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Wiesbaden Hauptbahnhof

Zur Lage der CityBahn-Haltestelle am Hauptbahnhof gibt es verschiedene Planungsvarianten.

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Die Vorschlagslinienführung erschließt Mainz-Kastel und erreicht damit auch die Bürgerinnen und Bürger aus dem Norden des Stadtteils.

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Wiesbaden Fußgängerzone

Wiesbaden Fußgängerzone

Egal, ob die CityBahn letztendlich über die Luisenstraße oder die Rheinstraße geführt wird: Die Haltestelle wird in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone platziert, um einen attraktiven Zugangspunkt für den Einzelhandel und die Gastronomie im Herzen der Stadt zu schaffen.
Was ist Ihrer Meinung nach bei der Platzierung einer Haltestelle an der Fußgängerzone zu beachten?

Kommentare

Wer, von den ganzen Kommentaren hier(und natürlich auch in den anderen Bereichen der Diskussion), lebt eigentlich selbst in der Innenstadt? Wieso immer dieses gejammere, das die Haltestellen zu weit weg/auseinander sind. Man kann doch nicht alle 5 Meter eine Haltestelle bauen an dem auch alle Linien halten und der Fahrgast am besten sich kaum von A nach B bewegen muss. Hauptsache die Bahn Haltestelle ist in der Stadt!(Speziell jetzt der Fall Rheinstraße/Luisenplatz) ob jetzt an der Ecke oder eine Ecke weiter, ist doch egal. Dann lauft halt mal. Es ist nun mal so, dass es erstmal nur eine Strecke gibt, dass da nicht alles ideal passt, ist vorprogrammiert. Um wirklich was zu reißen, müsste es sowieso überall Bahnen und Strecken geben. Sonst lohnt sich das einfach nicht. Manchmal denke ich auch, die Leute haben keine Ahnung von den jeweiligen Straßen an sich. Denkt doch erstmal nach was es für vor und nachteile gibt. Wie kann man z.b sagen, es muss eine Strecke durch die Luisenstraße geben.... Nur weil sie 1-2 geh Minuten "näher" an der "Stadt" ist!? Ob man jetzt an der Landesbibliothek(oder wo auch immer die Haltestelle dann auf der Strecke ist) aussteigt oder am Luisenplatz. Ist doch völlig wurscht. Oder auch generell. Ob man jetzt bis zum Luisenplatz läuft, oder nochmal 1-2 Minuten länger zu ner anderen Haltestelle, macht doch dann auch keinen unterschied mehr. Wir haben schon gut gesetzte Haltestellen und auch nah beieinander liegende. Und das man am Anfang eh zwischen Bus und Bahn wechseln muss, ist sowieso klar, dafür ist die Strecke zu "einseitig".
Die Luisenstraße ist völligst ungeeignet für eine Bahn, genauso wie die Kirchgasse. Ich habe auch In dem Bereich, in dem über die Luisenstraße diskutiert wird, Kommentare abgegeben und begründet wieso.
Ich verstehe auch nicht, dass Leute eine Bahn wollen die zwischen Luisenplatz und Kirchgasse "rund" fährt. Wie unnütz ist das denn?. Da ist man schneller den Weg an der Kirche durch gelaufen. oder den kurzen Weg durch die Stadt. Wie gesagt, Luisenstraße und Kirchgasse sind für eine Bahn einfach völligst ungeeignet.

Um die Attraktivität der Innenstadt auch in Zukunft zu bewahren, ist die Führung der Citybahn durch die Luisenstraße dringend notwendig. Zwar ist auf der Rheinstraße deutlich mehr Platz für die Citybahn, jedoch sind schon seit Jahren fast alle Bushaltestellen in Wiesbaden mit mindestens einer Buslinie direkt an das Stadtzentrum angebunden. Wenn die Citybahn über die Rheinstraße geführt werden würde, würde die Innenstadt für die Nutzer der Citybahn schwerer erreichbar sein, als bisher und dies würde der Citybahn schaden, da durch die Trasse über die Rheinstraße die Qualität des Wiesbadener ÖPNV sinken würde.

Eine Ringbuslinie löst, wie vorgeschlagen, nicht kein einziges Problem in der Innenstadt. Ich bin selbst Nutzer des ÖPNV und hier u. a. auch der Linie 1. Solange Busse keine Busspur haben (die natürlich dem Motorisierten Individualverkehr (MIV) genommen werden muß) stehen die Busse im Stau der PKW. Wo soll da der Vorteil liegen?

Die Stadt benötigt ein neues Verkehrskonzept mit der CityBahn als zentralem Verkehrsträger und darauf ausgerichteten Buslinien.

Die Rheinstrasse hat mit ihren durch die Mittelinseln getrennten Richtungsfahrbahnen die nötige Breite um 2 Fahrbahnen der Citybahn zu widmen und es wäre ausreichend Platz für einen durchgehenden Radweg auf der Rheinstrasse, der seinen Namen auch verdient. Klar im Vorteil sind hier die nördlichen Fahrbahnen mit einer Haltestelle zwischen Kirchgasse und Luisenplatz (sprich: gute Anbindung an Fussgängerzone einerseits und Verknüpfung mit den heutigen Bushaltestellen andererseits). Einen Wermutstropfen hat die Variante Rheinstrasse allerdings: Wer vom Bahnhof kommend zum Beispiel nach Eigenheim oder Sonnenberg möchte, hat eine schlechte - weil lange fußläufige - Umsteigebeziehung über den gesamten Luisenplatz.

Na so lang ist der Luisenplatz jetzt auch nicht. von dem einen zum anderen Ende brauche ich vielleicht ne halbe Minute. Gut andere Menschen brauchen vielleicht länger aber ob man jetzt von der Kirchgasse zum Luisenplatz läuft um umzusteigen, oder man von der Rheinstraße zum Luisenplatz läuft, macht kaum einen unterschied. Für Menschen die Probleme mit dem gehen haben oder ähnliches, Es wird so oder so nicht leichter ob mit Bahn oder ohne. Es gibt nun mal verschiedene Haltestellen für verschiedene Linien und Richtungen und die sind nicht immer gegenüber voneinander. Laufwege wird man immer in kauf nehmen müssen.

Ein E-Bus erreicht die Umweltziele und ist darüber hinaus leise, vermeidet die Erschütterungen in den Gebäuden und ist flexibel, aber vermeidet auch die Gefahr für Radfahrer in die Schienen zu geraten und zu stürzen. Ja der Ringbus löst viele Probleme, auf eine Citybahn in der Innenstadt kann verzichtet werden.

Die Anbindung von Fußgängerzonen und Geschäften, die Verbindung von Hauptbahnhof und Innenstadt und die Nähe von Haltestellen zu Einkaufsbezirken stellt eine wichtige und große Attraktivität dar. Während Menschen, die ihre Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen und öffentliche Einrichtungen erreichen müssen, in der Regel auch längere Fußwege, mehr Umstiege und allgemein nicht optimale ÖPNV-Verbindungen in Kauf nehmen, da diese Ziele erreicht werden müssen, trifft das in der Form nicht für optionale Freizeitziele zu. Man erlebt immer wieder in der modernen Zeit, dass Menschen nach Alternativen suchen, wenn Innenstädte und die dortigen Geschäfte nicht gut erreicht werden können. Außerdem sind Innenstädte und Einkaufsmeilen auch beliebte Ziele vieler älterer Menschen, für die lange Fußwege und mehrfache Umstiege erhebliche Beeinträchtigungen darstellen.

Deshalb ist es wichtig, die Gleistrasse möglichst nah an die Innenstadt zu bauen, um auch wirklich den geplanten und errechneten Nutzen für die Menschen entfalten zu können. Meiner Meinung nach wäre es sogar am wünschenswertesten den Bereich Wiesbaden Mitte um das Rathaus direkt über die Marktstraße an ein Schienennetz anbinden zu können, was wohl bei der Enge und Topografie nur durch einen Untergrundtunnel möglich wäre und im Rahmen einer ersten Citybahntrasse nicht umsetzbar ist. Ebenso ist die Anbindung von Casino und Theater über die Wilhelmstraße auch ein Qualitätsfaktor und verbindet auch diesen Bereich mit der Fußgängerzone, was jedoch bei einer Trassenführung zur Hochschule einen zu großen Umweg darstellt.

Dennoch sollte man diese Ideen im Hinterkopf behalten und bei der Entscheidung der Trassenführung durch die Innenstadt berücksichtigen, um jetzt für eine erste Trasse den Weg so optimal zu wählen, dass in mittelfristiger bis langfristiger Zukunft auch weitere Gleistrassen sinnvoll angeschlossen werden könnten. Heißt im Beispiel: Wenn man sich für die Zukunft noch eine Gleistrasse durch die Friedrichstraße vorstellt, genügt für eine erste Trasse auch die Rheinstraße. Möchte man allerdings nicht näher an den Innenstadtkern aus Richtung Süden herangehen, so sollte man doch unbedingt die Luisenstraße wählen, um die Nähe zur Fußgängerzone zu schaffen.

Ja, auch eine U-Bahn wäre für eine Landeshauptstadt nicht schlecht. Leider hat Wiesbaden Anfang der 90er-Jahre die Chance verpasst, einen Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt zu bekommen, durch welchen ICEs und S-Bahn kopfbahnhoflos hätten fahren können. Bei der Planung der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main hat man die Kosten gescheut.

... anstattdessen keine Busse mehr dort fahren würden. Und diese als Schon beschriebene „Ringbahn“ weiter zur Wilhelmstraße führt. Weiter würde die Luisenstraße parallel als Fußgängerzone mit Fahrradweg ausgebaut werden können.

Aus dieser Perspektive wäre die Streckkenführung Rheinstraße auch schlechter, weil weiter weg. Auch fände ich es schade, wenn die City-Bahn an der Ringkirche vorbei führt, wenn der Ringkirchenplatz eh autofrei wird und dann die City-Bahn die Ruhe des Platzes eher stört.
Ich stelle mir vor, dass im Zuge des Umbaus der Luisenstraße für die City-Bahn, man den gesamten Bereich Luisenstraße/Friedrichstraße zum "Shared Space" umbauen kann, also ohne Bürgersteig, ohne separate Spuren für Bahn, Auto, Fahrrad oder Fußgänger. Alle Verkehrsteilnehmer benutzen die Straße gleichberechtigt und müssen dementsprechend auf die anderen Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Busse und Bahnen müssen dort halt langsam fahren, aber das müssen sie eh jetzt schon. Da alle wissen, dass sie aufpassen müssen, das zeigen die Erfahrungen mit Shared Space, funktioniert das hervorragend.
Und die Wiesbadener können so bei einem Straßenbereich (ohne viel Autoverkehr heute schon) leicht den Umgang mit Shared Space erlernen und wertschätzen. Wenn dann mal später die Autopendler aus der Stadt fern gehalten werden können, sind alle begeistert, dass auf diese Weise die Schwalbacher Straße wieder zu einem attraktiven Boulevard zurück gebaut werden kann.

Haben Sie belastbare Quellen für Ihre Vorhersagen?
Auch mit autonomen Fahrzeugen wird die Zeit zum Pendeln nur unwesentlich kürzer.
Die Verkehrswissenschaftler können auch belegen, dass die zum Pendeln aufgewendete Zeit mehr oder weniger gleich geblieben ist, Zeitvorteile werden durch weitere Strecken aufgefressen.
Das Leben in der Stadt unterscheidet sich in mehr Dimensionen vom Landleben.
In der Stadt ist das gesamte Angebot für Kultur (Museen, Theater, Kino) und andere Freizeitmöglichkeiten (Schwimmbad, Kletterhalle, Eissport, Sporthallen).

In anderen Bereichen (z. B. das berühmte papierlose Büro) haben sich die Zukunftsvisionen nur zu einem kleinen Teil verwirklicht.

im heutigen Sinn wird es schon bald nicht mehr geben. ÖPNV als Massentransportsystem auch nicht. Autonome Fahrzeuge als neues flexibles Mobilitätssystem wird beides ersetzen. Und es wird auch die Migration vom Land in die Städte stoppen bzw. umkehren. Warum noch hohe Mieten und Enge in vollgestopften Städten ertragen, wenn man auf dem Land gut leben und auch gut mobil sein kann? Für mich heißt das im übrigen auch: Nicht noch schnell Hunderte von Millionen Euro für ein System ausgeben, das erst jahrelanges Bau-Chaos verursacht und ein paar Jahre später schon wieder obsolet wird.

Der Einkaufs- und Bummelbereich in unserer schönen Stadt Wiesbaden ist größer als nur die derzeitige Fußgängerzone. Leider wird man wohl nicht den gesamten Einkaufs- und Bummelbereich mit der CityBahn bedienen können. Daher gilt es, den Einkaufs- und Bummelbereich so attraktiv, wie möglich an das Bahn- und Busnetz anzubinden. Ohne die Transversale der Bahn durch die Innenstadt wegen zu vieler Haltestellen zu verlängern. Eine tolle Idee der der Verzahnung bringt Andreas Borg mit einer Ringbuslinie, am Besten auf eigener Spur.

Ob die Haltestelle der Bahn nun in der Rhein- oder Luisenstraße liegen wird - so oder so ist der Weg in den nördlichen Teil der Fußgängerzone (in Richtung Kranzplatz) recht lang. Auch jetzt müssen viele Besucher der Stadt nach einem Bummel solche Wege zurücklegen, um wieder zum Ausgangspunkt für die Heimfahrt (Parkhaus oder Bushaltestelle) zurückzukehren. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass eine Ringbuslinie, die im dichten Takt um die Fußgängerzone herumfährt, nützlich wäre. Mit dem Ringbus als Zubringer könnten die 'normalen' Buslinien dann auch auf mehr verschiedene Wege durch die Stadt verteilt werden (z.B. Rheinstraße), um die Verkehrsbelastung in Luisen- und Friedrichstraße zu verringern.

Eine mögliche Linienführung könnte ich mir so vorstellen: Start in der Rheinstraße neben der geplanten Bahnhaltestelle - Schwalbacher Straße - Coulinstraße - Webergasse - Wilhelmstraße - Dernsches Gelände - über Bahnhofstraße zurück in die Rheinstraße. Denkbar wäre auch eine größere Schleife mit Halt am Hauptbahnhof, dann müsste die Linie aber wahrscheinlich in beide Richtungen befahren werden, um noch attraktive Fahrzeiten zu bieten.

Oder wenn man für diesen Zweck bestehende Linien nutzen will: Alle Busse, die eine nahegelegene Citybahn-Haltestelle anfahren, zeigen einen entsprechenden Vermerk oder ein Symbol in der Fahrtzielanzeige, so dass man ohne Nachdenken, welche Linien einen zurück zur Bahn bringen, in den Bus steigen kann (wäre natürlich auch auf andere wichtige Umsteigeziele wie den Hbf ausweitbar).

Wozu eigentlich?
Es fahren doch heute schon, bis auf das kurze Stück in der Coulinstr. rund um die Fußgängerzone genügend Busse.
Die Linien 1 und 8 fahrenvon der Bahnhofstr. über die Luisenstraße in die Wilhelmstr., von dort in die Webergasse zum Kranzplatz und Kochbrunnen. Das wäre die untere Seite der Fußgeängerzone. Diese beiden Linien fahren Mo-Fr Tagsüber alle 5 Minuten.
Oberhalb der Fußgängerzone, hat man den Micheslberg mit der Haltestelle und den Linien 3, 33 und 6, die runter zum Platz der Deutschen Einheit und zur Schwalbacherstr./Luisenforum fahren und zwar manchmal alle 3 Minuten.
Der HBF ist durch die Linien 1, 3, 4, 6, 8, 14, 16, 22, 27, 33, 45, 47, 262, N3, N5, N10 und X26 mit der Innenstadt rund um die Fußgängerzone verbunden.
Was Kennzeichnungen von Bussen und Haltestellen angeht, so ist wirklich noch viel Platz für Verbesserungen , egal ob mit oder ohne CityBahn, da.

Das mit dem Ringbus gefällt mir!

Off-Topic: Wäre eine Idee, die man auch jetzt schon einsetzen könnte - allerdings ab Hbf.
Da hätte ich den Vorschlag, die Bahnhof- und die Oranienstraße so schnell wie möglich vom MIV zu befreien und ein sehr kostengünstiges Parkticket am Hbf anzubieten für die Kombi Park&Ride. Mit dem Ticket hüpft man mit allen Mitfahrern ohne weitere Kosten in den Ringbus, der über die Bahnhof-, Friedrich-, Schwalbacher Straße wieder zurück zum Bahnhof bzw. ESWE-Depot (Parkplatz Liliencarree und Salzbachaue) fährt. Habe sowas ähnliches vor vielen Jahren in einer sehr innovativen US-(!)-Stadt kennen gelernt.

Die Idee mit den Symbolen (Hauptbahnhof etc.) finde ich gut. Sollte meiner Meinung nach schon vor Baubeginn der Citybahn eigeführt werden.

Auch wenn dies hier vielleicht Off-Topic ist:
Vorbild der Citybahn wäre für mich die Straßenbahn in Orléans, Frankreich.
siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Orl%C3%A9ans

Diese fährt in Teilen der Stadt mit einer Stromschiene zwischen den Fahrschienen, kommt also ohne Oberleitung aus.
Auch die Wagen sind eleganter - innen und außen - als die Straßenbahnen in Mainz.

Kürzere Strecken kann man mit kleiner Batterieleistung überbrücken und dort auf die Oberleitung verzichten.

...diese Art der Schienenfahrzeuge haben ein weitaus höheres Gewicht und sind halt auch um einiges teurer.
Zitat Wikipedia:
Das Unterflursystem APS ist in der Errichtung etwa dreimal so teuer wie eine konventionelle Oberleitung und verursacht signifikant höhere Wartungs- und Betriebskosten.
Und mal ehrlich, so schlimm wie früher sehen Oberleitungen nun auch nicht mehr aus.
Zumal ja eh schon in vielen Straßen Seile für die Beleuchtung über die Straßen hängen.
Was das Aussehen der Bahnen angeht, so kann man die Bestellen wie man will.
Eigentlich hat jede Stadt ein anderes und eigenes Fahrzeugdesign.

Generell eine gute Idee. dennoch sollte auch zunächst wieder Attraktivität für den Handel & Gastro hergestellt werden, dann kommen auch wieder "Kunden".
(WK berichtete hierüber)

Wenn Menschen die in die Stadt wollen, eine komfortable Möglichkeit haben direkt in die Stadt zu gelangen, ohne große Staus, ohne Parkplatzsuche und sehr teure Parkgebühren, dann ist doch eine Bahn das Mittel der ersten Wahl.
Beispiele für eine Steigerung der Attraktivität einer Innenstadt durch Straßenbahnverkehr gibt es genug. Karlsruhe und Freiburg sind jetzt zwei Städte in denen das grandios funktioniert.
Und eine "hässliche" Fußgängerzone und viel zu hohe Mieten, die sich nur Großkonzerne mit ihren Filialen leisten können, sind nun nicht der CityBahn zuzuschreiben.

Der Lusienplatz sollte Haltestelle der neuen CityBahn werden, d.h. CityBahn hält auf der Rheinstraße und Fahrgäste können über den Lusienplatz zu anderen Bussen bzw. Richtung Fußgängerzone über diesen Weg. Alternativ in Fahrtrichtung einige Meter laufen und nach rechts in die Fußgängerzone. Vom Westen kommend, Haltestelle etwas weiter oben (Ecke Moritzstraße), um die Näher zur Fußgängerzone und der Moritzstraße (plus Kino plus Gastronomie plus Fresenius School) herzustellen.

Bei der Strecke über die Rheinstraße ist genügend Platz für eine Haltestelle zwischen Moritzstr. und Luisenplatz. Die Busse sollten weiterhin durch die untere Dotzheimer Str. und durch die Luisenstr. fahren, dann wäre mehr Platz zum Ein-, Aus - und Umsteigen. Der Weg über den Luisenplatz von der Bahn zum Bus und umgekehrt ist nicht weit und die Moritzstr. kann besser angebunden werden.

Auch wenn es unter Umständen schwierig ist, wäre es doch sehr vorteilhaft, je Richtung die Haltestellen für Bus und Straßenbahn zusammenzulegen. Desweiteren wäre es am besten, die Haltestellen für die beiden Richtungen zusammenzulegen, da die aktuelle Führung bei Ortsfremden zu Verwirrung führt. (gilt auch für den Abschnitt Schwalbacher Straße - HBF)

Ich denke die Neuplanung und die damit verbundenen Kosten einer neuen CityBahn sollten primär dazu dienen, den bestehenden ÖPNV zu entlasten und weiterhin lukrativ zu gestalten. Das bedeutet das die CityBahn sich in ein gewachsenes Bussystem einfügen sollte. Um hier weiterhin ein durchdachtes System fortzuführen, was u. a. auch ein Alten-und Behindertengerechtes Umsteigen beinhaltet , ist es natürlich zwinglich notwendig Knotenpunkte, wie den Luisenplatz etc. direkt und nicht über Umwege anzufahren. Einzelhandel und Gastronomie sollten hier eine untergeordnete Rolle spielen. Deshalb kann die Lösung nur Luisenstaße und nicht Rheinstraße heißen. Die Rheinstaße wurde in Vergangenheit schon oft als Umleitung in bestimmten Verkehrssituationen oder Baumaßnahemen für große und längere Busumleitungen in Anspruch genommen, konnte sich aber nie als gute oder echte Alternative herausstellen oder beweisen. Fazit: Busverkehr und CityBahn sollten sehr eng verschmolzen sein.