Vorheriger Vorschlag

Variante: Kasteler Straße

Die Führung von der Biebricher Allee in die Kasteler Straße ist der Vorplanung zufolge die schnellste Verbindung zwischen Wiesbaden und Mainz.

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Nächster Vorschlag

Variante: Straße der Republik / Breslauer Straße

Zwischen der Hochschule RheinMain und dem Herzogsplatz fährt jede CityBahn, dort trennt sich die Linienführung in zwei Äste.

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Variante: Luisenstraße / Untere Dotzheimer Straße

Variante: Luisenstraße / Untere Dotzheimer Straße

Die Haltestelle an der Luisenstraße liegt in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone. Auf diesem Abschnitt besitzt die CityBahn keine eigene Fahrspur, sondern fährt im Straßenverkehr mit. Da im Straßenraum Grundstückszufahrten und Ladezonen liegen, ist die CityBahn in der Luisenstraße mit niedriger Geschwindigkeit unterwegs.
Sollte die CityBahn über die Luisenstraße fahren?

Kommentare

Ich hoffe eigentlich, dass es die City-Bahn nicht geben wird. Aus verschiedenen Gründen. Ich war auch immer ganz froh das Wiesbaden eine Stadt ohne Bahn ist. Wirklich „Hübsch“ ist eine Bahn nicht. Da ich auch schon öfter in Mainz mit der Tram unterwegs war und in einem Gebäude neben der Tram Strecke gearbeitet habe, weiß ich wovon ich rede und wie nervig die Bahn sein kann und hier werden würde. Die Bahn wäre ein Zug innerhalb einer Stadt. Mir kann niemand erzählen das es nicht so wäre. Meistens sind die Befürworter dieser Bahn Menschen, die nicht direkt neben der Strecke wohnen müssten. Klar müssen die sich über sowas dann keine Gedanken machen. Ich weiß einfach wie laut die Bahn in Mainz war und sie hat schon gut geruckelt/Vibriert und gequietscht. Ich habe bei meiner Arbeit immer mitbekommen, wenn eine Bahn kam. Und da am Luisenplatz ja die Straße so eng ist und Links und Rechts Gebäude sind, wäre die Geräusch Kulisse wohl nochmal etwas lauter. Und die Oberleitungen werden wahrscheinlich auch nochmal Geräusche mit sich bringen. Dann käme auch noch die Bauphase dazu. Die würde wohl auch echt extrem werden, wenn man direkt an der Strecke wohnt. Hier mal ein Video von Sat1 Live was die Sache auch gut Berichtet. http://www.1730live.de/beitrag4-39/

Natürlich muss ich das große ganze sehen aber selbst da gibt es ja auch genug Gründe dagegen. Alleine die ganzen Kosten Fragen. Man redet Dinge ja gerne mal schön, wenn man was will und oftmals gibt es ja auch fehl Planungen. und die Frage ist auch, ob es überhaupt wirklich was bringt. Es gibt ja erstmal nur eine Strecke. Damit aber wirklich die Autofahrer und alle anderen Menschen darauf umsteigen, müsste das Schienennetz ausgeweitet werden bzw. es müssten Strecken durch ganz Wiesbaden geben. Wobei ich bezweifle, dass wirklich so bedeutend viele auf die Bahn umsteigen werden. Viele sind zu bequem und nehmen das warme Auto in dem man seine Ruhe vor anderen Menschen hat.
Noch ein Punkt wäre, Dass es trotzdem „Chaos“ im Berufsverkehr geben wird. Denn da wo der Platz für eigene Trassen gebraucht wird, fehlt schon mal der Platz für die anderen weg und dann gibt es auch Strecken auf denen Bus und Bahn fahren. Wenn es sich also Staut heißt es noch lange nicht das man mit der Bahn dann einfach dran vorbeifahren kann. Und auch bei Unfällen oder wenn irgendwas mit der Bahn wäre, sie könnte nicht ausweichen so wie ein Bus.
etc. etc. etc. Man könnte auch noch jedes Einzelne Detail auseinander nehmen an möglichen Szenarien aber das reicht erstmal.

Was ich nicht schlecht fände, wäre ein Ausbau der Fahrrad Wege. Bestes Beispiel wäre Kopenhagen. Da gibt es mehr Fahrräder als Autos. Und ich persönlich würde viel lieber Fahrrad fahren als mit einer Bahn. Momentan kommt Fahrrad fahren für mich allerdings nicht in Frage, da ich nicht auf der Straße fahren will. Ist allerdings nur ein Vorschlag. Mag natürlich auch nicht jeder bzw. könnte man auch wieder drüber Diskutieren.

Auf jeden Fall muss ein Bürgerentscheid her. Letztendlich sollten diese Bahn ja auch die Bürger nutzen und da sollte man mit entscheiden dürfen. Die Frage ist dann aber auch, wie viele beteiligen sich daran. Um ein Richtiges Ergebnis zu bekommen sollten es schon so gut wie alle sein. Jede Stimme zählt. Und Ich hoffe dann auch, dass nicht Manipuliert wird, wenn man unbedingt eine Bahn haben will finden sich da mittel und Wege.

Wie auch immer. Es ist wichtig alles durch zu gehen und zu beachten, mögliche Fehler im Vorfeld zu besprechen und zu gucken was als alternative geht. Denn wenn die Bahn erstmal da ist, ist es zu spät um noch was zu ändern und ein zurück gibt es dann nicht mehr.

Mal davon abgesehen, dass ich aus verschiedenen Gründen extrem gegen die City-Bahn bin, da ich genug eigene Erfahrungen in Mainz sammeln konnte und mich kein „Experte“ vom Gegenteil überzeugen kann, finde ich die Streckenführung durch die Luisenstraße nicht geeignet. Dadurch, dass die Straße anfangs nur einspurig ist, würde es mit einem zusätzlichen Verkehrsmittel, dass noch nicht mal ausweichen kann, zum Chaos kommen, wenn was wäre. Es muss ja alles durch dieses Nadelöhr, ich sag’s euch, Chaos pur. Die Straße ist an sich auch sehr Chaotisch. Da ich in der Straße Wohne, weiß ich was tagtäglich abgeht. Die Straße ist zwar drei Spurig aber man kann nur zwei Spuren nutzen, da die dritte Spur ständig von Anlieferungen, Bussen und parkenden Autos belegt ist. Und auf der Busspur an sich steht auch oft die Polizei oder der Krankenwagen oder generell ist die Spur auch einfach so mal belegt (z.b Müllabfuhr oder sonstiges). Die Busse und Autos können problemlos ausweichen aber eine Bahn würde das nicht können. Es wäre einfach zu Chaotisch, wenn noch was in dieser Straße mit mischen würde was total unflexibel in der Bewegung ist. Mir erscheint die andere Streckenführung (durch die Rheinstraße?!) viel sinnvoller zu sein. Alleine schon, weil es dort beide Straßen (Hin und Rück oder wie auch immer man das nennen soll) direkt nebeneinander gibt. Und dort gibt es auch kaum Anlieferungen, da alles in der Luisenstraße stattfindet. Das heißt, es sind auch drei spuren nutzbar, wenn man die parkenden Autos an der Seite weglässt. Und, wenn ich mich nicht irre, fahren dort auch nicht so viele Busse lang oder sogar gar keine?! Da bin ich mir gerade nicht ganz sicher aber auf jeden Fall viel weniger als in der Luisenstraße. Somit könnten sich Busse und Bahnen, in der Hinsicht, nicht so in die Quere kommen. Und natürlich, gibt es in der Straße auch kein Nadelöhr, wenn also mal was ist, kommt alles noch mehr oder weniger vorbei.
Sollte die Bahn also kommen, würde ich hoffen, dass die andere Strecke genommen wird.

Sehr oft Fahren auch Fahrräder einfach entgegen der Fahrtrichtung, ebenso wie Autos. Und der untere Abschnitt der Straße, durch die Geschäfte, ist auch zu Chaotisch. Die Straße ist im großen und ganzen einfach zu schmal für ALLES .

Wir haben laut Aussagen von ESWE Verkehr keinen richtigen Platz um 24m Busse für 200 Fahrgäste zu transportieren.
ABER wir haben Platz um mit einer 60m Bahn durch die Innenstadt zu fahren....
Wir haben laut Aussagen von ESWE Verkehr an den Innenstadthaltestellen keine Chance um zusätzliche Busse zu platzieren, insbesondere zu Stoßzeiten auf bestimmten Routen (Linie 6, 4/14)...
ABER wir haben Platz ZUSÄTZLICH (die anderen Busse/Buslinien entfallen ja nicht) eine 60m Eisenbahn zu platzieren.
Da kommt man sich ein bisschen verschaukelt vor. Wurde den Wiesbadener Bürgern eigentlich die Wahrheit gesagt ?

Die Vorteile einer Führung durch die Luisenstrasse mit Weiterführung durch die Dotzheimer Strasse sind zum Beispiel die große Nähe zu den zentralen Bereichen der Stadt (Rathaus / Landtag / etwa die gefühlte Mitte der Fußgängerzone) , bessere Verknüpfung mit den Buslinien für Umsteigebeziehungen nach Eigenheim / Nerotal oder Sonnenberg und Bierstadt). Die großen Nachteile dieser Linienführung ergeben sich aber aus dem und für den Lieferverkehr und den vielen Grundstückszufahrten, würde zu gegenseitigen Behinderungen und damit einer geringen Reisegeschwindigkeit führen. Ein gesonderter Bahnkörper, der eine ungehinderte Fahrt für die CityBahn garantiert, ist zwischen Bahnhofstrasse und Klarenthaler Strasse (fast) nicht möglich.

Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben: Ich habe lange die Linienführung durch die Luisenstrasse wegen ihrer größeren Nähe zur Innenstadt und städtischern Einrichtungen favorisiert. Aber seit eine Führung über die Rheinstrasse im Gespräch ist, kann ich dieser neuen Variante vieles abgewinnen. Die Rheinstrasse hat mit ihren durch die Mittelinseln getrennten Richtungsfahrbahnen die nötige Breite um 2 Fahrbahnen der Citybahn zu widmen und es wäre ausreichend Platz für einen durchgehenden Radweg auf der Rheinstrasse, der seinen Namen auch verdient. Klar im Vorteil sind hier die nördlichen Fahrbahnen mit einer Haltestelle zwischen Kirchgasse und Luisenplatz (sprich: gute Anbindung an Fussgängerzone einerseits und Verknüpfung mit den heutigen Bushaltestellen andererseits). Einen Wermutstropfen hat die Variante Rheinstrasse allerdings: Wer vom Bahnhof kommend zum Beispiel nach Eigenheim oder Sonnenberg möchte, hat eine schlechte - weil lange fußläufige - Umsteigebeziehung.

Ich finde, die Citybahn sollte durch die Schwalbacher Straße zum zentralen Busverknüpfungspunkt am Platz der Deutschen Einheit, und weiter durch die Bleichstraße fahren. Die Rheinstraße könnte ohne den ruhenden Verkehr und ohne Bahn als wunderschöne innerstädtische Magistrale zur vom erdrückenden Autoverkehr befreiten Ringkirche führen.

Innerhalb des Ersten Rings darf es nicht zu einer City Bahn kommen.
Die Innenstadt wird durch den Gleiskörper und den Betrieb erheblich durchschnitten. Insbesondere die Bereiche ohne eigenen Gleiskörper sind ausgesprochen problematisch. Überwege sind nur an geplanten Abschnitten möglich und es entstehen tote Zonen.
Zudem wird das historische Stadtbild durch die Oberleitungen und die Pfosten beeinträchtigt.
Zweigleisiger Betrieb, der auf fast keiner Abbildung dargestellt wird, führt zu erheblichen Störfällen u.a. bei Krankentransporten, Müllabfuhr, Feuerwehr, Lieferservice . Dazu kommt es mehrfach wöchentlich bereits jetzt beim Busverkehr, der immer noch ausweichen kann. Wie stellt man sich diese Probleme bei einem schienengebundenen Verkehrssystem vor???
Die Gleise stellen zudem nicht nur für viele ältere Menschen sondern auch für Radfahrer, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer eine neue, zusätzliche Gefahrenquelle dar. Will man das ??
Aus Mainz und deren Mainzelbahn ist hinreichend bekannt, dass die Anlieger stark und zusätzlich zum normalen Innenstadtverkehr durch Erschütterungen/Körperschall und Quietschgeräuschen belastet werden. Ein Kindergarten auf dem Lerchenberg in Mainz konnte durch die ständigen Geräusche nur eingeschränkt arbeiten und die Kinder weinten bei jeder Bahn. In Bretzenheim wackeln die Gläser bei jeder Bahn (alle 5 Minuten) in den Schränken. Eine zufriedenstellende Lösung in Mainz ist nach wie vor nicht realisiert, und dies nach über einem Jahr.
Ich frage mich, warum diese realen Probleme von den Stadtbahnplanern immer verschwiegen werden.

Eindeutig kommt es zu einer Entwertung der Grundstücke der Anwohner - sowohl durch die lauten Geräusche der Bahnen, dem damit verbundenen Wackeln der zum Teil denkmalgeschützten Häuser, dem Wegfall diverser Parkplätze und der erschwerten Zugänglichkeit des eigenen Grundstücks.
Alle Vorteile, die die Elektrobusse bieten, werden durch die Citybahn innerhalb des Stadtbereichs zunichte gemacht.
Zudem darf ich mir die Bemerkung erlauben, dass ich bereits jetzt bequem den Mainzer Hauptbahnhof von der Luisenstraße aus in etwa 25 Minuten mithilfe der S Bahn erreiche. Wozu also eine Citybahn von der Innenstadt aus?

Ich bin nicht gegen eine Citybahn im Außenbereich der Stadt, die auf entsprechend breiten Straßen im eigenen Gleisbett verläuft. Dort mag das sinnvoll sein, zumal dort auch schnellere Reisegeschwindigkeiten realisiert werden können. Zubringer Busse per Elektro zur Innenstadt machen da weit mehr Sinn.
Ich würde mir wünschen, dass uns nicht im Eigeninteresse der Planer/Stadtverwaltung/Presse ein Märchen aufgetischt wird.
Vom endgültigen Kostenrahmen will ich gar nicht sprechen. Die Zukunft wird zeigen, dass die Politiker, die dieses Projekt jetzt werbewirksam unterstützen, dann bereits alle im Ruhestand sind. Und wir sitzen auf den immensen Kosten.

Innerhalb des Ersten Rings darf es nicht zu einer City Bahn kommen.
Die Innenstadt wird durch den Gleiskörper und den Betrieb erheblich durchschnitten. Insbesondere die Bereiche ohne eigenen Gleiskörper sind ausgesprochen problematisch. Überwege sind nur an geplanten Abschnitten möglich und es entstehen tote Zonen.
Zudem wird das historische Stadtbild durch die Oberleitungen und die Pfosten beeinträchtigt.
Zweigleisiger Betrieb, der auf fast keiner Abbildung dargestellt wird, führt zu erheblichen Störfällen u.a. bei Krankentransporten, Müllabfuhr, Feuerwehr, Lieferservice . Dazu kommt es mehrfach wöchentlich bereits jetzt beim Busverkehr, der immer noch ausweichen kann. Wie stellt man sich diese Probleme bei einem schienengebundenen Verkehrssystem vor???
Die Gleise stellen zudem nicht nur für viele ältere Menschen sondern auch für Radfahrer, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer eine neue, zusätzliche Gefahrenquelle dar. Will man das ??
Aus Mainz und deren Mainzelbahn ist hinreichend bekannt, dass die Anlieger stark und zusätzlich zum normalen Innenstadtverkehr durch Erschütterungen/Körperschall und Quietschgeräuschen belastet werden. Ein Kindergarten auf dem Lerchenberg in Mainz konnte durch die ständigen Geräusche nur eingeschränkt arbeiten und die Kinder weinten bei jeder Bahn. In Bretzenheim wackeln die Gläser bei jeder Bahn (alle 5 Minuten) in den Schränken. Eine zufriedenstellende Lösung in Mainz ist nach wie vor nicht realisiert, und dies nach über einem Jahr.
Ich frage mich, warum diese realen Probleme von den Stadtbahnplanern immer verschwiegen werden.

Eindeutig kommt es zu einer Entwertung der Grundstücke der Anwohner - sowohl durch die lauten Geräusche der Bahnen, dem damit verbundenen Wackeln der zum Teil denkmalgeschützten Häuser, dem Wegfall diverser Parkplätze und der erschwerten Zugänglichkeit des eigenen Grundstücks.
Alle Vorteile, die die Elektrobusse bieten, werden durch die Citybahn innerhalb des Stadtbereichs zunichte gemacht.
Zudem darf ich mir die Bemerkung erlauben, dass ich bereits jetzt bequem den Mainzer Hauptbahnhof von der Luisenstraße aus in etwa 25 Minuten mithilfe der S Bahn erreiche. Wozu also eine Citybahn von der Innenstadt aus?

Ich bin nicht gegen eine Citybahn im Außenbereich der Stadt, die auf entsprechend breiten Straßen im eigenen Gleisbett verläuft. Dort mag das sinnvoll sein, zumal dort auch schnellere Reisegeschwindigkeiten realisiert werden können. Zubringer Busse per Elektro zur Innenstadt machen da weit mehr Sinn.
Ich würde mir wünschen, dass uns nicht im Eigeninteresse der Planer/Stadtverwaltung/Presse ein Märchen aufgetischt wird.
Vom endgültigen Kostenrahmen will ich gar nicht sprechen. Die Zukunft wird zeigen, dass die Politiker, die dieses Projekt jetzt werbewirksam unterstützen, dann bereits alle im Ruhestand sind. Und wir sitzen auf den immensen Kosten.

In der Rheinstraße wäre die Straßenbahn noch weiter weg von der Stadtmitte (Landtag / Rathaus). Es ist jetzt schon unbefriedigend , daß man z. B. bei einer Fahrt von Bierstadt nach Biebrich von der Haltestelle Kirchgasse zum Luisenplatz gehen muß; dieser Weg würde mit der Rheinstraße nochmals verlängert. Die Luisenstraße müßte in ganzer Länge zur Fußgängerzone werden. Der unabweisbare Autoverkehr (Anwohner und Anlieferer) müßte strengstens kontrolliert werden! Falls die Kurve Ecke Luisenstraße / Bahnhofstraße) zu eng sein sollte, müßte die Straßenbahn durch die Wilhelmstraße geführt werden; dann aber nicht weiter durch Rheinstraße und Bahnhofstraße zum Hauptbahnhof, sondern über die Friedrich-Ebert-Allee.

Wenn die Bahn Luisenstraße - Kirchgasse(Friedrichstraße) kommen würde, anstatt Rheinstraße, würde man trotzdem denselben weg laufen. Und ich finde den Laufweg überhaupt nicht schlimm.
Luisenstraße und Friedrichstraße sind für Bahnen einfach ungeeignet. Die Rheinstraße passt einfach besser und an der Landesbibliothek kann man dann aussteigen. Ist dann immer noch Stadt. Die Friedrichstraße ist sogar, meiner Meinung nach, noch ungeeigneter als die Luisenstraße.

Auch ich halte eine gelungene Anbindung der Innenstadt für unabdingbar, insbesondere für all die Gäste der Stadt.
Die dringend nötige Fahrbahnsanierung in der unteren Dotzheimer Straße könnte mit der Gleislegung zusammengelegt werden, das würde Kosten sparen.

Die Dotzheimer Straße ist bereits jetzt ein Nadelöhr, dass regelmäßig zu Staus und Verspätungen führt. Aus meinen Erfahrungen mit der Mainzer Straßenbahn (tägliche Fahrt zur Uni) weiß ich, dass ich seit Einführung der Mainzelbahn 15 Minuten länger bis zum Ziel brauche. Grund: Straßenbahnen und Busse behindern sich gegenseitig. Die Verkehrsführung ist ein Chaos.
Daraus sollten die Wiesbadener Planer etwas lernen. Eine sinnvolle Streckenführung einer schienengebundenen Bahn darf nur getrennt vom übrigen ÖPNV geplant werden. Kommt dann noch Individualverkehr dazu (wie in der Dotzheimer Str.) ist der Super-GAU vorprogrammiert. Daher: einzige Alternative ist die Führung über die Rheinstraße.

Eine Führung der CityBahn über die Luisenstraße macht nur dann Sinn, wenn Wiesbaden ein neues Buskonzept bekommt und die CityBahn folglich eine eigene Trasse in der Luisenstraße bekommt. Ansonsten steht sie zusammen mit den Bussen im Stau. Das neue Buskonzept sollte sich darauf fokussieren, dass der Durchgangsverkehr nicht zwangsläufig durch die Innenstadt muss.

Das teilweise von den Kommentatoren vorgeschlagene Streckensplitting halte ich vor allem für potentielle neue Fahrgäste (Umsteiger vom MIV) für unattraktiv, da es verwirrend ist und zu einem ständigen Suchen der Haltestelle führt.

Als Nachteil bleibt immer noch die eingleisige Streckenführung auf Höhe Luisenstr. 22 und als großer Vorteil die zentral gelegene Haltestelle.

Mein Komentar bezieht sich nicht nur auf diesen Straßenabschnitt, sonder auf die gesamte geplante Streckenführung der City-Bahn.
Ich beführworte, um das gleich voraus zu schicken, eine schnellstmögliche Umstellung der gesamten Busflotte auf Strom oder Wasserstoffantrieb, da dies zu einer Entlasstung im gesamten Stadtgebiet hinsichtlich Emission und nicht zu unterschätzende Gerräuschbelastung durch dieselangetriebener Stadtbusse führen würde.
Eine City-Bahn auf nur einer Strecke mit ein oder zwei Varianten ist nicht in der Lage dies zu leisten. Ein weiterer Ausbau wird aus Kosten- und baulich bedingten Gründen wohl sowieso in einer Stad wie Wiesbaden nicht folgen können.
Darüber hinaus bezweifele ich, leider lehrt dies die Erfahrung mit Gutachten, dass die Auswirkungen auf den Autoverkehr sich in der Realität später nicht dramatischer darstellen werden. Es werden meiner Meinung nach nur die Leute die Bahn vorziehen, die mit ihr direkt ohne mehrmaliges Umsteigen ihr Fahrziel erreichen werden. Viele andere Verkehrsteilnehmer werden sich aus verschiedensten Gründen für das Auto als Verkehrsmittel entscheiden.
Die City-Bahn wird aber aufgrund ihrer eigenen Trassenführung (separtes Gleisbett) notwendiger Weise zum Wegfall von eigenen Abbiegespuren für Autos an den Straßenkreuzungen führen und dies wiederum zu weitaus stärkerem Rückstaus als derzeit. Abbiegende Fahrzeuge, die auf querende Fußgänger warten, werden den gesamten Geradeausverkehr hinter ihnen zum stoppen bringen.
Nimmt man den ,,Suchverkehr'' der Anwohner durch massiv weggefallener Parkplätze an den trassenführenden Straßen hinzu, zweifele ich ein wenig an dem positiven Umweltaspekt hinischtlich besserer Luft im Stadtbereich durch die City-Bahn.
Aber wahrscheinlich sehe ich das zu negativ, bestimmt steigen zukünftig dann alle Autofahrer dem Gutachten entsprechend, egal wo ihr Fahrziel liegt, bei welchem Wetter oder Tageszeit auch immer, dann zukünfig in die Citiy- Bahn ein.
Und was machen wir, wenn aufgrund von neuen guten Fahradwegen die Bürger dann wie gewünscht meist ein Fahrad benutzen oder selbst fahrende günstige Elektrotaxis? Das war jetzt aber nur als Spaß gemeint...........

Autonome Fahrzeuge werden schon bald - im Zeitraum ab 2025 - den Massen-Personentransport in der heutigen Form ablösen. Wer will noch mit mehrfachem Umsteigen und ohne Privatsphäre unterwegs sein, wenn es kostengünstige und letztlich in der ganzheitlichen Sicht sogar ökologischere Alternativen gibt, die einen von Haustür zu Haustür bringen. Das ist für mich ÖPNV 2.0. Jetzt noch massiv Geld in ein System der Vergangenheit zu stecken, ist für mich so, als würde man kurz bevor der Koch mit dem Viersterne-Biomenü beginnt, noch schnell einen Bigmac futtern.

Dieser Kommentar ist subjektiv, da ich nur Psychiater und Psychotherapeut - und kein Stadtplaner - bin. In der Luisenstraße 28 (neben dem ALDI) befindet sich u.a. das Wiesbadener Psychotherapie-Zentrum (WIAP), welches mit 60 Behandlungsräumen die größte ambulante Einrichtung für Psychotherapie in Hessen ist. Gerade für die vielen Kinder und Jugendliche, die sich hier in Therapie befinden, ist die Nähe zu den Bushaltestellen sehr hilfreich. Auch benötigen wir für unsere Arbeit nun mal viel Ruhe, was in der Luisenstraße durch die Busse, Lastwagen und die Parkplatzsucher nicht einfach ist. Aber dies ist in einer Innenstadt nun mal so. Aber ein mehrjähriger Baulärm würde für unsere psychotherapeutische Arbeit eine sehr große Belastung darstellen, auf die ich hiermit einfach hinweisen möchte. Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen, dass ich vielleicht für eine Verschiebung des Baulärms ein eine andere Straße sei: Ich bin nicht für den Bau der Straßenbahn in einer solch kleinen Innenstadt - egal in welcher Straße.

ralph@heinrichs Schon mal in Mainz unterwegs gewesen? und auch Die Auswirkungen mit bekommen wenn ne Bahn am Gebäude vorbei fährt? natürlich vom Inneren des Gebäudes. Die Bahn würde den Lärm nicht minimieren. Es würde nur noch zusätzlicher Lärm dazu kommen. Das Busse und Autos dadurch eingespart werden ist Wunsch denken und quatsch. Leider wird diese Erkenntnis dann erst zu spät kommen, wenn man die Bahn wirklich baut. Ich versteh auch nicht, wieso die Verantwortlichen darauf nicht aufmerksam machen. Das wird einfach schön geredet und runter gespielt bzw am liebsten ausgeblendet. Daran merkt man aber leider, dass das Projekt unbedingt durchgezogen werden will, komme was wolle. Und das ist falsch.

Gerade der Umstand, dass die Innenstadt leidet durch den heftigen Verkehrslärm, sollte die Verwaltung veranlassen ein neues leistungsstarkes Verkehrssystem zu installieren. Behinderungen und Baulärm sind nur kurzfristig. Der wachsende Lärm durch unnötigen Autoverkehr bliebe hingegen auf Dauer bestehen.

sehr lustig, im Straßenverkehr, hier ist doch genug los

Eine Streckenführung über die Luisenstrasse ist zu eng. Die Bahn wird verlangsamt, Unfallschwerpunkte heraufbeschworen. Zudem wird eine Belebung des Rheingauviertels / Ringkirche vertan. Die alternative Streckenführung über die Rheinstrasse bietet Chancen für die Stadtentwicklung.
Rad Schulze-Falck

Ich tendiere zwar zur Führung über die Rheinstraße, sehe aber eine Chance in der Trasse Dotzheimer Straße / Luisenstraße: Wenn es zu dieser Lösung kommt, wären Luisenstraße und die untere Dotzheimer Straße zumindest für den ÖPNV keine Einbahnstraßen mehr. Es wäre dann möglich, Busfahrten aus der Friedrichstraße auf diese Strecke zu verlagern. Im Idealfall würde die Friedrichstraße dadurch so weit entlastet, das dort eine Fahrspur für Busse (statt jetzt zwei) ausreicht und Platz für einen breiten Zweirichtungsradweg frei wird. Die unsägliche Radwegführung hätte ein Ende und auch für Fußgänger wäre mehr Platz, weil der bisherige Radweg gegen die Einbahnstraßenrichtung dem Gehweg zugeschlagen werden könnte.

Eine Linienführung entlang der Strecke, die heute von den Bussen stadtauswärts Richtung Osten und Richtung Bahnhof genutzt wird hätte den Vorteil, dass die Haltestelle mittendrin läge und bei weitestgehend unveränderter Linienführung der Busse in den Osten die Umsteigezeiten minimiert wären. Für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind wäre ein Umstieg aus der Rheinstraße etwa Höhe der Naspa bis zum Luisenplatz für einen der 20er-Busse mit einem enormen Zeitverlust verbunden.
Das gebe ich zu bedenken, plädiere persönlich jedoch für die "schnelle" Linienführung über die Rheinstraße, weil ich als Betroffene mir heute schon eine schnelle Busverbindung zum Bahnhof wünsche.
Die Linienführung Lusienstraße ginge zu Lasten der Geschwindigkeit, mit der die CityBahn aus dem West zum Bahnhof und dann weiter bis nach MZ fahren könnte. Schnell sollte Priorität haben.

Die Bürgerinitiative Stadtbahn Ja hat 2003 zur damaligen Planung vorgeschlagen zur bessern Erreichbarkeit der Innenstadt und zur Verbesserung der Umsteigestation eine City-Loop zu Bauen.

Die Bürgerinitiative schlägt für die Wiesbadener Innenstadt den „City-Loop“ vor, eine eingleisige Blockumfahrung mit zwei zusätzlichen Haltestellen (Friedrichstraße, Kirchgasse). Dadurch ergibt sich eine noch bessere Erschließung der Fußgängerzone, weitere Umsteigemöglichkeiten zu den Bussen und bessere Einbindungen späterer Betriebsstufen. Die Schleife stellt eine Wendemöglichkeit dar, in der Luisenstraße ergeben sich bessere Möglichkeiten für Belieferungs- und Handwerkerverkehr, und der Eingriff in das Eckhaus Luisenstraße 22 entfällt.

Für die Innenstadt bietet sich der große Vorteil, dass nach Fertigstellung der 1. Betriebsstufe keine weiteren Baustellen erforderlich sind, aber mit jeder Streckenergänzung eine deutliche Verbesserung der Verkehrsanbindung eintritt.

siehe auch http://www.stadtbahn-ja.de/besser/besser04.htm

Ich finde den City-Loop nicht gut. Beide Straßen sind für eine Bahn völligst ungeeignet.

Ich kann mich mit diesem Vorschlag nicht so recht anfreunden. Die bessere Anbindung der Fußgängerzone gibt es ja nur in einer Fahrtrichtung. Wenn man mit der Bahn in die Stadt fährt und wieder nach Hause, wird man bei einem der beiden Wege dann doch bis oder von Luisen- oder Rheinstraße (je nach Variante) laufen müssen. Als Berufspendler oder Hochschulangehöriger wiederum ärgert man sich über den Umweg mit zweimal zusätzlich Abbiegen.

Dann wäre da noch die Situation für Radfaher in der Friedrichstraße: Schon jetzt ist die Fahrt stadtauswärts dort sehr abenteuerlich (Einordnen in die Mittelspur zwischen Abbiegern zum Parkhaus und geradeaus fahrenden Bussen, im weiteren Verlauf muss man sich seinen Weg zwischen haltenden und weiterfahrenden Bussen bahnen). Ich kann mir schwer vorstellen, dass diese Situation mit Schienen in der Straße nicht noch schlechter wird. Alternativstrecken gibt es derzeit auch nicht, die Luisenstraße ist Einbahnstraße und durch die Fußgängerzone kommt man am Michelsberg, also schon an einer ganz anderen Stelle raus.

Voraussetzung für die Realisierung des City-Loops wäre für mich zum einen, dass eine gute Verkehrsführung für Radfahrer, auch mit Anschluss an die Fahrradstraße (Bertramstraße) gefunden wird. Zum andern, dass die Strecke zusätzlich zur direkten Verbindung gebaut wird und ein vernünftiges Bedienkonzept gefunden wird, so dass man die Schleife durch die Stadt sparen kann, wenn man dort nicht hin will (z.B. hauptsächlich Verbindungen auf der schnellen Strecke im Berufsverkehr, hauptsächlich Verbindungen auf der Schleife zu typischen Einkaufszeiten oder während Veranstaltungen; oder Durchfahren einer Schleife als Endpunkt einer einzelnen Linie).

Die Idee mit dem City-Loop gefällt mir!
Ich hatte eben eine Idee skizziert, den City-Loop statt durch die Friedrichstraße durch die Rheinstraße zu führen. Die Friedrichstraße ist schon ziemlich an der Kapazitätsgrenze.

Ich würde eine Führung der City-Bahn vom Luisenforum über die Schalbacher- und Friedrichstrasse zur Bahnofstrasse vorschlagen.
Die Friedrichstrasse könnte zur ÖPNV und Rad-verbundung ohne MIV ausgebaut werden und der Kurvenradius zur Bahnhofastrasse wäre auch günstiger und Zweigleisig zu gestallten. Die Innenstadt und das Dernsche Gelände wären optimal angebunden.

Nach aktueller Planung soll die CityBahn ja von der Luisenstr. in die Bahnhofstr. abbiegen.
Da dieser Kreuzungsbereich recht eng ist und ein denkmalgeschütztes Haus an der Ecke zumindest teilweise zurückgebaut werden müsste, wäre mein Vorschlag, die Bahn weiter über die Luisenstraße bis zur Wilhelmstraße zu führen.
Dann in die Wilhelmstraße bis zur Rheinstraße, über diese dann hoch zur Bahnhofstraße und weiter Richtung Bahnhof auf dem geplanten Weg.
Warum?
Die Kreuzung Luisenstraße/Bahnhofstraße hat eine Diagonale von ca. 19 m, die Luisenstr. in diesem Bereich eine Breite von 11 m und die Bahnhofstr. eine Breite von 10,5 m.
Die Kreuzung Luisenstraße/Wilhelmstraße hat eine Diagonale von ca. 24 m, die Luisenstraße in diesem Bereich eine Breite von ca. 12 m und die Wilhelmstr. eine Breite von ca. 15 m.
Die Kreuzungsbereiche Wilhelmstraße/Rheinstraße und Rheinstraße Bahnhofstraße sind so geräumig, das es da zu keinen Behinderungen im Kurvenbereich kommen würde.
Als weiterer Vorteil dieser Variante käme hinzu, das man direkt vor dem RMCC eine Haltestelle platzieren könnte und somit ein weiteres attraktives Angebot für Besucher von Messen, Kongressen und anderen Veranstaltungen bieten könnte, nicht mit dem PKW, sondern bequem mit der Bahn zum RMCC gelangen könnte. Aktuell liegt ein 300 m Weg zwischen der Haltestelle Rheinstraße/RMCC und dem zukünftigen Haupteingang.

Vielleicht eine Idee zum drüber nachdenken.
MfG Jürgen Gebhardt

Jürgen Gebhardt bringt einen eigentlich ziemlich guten Punkt. Macht aber das ganze noch komplizierter. Eine Splittung der Fahrtrichtungen, wie jetzt schon bei den Bussen sehe ich als Laie auch für sinnvoll an. Vielleicht könnte mit nur einer Spur der Radius um die Ecke Bahnhofstraße/Luisenstraße reichen. Aber wo führt die andere Richtung? Näher durch die Fußgängerzone über die Friedrichstraße, wo jetzt schon sich die Busse und Zubringer zum Parkhaus stauen? Oder die Rheinstraße nur mit einer Richtung befahren, aber dort ist Platz und die Moritzstraße (Fresenius Hochschuhle) und Ringkirche wird ein bisschen mit bedient. Mal wieder: es wird Gewinner und Verlierer geben.

Es wäre aber sehr wohl zielführend, die Bahn direkt am RMCC vorbei zu führen.
Es wäre auch anstatt der Trasse durch die Bahnhofstraße, eine Trasse durch die Friedrich Ebert Allee denkbar.
Dort hat man weitaus mehr Platz als in der rechts und links bebauten Bahnhofstr.

Dieser Vorschlag klingt zwar interessant, führt jedoch zu einer Fahrtzeitverlängerung und zwei zusätzlichen Straßenkreuzungen - daher halte ich ihn für nicht sehr zielführend. Besser wäre ein Cityloop oder eine Splittung der Gleise (wie bisher auch beim Bus)