Rheinstraße kann an der Ringkirche ein lang gehegter, aber bislang unerfüllter Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger realisiert werden: Ein verkehrsberuhigter Platz ohne Autoverkehr, der zum Verweilen einlädt und die

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Quartiersboulevard / Konradinerallee

Quartiersboulevard / Konradinerallee

Als Ergänzung zur Vorschlagslinienführung untersuchten die Planer auch einen zusätzlichen CityBahn-Ast über den Quartiersboulevard parallel zur Mainzer Straße, wo eine Vielzahl an Arbeitsplätzen angesiedelt ist. Der Ast beginnt am Hauptbahnhof und erschließt über den Gustav-Stresemann-Ring die Wittelsbacherstraße sowie die Konradinerallee. Auf dem Quartiersboulevard hat die Stadt bereits strategisch vorausdenkend Flächen für die CityBahn freigehalten. Perspektivisch könnte der Ast verlängert werden und das Gebiet Ostfeld/Kalkofen erschließen.
Wie würden Sie den CityBahn-Ast in Richtung Quartiersboulevard gestalten?

Kommentare

Auf den Plan-Entwürfen, die auf den Infomessen gezeigt wurden, war zu sehen, dass die Citybahn auf dem Mittelstreifen zwischen den beiden Fahrtrichtungen des 1. Ring geführt werden soll. Dafür müssten dort alle Bäume gefällt werden!!!

Folgende Lösung wäre besser: Vom Hauptbahnhof aus gesehen sollten die Gleise dort verlegt werden, wo heute die rechte Fahrspur des Ring sowie der Rad- und Fußgängerweg ist. Für Radfahrer und Fußgänger könnte der Weg weiter rechts, zwischen den Bäumen, weiterhin genutzt oder ausgebaut werden, auch oberhalb (wo heute noch die Baustelle für das Best Western Hotel ist) und in der "Grünanlage" vor dem Stat. Bundesamt ist genug Platz für Rad- und Fußweg (bei besserer Aufenthaltsqualität als heute direkt an der Straße).

Für die Busse sollte in diesem Bereich die Fahrbahn der Citybahn ebenfalls nutzbar sein (als zusätzliche Busspur, die es dort bisher nicht gibt). Für den Individualverkehr wäre der Wegfall einer Spur in dieser Fahrtrichtung wohl verschmerzbar, der größere Stau ist ja meist stadteinwärts...

Wichtige Vorteile:
1.) Es müssten in diesem Bereich keine Bäume gefällt werden!!!
2.) Keine Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer (eher im Gegenteil).
3.) Die Haltestelle Hauptbahnhof könnte für Busse (wie bisher) und Citybahn direkt auf der Hauptbahnhofseite sein (was m.E. sowieso die bessere Lösung wäre, auch für die Bahnen aus Richtung Biebrich).
4.) Es wäre möglich, die Haltestelle "Stat. Bundesamt" statt in der Wittelsbacherstraße (wie im Entwurf vorgesehen) direkt am Gustav-Stresemann-Ring zu platzieren, ohne dass die Haltestelle auf dem Mittelstreifen mitten im Verkehr wäre (wo vermutlich auch gar kein Platz für eine Haltestelle wäre). Diese Haltestelle muss aber am Ring sein (Höhe Stat. Bundesamt / Stadtverwaltung) wenn man, wie hier im Forum in vielen Beiträgen zurecht gefordert, die Anbindung von Stadion und Berufsschulzentrum über die Wettinerstraße realsieren möchte.

Fazit meines Vorschlags für diesen Streckenast:
Streckenverlauf von der Station Hauptbahnhof auf der rechten Seite des Gustav-Stresemann-Ring entlang zur Station "Stat. Bundesamt" (in etwa dort wo heute die gleichnamige Bushaltestelle ist) und dann weiter in die Wettinerstraße bis zur Kreuzung Welfenstraße (dort die nächste Haltestelle "Stadion / Berufsschulzentrum"). Dann entweder weiter in die Brunhildenstraße oder, wenn der Boulevard denn tatsächlich realisierbar ist, über die Welfenstraße auf den "Quartiersboulevard" mit der (vorläufigen) Endhaltestelle "Justiz- und Verwaltungszentrum".

Eine Anbindung des Berufsschulzentrum ist unerlässlich, weshalb schlage ich vor, dass die Citybahn über den Gustav-Stresemann-Ring bis zur Wettinerstraße fährt, in diese einbiegt und die Fahrt weiter auf der Brunhildenstraße fortsetzt, um dann in die Weidenbornstraße abzubiegen und dieser bis zur Mainzer Straße zu folgen, wo sie ab dort weiter nach Mainz fährt. Durch diesen Trassenverlauf wäre das Statistische Bundesamt, die BRITA-Arena, das gesamte Berufsschulzentrum sowie das Justiz- und Verwaltungszentrum an die Citybahn angebunden. So bekämme das Berufsschulzentrum die dringend notwendige Entlastung, die es bedarf, um die 17- und 18-Jährigen vom ÖPNV und seiner Leistungsfähigkeit zu überzeugen, statt sie der intermodalen Konkurrenz (Auto) zu überlassen.

Ja, nutzt die schin lange frei gehaltene Strecke. Ich arbeite in der Mainzer Straße (wie viele andere Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auch!) und würde mich über eine bessere - weil direkte und schnelle - Anbindung sehr freuen!

Dem Kommentar stimme ich grundsätzlich zu. Das Problem ist nur, dass die Citybahn nicht dort fährt bzw, hält, wo die Menschen hin müssen, sondern dort, wo es technisch möglich ist. Deshalb ist die Haltestelle am Schlachthof, wo allenfalls Freitags- uns Samstagsnachts eine Nachfrage besteht. die Welfenstraße ist zu eng für eine Bahn auf eigenem Gleiskörper und gleichzeitiger Bus-bzw. Pkw-Nutzung.

Über viele Jahre war die Anbindung des Berufsschulzentrums ein Stiefkind der Kommunalpolitik. Es ist dem heutigen ESWE-Geschäftsführer Gerhard zu danken, dass es die Lösung mit der Linie 27 gibt, die viele Schüler/innen vom Auto in den Bus gebracht hat. Es ist unverantwortlich, diesen Fortschritt wieder rückgängig zu machen , indem lediglich eine Haltestelle am Schlachthof angeboten werden soll, was für die Schüler/innen Fußwege von ca. 500 Metern bedeutet. Das wird niemand annehmen.

Wenn ich die Planungskarte richtig deute, würde die zum Berufsschulzentrum nächstgelegene Haltestelle zwar nicht unten am Schlachthof sondern in der Wittelsbacherstraße sein. Das wäre aber immer noch zu weit! In der Wittelsbacherstr. gibt es praktisch nichts, warum sollte dort eine Straßenbahn fahren?? An der Wettinerstraße liegen hingegen die Brita-Arena und das Berufsschulzentrum. Man hätte also sowohl wochentags (Schulen) als auch am Wochenende (Fussballspiele / Konzerte) große Fahrgastzahlen für zwei Haltestellen, am besten eine am Beginn der Wettinerstraße am 1. Ring (dort wo Stadion, Stadtverwaltung, Statistisches Bundesamt und Zirkon Tower gut erreicht werden können) und eine weitere Haltestelle an der Kreuzung Wettinerstraße / Welfenstraße (für das Berufsschulzentrum). Von dort kann die Bahn ja dann über die Welfenstraße in Richtung "Quartiersboulevard" geführt werden. Der Boulevard scheint ja gesetzt zu sein...

Die katastrophale Busanbindung zu Stoßzeiten könnte ersetzt werden durch die City-Bahn. Immerhin besuchen über 10.000 Schüler (nicht alle täglich) das Zentrum. Je näher die Haltestelle ist, um so höher wird die Akzeptanz sein. Wegfallende Parkplätze sollten kein Problem sein, sondern eher ein deutliches verkehrspolitisches und umweltpolitisches Bekenntnis sein.

Die Citybahn sollte unbedingt durch die Wettinerstraße fahren. Die Straße ist sehr breit und es müssten dort noch nichtmal Parkplätze entfallen (anders als bei der aktuell geplanten Streckenführung durch die Wittelsbacherstraße).

An der Wettinerstraße liegen die Brita-Arena und das Berufsschulzentrum. Man hätte also sowohl wochentags (Schulen) als auch am Wochenende (Fussballspiele / Konzerte) große Fahrgastzahlen für zwei Haltestellen, am besten eine am Beginn der Wettinerstraße am 1. Ring (dort wo Stadion, Stadtverwaltung, Statistisches Bundesamt und Zirkon Tower gut erreicht werden können) und eine weitere Haltestelle an der Kreuzung Wettinerstraße / Welfenstraße (für das Berufsschulzentrum).

Das wäre sehr schön! Mit einer Anbindung der Ämter, Gericht und Märkte.

Wenn man schon jahrzentelang den Boulevard freihält dann sollte man jetzt auch einen mutigen großen Wurf wagen. Einfach eine Parallelstraße zur Mainzer Str. zu bauen, die dann als Abkürzung/ Schleichweg im Berufsverkehr dient und tagsüber (wie alle anderen Straßen im Umfeld) von Pendlern zugeparkt wird, das wäre enttäuschend!

Hier hätte die Stadt die seltene Chance, mal ein echtes Zeichen in Richtung Verkehrswende zu setzen: Ein neuer Boulevard ganz ohne Autolärm und Abgas-Emissionen.

Neben der Citybahn sollten nur Fußgänger, Fahrräder und emissionsfreie (Elektro-) Fahrzeuge zugelassen sein. Man könnte beim Bau gleich eine zukunftsfähige Ladesäulen-Infrastruktur bauen und genügend (auch überdachte) Fahrradstellplätze einplanen und das Mietrad-System anbinden.

Diese “grüne Achse” sollte am besten gleich noch über die Wittelsbacherstraße verlängert werden, dann hätte man eine fahrradfreundliche Verbindung vom ersten zum zweiten Ring.

Was sagt unser grüner Umwelt- und Verkehrsdezernent dazu? Solch ein Projekt einer "grünen Achse" müsste doch ganz nach seinem Geschmack sein. Da kann man nur sagen: Herr Kowol, übernehmen Sie!!

Der Bereich Quartiersboulevard/Konradinerallee wird nun schon seit Jahren frei gehalten, um ihn für den ÖPNV zu nutzen. Durch den Ast würde das gesamte Gebiet verkehrstechnisch entlastet werden. Wochentags ist beispielsweise die Hasengartenstr. durch die Besucherinnen und Besucher der umliegenden Berufsschulen sowie durch die Beschäftigten der umliegenden Unternehmen (verständlicherweise) zugeparkt, da die Busanbindungen unbefriedigend sind. Das gesamte Gebiet "Weidenborn" wächst aktuell enorm. Die neuen Haushalte müssen entsprechend angebunden werden. Auch dem Gewerbe käme die Anbindung zu Gute. Die Anbindung sollte schnellstmöglich realisiert werden und nicht nur als eine Eventualität für die nächsten 10-15 Jahren ins Auge gefasst werden.

Es ist ein großes Gebiet mit vielen Arbeitsplätzen (zum Beispiel abbvie, Behördenzentrum), Berufsschulzentrum Einkaufsmöglichkeiten (real, Hit, MediaMarkt, Reichwein), Brita-Arena und entlang der Hasengartenstraße viel Wohnen (Weidenborn). Das alles zu erschließen bietet Potenzial für etwas mehr als nur ein Ast.

Meines Erachtens sollte hier nicht nur ein Ast vom Hauptbahnhof geplant werden, sondern die Linie später wie ursprünglich geplant Richtung Kastel weitergeführt werden, zum Einen damit man vom Ostfeld Richtung Mainz keine Umwege über Hbf fahren muss, zum anderen zur Entlastung der Hauptstrecke und Ermöglichung von Umleitungen bei Problemen auf der Hauptstrecke.
Es macht durchaus Sinn, mehrere Sternpunkte zu haben und nicht alles auf einen Sternpunkt Hbf zu führen, denn dann wird der nicht zu einem wie man neudeutsch sagt "Single Point of Failure". Ein vermaschte Linienstruktur ist robuster gegen Ausfälle als eine Sternpunktstruktur!

Die Behörden in der konradinerallee sollten, zusammen mit dem berufsschulzentrum, einen Anschluss erhalten.

Im Bereich der Hagenstraße Endpunkt der Citybahn auf dem Quartiersboulevard / Konradinerallee sollte ein neuer Haltepunkt/Verknüpfungspunkt mit der Ländchesbahn und der zukünftigen Wallauer Spange entstehen. Dadurch wäre ein schnelles umsteigen in die Züge der DB möglich ohne den Umweg zum Hauptbahnhof.

Zur besseren Anbindung des Berufsschulzentrum und der Brita Arena sollte die Citybahn über Gustav-Stresemann-Ring, Wettinerstraße und Welfenstraße. Da durch wäre das gebit erheblich besser angeschlossen.

Wenn man die Bahn durch die Salierstraße führen würde, müssten dort die Parkplätze entfallen, genauso wie dies in der Wittelsbacherstraße (mindestens auf einer Seite) der Fall wäre. Parkraum ist in diesem Gebiet ohnehin sehr knapp. Auch wenn man noch so sehr für eine Verkehrwende ist, es werden sicher noch sehr lange Zeit genügend Parkplätze für Anwohner und Pendler benötigt!

Die Streckenführung über Ring-Wettinerstraße-Welfenstraße wäre ohne Verlust von Parkplätzen machbar.

Auch der (wie zu lesen ist) erforderliche Abstand von 600 Metern zwischen den Haltestellen ließe sich auf dieser Route einhalten und trotzdem würden die wichtigsten Ziele (Hauptbahnhof - Statistisches Bundesamt - Berufsschulzentrum - Quartiesboulevard) unmittelbar angebunden. Eine Haltestelle „Berufsschulzentrum“ im Bereich der Kreuzung Wettinerstr./Welfenstr. wäre auch aus Teilen des Quartier Weidenborn noch einigermaßen bequem zu Fuß zu erreichen und würde weitere Fahrgastpotenziale für die Citybahn erschließen.

Für die Streckenführug könnte auch die Salierstraße eine Alternative sein. Am besten mit zwei Haltenpunkten: Einem am Statistischen Bundesamt, den zweiten ganz am Ende der Salierstraße, um das Berufsschulzentrum anzubinden. Diese Haltestelle wäre auch für die zukünftigen Bewohner des geplanten Quartiers auf dem ehemaligen Postverteilzentrum sehr attraktiv.

Diese Streckenführung macht viel mehr Sinn als der aktuell eingezeichnete Weg durch die Wittelsbacherstraße!

Hier sollte ein zusätzlicher eingleisiger Ast im Stile der ehemaligen 27B erstellt werden, um das Berufsschulzentrum mit großen Fahrgastmengen anzuschließen. Desweiteren könnte hier ein zusätzlicher Stadionverkehr realisiert werden.

Ein weiterer eingleisiger Ast ist gar nicht nötig, wenn man gleich die Strecke so wählt, dass die meisten Fahrgäste erreicht werden: Vom Hbf am Stat.Bundesamt / Stadtverwaltung entlang bis Stadion und dann über Berufsschulzentrum und Welfenstraße zum Behördenzentrum. An dieser Strecke liegen weit mehr sinnvolle Fahrtziele als an der aktuell geplanten Strecke durch die Wittelsbacherstraße.

Die Planung für den „Ast“ Richtung „Quartiersboulevard“ sieht jetzt vor, dass die Strecke vom Hauptbahnhof bis zum Statistischen Bundesamt auf bzw. neben dem 1. Ring geführt wird. Da eine gemeinsame Nutzung der Fahrspuren durch Autos und Citybahn auf dem 1. Ring wohl undenkbar ist, bleibt nur ein eigenes Gleisbett. Dafür müssten wohl entweder Fahrspuren wegfallen oder der seitliche Baumbestand geopfert werden? Beides keine schönen Aussichten!

In jedem Fall müsste die Citybahn eine der größten und am stärksten befahrenen Kreuzungen der ganzen Stadt queren: Gustav-Stresemann-Ring / Mainzer Straße. Es ginge doch anders: Die bisherige Planung (ab Welfenstraße nur die Mainzer Straße queren und dann über Gartenfeldstraße / Kulturpark zum Hauptbahnhof) war im Vergleich viel verträglicher.

Kehren Sie zu dieser Variante zurück!