Vorheriger Vorschlag

Wiesbaden Fußgängerzone

Egal, ob die CityBahn letztendlich über die Luisenstraße oder die Rheinstraße geführt wird: Die Haltestelle wird in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone platziert, um einen attraktiven Zugangspunkt für den Einzelhandel und die Gastronomie im Herze

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Wiesbadener Straße

Wiesbadener Straße

Die Vorschlagslinienführung erschließt Mainz-Kastel und erreicht damit auch die Bürgerinnen und Bürger aus dem Norden des Stadtteils. Entlang der Wiesbadener Straße gilt es, die optimale Lösung für parkende Fahrzeuge, Auto- und Radverkehr sowie die CityBahn zu finden. Für die Wiesbadener Straße erarbeiten Stadtplaner parallel ein Entwicklungskonzept (IHEK), das mit der Vorplanung zur CityBahn abgestimmt wird.
Was ist bei der Erschließung der Wiesbadener Straße zu beachten?

Kommentare

Wenn ich mich nicht irre, sind in der Wiesbadener Straße 2 Gleise für die Citybahn in der Straßenmitte vorgesehen. Können diese Gleise von Autos überquert werden, wenn man von einer Straßenseite auf die andere wechseln will. Diese Frage wird sicherlich viele Anwohner und Kunden von Firmen interessieren.

Moderationskommentar

Lieber User Ernst Probst,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse an dem Online-Dialog. Wir haben auf Ihre Frage eine Antwort von den Planerinnen erhalten.
Vielen Dank für Ihre Frage. Beides ist korrekt. Um den übrigen Verkehr nicht zu behindern und selbst leistungsfähiger zu sein, soll die CityBahn zwischen Theodor-Heuss-Brücke und HSRM auf einer eigenen Fahrspur unterwegs sein. Diese Fahrspur kann jedoch von Pkw an Übergängen und Kreuzungen gequert werden.

Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

Die geplante Citybahn hat nach meiner Auffassung kaum Vorteile für die Wiesbadener Stadtteile Kastel und Kostheim. Die vorgesehene Strecke berührt nicht die Gebiete mit der größten Wohndichte und verläuft auf Straßen, die zu eng für eine Straßenbahn zusätzlich sind. Viele Einwohner aus Kostheim und Kastel, die künftig nach Mainz mit einem öffentlichen Verkehrsmittel fahren wollen, müssten wohl in Nähe der Theodor-Heuss-Brücke über den Rhein umsteigen. Für den Verkehr auf der altersschwachen Rheinbrücke befürchte ich zeitweise ein Chaos, wenn dort die Citybahn Vorrang erhielte. Zudem mache ich mir die allergrößten Sorgen, dass die Theodor-Heuss-Brücke durch die bis zu 60 Tonnen schwere Citybahn ruiniert wird. Lastwagen über 7,5 Tonnen dürfen bereits heute nicht darüber fahren. Da die Citybahn angeblich viel mehr Fahrgäste als ein Bus befördern kann, besteht die Gefahr, dass die Bahn nicht so oft fährt wie die Busse. Haltestellen liegen bis zu 600 Meter auseinander. Die vielen Millionen, die man für die Citybahn ausgeben will, kann man sinnvoller verplanen.

Die Wiesbadener Straße wird mehr oder weniger ALLE Parkplätze verlieren und wird nur noch einspurig zu
befahren sein für den Individualverkehr.
Was passiert bei einem Unfall, Wasserrohrbruch, Straßensanierung oder Rettungseinsätzen ?
Wird die Straße dann mit einer Schranke vorne und hinten ganz gesperrt ?

@Biebricher vom 17. Januar 10:41 Uhr

Haben Sie aus meinem Blog www.verkehrsanalysen.wordpress,com "abgeschrieben"? Es ist sicher nicht schwierig, sich die dort beschriebene Alternative selbst herzuleiten. Aber die Punkte die Sie nennen finden sich 1 zu 1 auch auf meinen Seiten wieder... Na mir solls zumindest inhaltlich recht sein. Sie können sich ja gerne melden, wenn Interesse daran besteht, eine solche Idee weiter voranzubringen. Die aktuelle Planungsvariante ist sicherlich schneller umsetzbar, aber bei dem Widerstand der sich berechtigt (u.a. Problematik Theodor-Heuss-Brücke etc) und unberechtigt (Polemik à la Wegfall aller Parkplätze und Bäume in Wiesbaden) bildet, halte ich eine Umsetzung dieser Variante für immer weniger wahrscheinlich. Sie schafft südlich Wiesbaden Hauptbahnhof einfach zu wenig Gewinner im Vergleich zum Status quo, generiert aber einige echte Verlierer und Einige die glauben oder sich einreden lassen, zu verlieren.

Wenn die Citybahn tatsächlich gebaut wird, sollte die Wiesbadener Straße so umgebaut werden, ´dass Fahrradfahrer sie ohne Angst benutzen können. Außerdem führt der Schulweg an ihr entlang. Dieser ist im Moment viel zu schmal und viele Ausfahrten stoßen auf ihn drauf. Das ist für Fußgänger vor allem für die Kinder viel zu gefährlich!

Außerdem soll die Straße schön gestaltet werden. Mit vielen Bäumen und Blumenbeeten wie sie an manchen Stellen bereits vorhanden sind. Auch genügend Parkplätze sind wichtig.

Auch wenn ich dem Projekt City-Bahn grundsätzlich zustimme, graut mir bereits jetzt vor den damit verbundenen Problemen und Einschränkungen. Die Bauphase wird mit Lärm und Staus verbunden sein . Außerdem werden Parkplätze und sicherlich auch einige der wunderschönen Staudenbeete wegfallen.
Um die Akzeptanz bei den Kastelern, besonders bei den Anwohnern der Wiesbadener Straße zu gewährleisten, sollte dies alles in enger Abstimmung mit den Betroffenen passieren. Ich bin optimistisch, dass dies durch die Bürgerbeteiligung gelingt und dass das Ganze nicht nur eine Beruhigungspille für die Bürger ist.

Aus den hier bereits ausführlich besprochenen Punkten geht eigentlich hervor, dass dann am meisten Akzeptanz herrscht, wenn die Wiesbadener Straße von derCityBahn verschont bliebe. Wiesbadener Str., Kreisel, THB ist die ungefähr sinnloseste Streckenführung, die sich irgendwelche am Grünen Tisch ausdenken konnten, von denen garantiert niemand unter den Folgen zu leiden hätte.

Wäre es nicht Sinnvoll die geplante Haltestelle " Otto Suhr Ring" ein wenig Richtung Kastel Housing zu verschieben und gleichzeitig möglichst einen sicheren Verkehrsweg für die Schüler zu generieren. ( Ampel)?
Perspektivisch wird sich hier wohl auch eine Menge an Bewohnern ansiedeln.
Ansonsten Viel Erfolg!

Ich halte die Streckenführung über Amöneburg und die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz für überflüssig!
Warum denken die Planer nicht darüber nach, die Citybahn bis zum Biebricher Rheinufer zu führen, und von dort aus am Rhein entlang bis zur Petersuaue (Anbindung Industriegebiet Süd) weiterzuführen.

Von dort sollte man aber - jetzt kommt's - eine neue Rheinbrücke rüber Richtung Zollhafen/Mombach/Mainzer Neustadt bauen, anstatt die Strecke über die Theodor-Heuss-Brücke und durch die Mainzer Innenstadt zu führen! Erstens würde man mit dieser Querung viel direkter den bestehenden Betriebshof erreichen, zweitens würde man die Stadtteile Mombach/Neustadt viel direkter anbinden, eine Linie in die Mainzer Innenstadt von dort besteht ohnehin schon.

Die Kosten dafür wären noch nicht mal höher als für die bisherige Variante, weil man rund 4km Neubaustrecke einspart, die Ertüchtigung der T-H-Brücke, den Umbau des Kreisels, sowie die nötigen Änderungen in der Mainzer Innenstadt (Haltestellen, Verlegung von Versorgungsleitungen etc.). Zudem würd die Citybahn auf der ohnehin überlasteten T-H-Brücke nicht auch noch im Stau stehen.

Wieso man für Amöneburg mit lediglich rund 1500 Einwohnern 3 Haltestellen für die Citybahn fordert, verstehe ich nicht. Dort wohnen doch kaum Menschen. Wenn ich an der Bushaltestelle in Amöneburg vorbeifahre, stehen dort auffällig wenig wartende Fahrgäste.

Mit Beginn der Baustelle Wiesbadener Str. und THB wird sich die Eleonorenstr. wieder in eine gefährliche Rennstrecke verwandeln, ungeachtet der Tatsache dass es sich dort um eine Fahrradstr. handelt, wird diese Strecke wieder von den Stauumfahrern genutzt, und das nicht, wie ja jetzt auch nicht, im vorgeschriebenen Tempo, sondern 60 - 70 km/h werden dann wieder an der Tagesordnung sein, Kontrollen sind ja nicht zu befürchen.

Selbst wenn die Haltestellen um eine weitere an der Johannes-Gossner Straße ergänzt wird, finde ich, das die Anwohner um und an der Wiesbadener Str. Mehr Lasten als Nutzen haben werden. Sollen Busse und die Bahn, idealerweise auf Grassbett, plus Fußgänger, Rad- und Autoverkehr in die Straße gequetscht werden? Dafür, dass nicht nur die zahlreichen älteren Leute und Schüler entweder weitere Fußwege zum erreichen der Bahn zurücklegenmüssen, oder erst mit dem Bus zur City-Bahn Haltestelle fahren müssen? Das erhöht nicht gerade den Anreiz das Auto stehen zu lassen.. Ich habe den Eindruck, das die Bahn eher an diesem Teil Kastels vorbei geplant wird nur damit die Bahn möglichst schnell von Wiesbaden nach Mainz und zurück pendelt. Schade, Nachbesserung dieser Planung wäre sehr erwünscht!!!

Dass auf der aktuellen Haltestellenkarte eine Haltestelle Johannes-Goßner-Straße zu erkennen ist, ist erfreulich. Keine Haltestelle auf der Wiesbadener Straße zwischen Brückenkopf und Otto-Suhr-Ring einzurichten, wäre nicht vermittelbar gewesen.

Wenn in der (fernen?) Zukunft auf dem Kasernengelände Housing Area ein Wohngebiet entsteht, das nicht nur mehrere hundert Wohnungen, sondern auch Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und soziale und kulturelle Einrichtungen bieten soll, wird eine weitere Haltestelle nötig werden.

Die sollte man bei den aktuellen Planungen berücksichtigen und bereits jetzt dafür buchstäblich die Weichen stellen.

Durch die Wiesbadener Str. fahren bereits die Linien 6 & 9, d. h. wer nach Mainz oder Kostheim will, kann das bereits jetzt ohne Auto problemlos, tagsüber sogar im 10 Min. Takt (A6). Was soll die CityBahn daran ändern, was soll jemanden dazu bringen, erst jetzt wegen der CityBahn auf sein Auto zu verzichten ? Was sich ändert ist der Lärmpegel, der steigen wird, die Taktzeit wird vermutlich nicht beibehalten, und die Bauphase wird eine mehrjährige Katastrophe, und an den Staus auf und um die THB wird sich nichts zum Positiven ändern, es wird ggfs sogar schlimmer werden, weil jetzt an der Brücke zusätzliche Ampeln den Verkehrs"fluß" ausbremsen.

Mittlerweile wurde für die City-Bahn eine Haltestelle für die Johannes-Gossner-Strasse eingeplant. Dies sollte meines Erachtens ebenfalls für die Haltestelle Ruthof geschehen. Selbst wenn es eine City-Bahn und Busse gibt, wird der Autoverkehr zwischen Mainz-Kastel und Mainz nicht weniger, die Luft nicht besser und der Stau nicht weniger. Wie kann der Autoverkehr auf beiden Rheinseiten reduziert und umgeleitet werden? Wäre ein Park & Ride-System möglich mit Anbindung an die City-Bahn ? Wäre es möglich, den Autoverkehr in der Innenstadt und in den Wohngebieten von Mainz-Kastel zu reduzieren und umzuleiten? Wenn der Bau der City-Bahn beginnt, den ich sehr skeptisch sehe, wird es zu weiteren Staus kommen. Schon jetzt steht man als Autofahrer und mit den Bussen im Stau, sowohl au f der Theodor-Heuss-Brücke, auf der B455 und auf den Autobahnen sowieso. Wie kann man dies beim Bau der City-Bahn auf einem verträglichen Level halten.

Ich bin begeistert, dass eine Citybahn die Städte Wiesbaden - Mainz verbinden und etwas gegen den wachsenden Autoverkehr getan wird! Ich wünsche viel Erfolg mit der Umsetzung.

Als Anwohnerin Biebricher Strasse/An der Helling freue ich mich, dass eine Haltestelle an der Wiesbadener Strasse / Otto-Suhr-Ring vorgesehen ist. Wie schon angemerkt, reicht diese EINE Haltestelle bis zum Brückenkopf jedoch nicht aus.

Aus unseren Studienzeiten in Darmstadt kennen wir die Wohnsituation direkt an einer Straßenbahntrasse. Wir haben es als sehr positiv empfunden, als Rasen auf der Trasse eingesät wurde. Der Lärm durch die Straßenbahn hat sich dadurch deutlich reduziert.
Es würde mich freuen, wenn Sie diese positiven Erfahrungen aus anderen Städten aufgreifen würden.

Vielen Dank.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Wiesbadener Straße eine eigene Trasse für die "Citybahn" geben kann, da es zu viele Ein- und Ausfahrten bzw. Nebenstraßen gibt, die eine Schienenquerung benötigen. Davon ab ist die Streckenführung über die Wiesbadener Straße und THB die schlechteste aller denkbaren Lösungen.

Durch diese Art der Streckenführung wird Mainz Kastel auf lange Sicht nur minimalst erschlossen.
Das Gewerbegebiet Petersweg, welches noch stark in Richtung Boelckestr. wachsen soll wird nicht angebunden.
Und auch das Areal am Herres-Zeugamt (jetziges US-Gelände), welches sich zu einem Wohngebiet und zukünftigen Ortsmitte entwickeln könnte wird nicht abgedeckt.
Diese Faktoren sollte man bei der Planung bedenken.
Aber was solls, für die Anbindung von Kastel und Kostheim an den Nahverkehr ist ja anscheinend die MVG zuständig.

Wenn tatsächlich keine Haltestelle zwischen Brückenkopf und Otto-Suhr-Ring geplant ist, bringt die Straßenbahn keinen Mehrwert für die Anwohner der Wiesbadener Straße. Hier sollte eine zusätzliche Haltestelle, z.B. Johannes Goßner Str eingeplant werden

Die Citybahn wird gebaut, damit man schnell fahren kann. Dazu muss die Anzahl der Haltestellen drastisch reduziert werden, da sich sonst gegenüber den Bussen kein Vorteil ergibt. Hier gilt zu berücksichtigen, dass durch die Länge der Straßenbahnwagen und die größere Anzahl der Einstiegsmöglichkeiten auch eine längere Phase für Ein- und Ausstieg erforderlich sein wird. Das ist zumindest meine Beobachtung in der Mainzelbahn. Weniger wichtig scheint dabei, dass es auch Fahrgäste geben muss, die man in die Citybahn bringt.

Wenn ich jetzt hier sehe, dass mehr als 1 km Fußweg zur nächsten Haltestelle geplant werden, dann kann ich ja froh und glücklich sein, dass meine zukünftige Haltestelle statt 75 m dann nur in 650 m Entfernung liegt.

Tatsächlich konnte ich nicht glauben, was Herr Borg bereits kritisiert hat, nämlich dass es zwischen Brückenkopf und Otto-Suhr-Ring keine einzige Haltestelle geben soll. Die Karte der Haltestellen, die man übrigens auf mobilen Endgeräten nicht findet, bestätigt dies allerdings.

Ich hoffe sehr, dass hier nachgebessert wird.

.....die sich die Planer haben einfallen lassen.
Vor allem werden sich die Anwohner der Wiesbadener Strasse freuen, die jetzt neben den lauten S-Bahnen und Regionalbahnen noch von einer zusätzlichen, vollkommen überflüssigen Bahn, bepoltert werden. Ich dachte man wollte was für die Gesundheit der Bürger tun! So wird das aber nix!
Wenn die Bürger dann vor dem Krach fliehen, wohnt dort wohl bald keiner mehr - vor allem keiner, der auf dieser Strecke in die Citybahn einsteigen könnte.

Da kann man nur froh sein, wenn Kastel und Kostheim hoffentlich vor diesem Blödsinn verschont bleibt!!

Die Wiesbadener Straße soll also zu einer Prachtstraße umgebaut werden, ergänzt durch die unter dem falschen Namen laufenden "Citybahn", was sich "selbstverständlich auf den ruhenden Verkehr" auswirkt - das heißt, es gibt noch weniger Parkplätze, die umliegenden Straßen werden noch mehr zugeparkt, was z. B. in der rheinseitigen Johannes Goßner Str. schon jetzt kaum mehr möglich ist, da bereits jetzt die Anwohner aus dem Rinker, der Marie Juchacz Str und der Wiebadener Str. sämtlichen freien Parkraum dort nutzen und demnächst ja noch 30 Eigentumswohnungen im ehemaligen DAL Gebäude mit entsprechendem Autoaufkommen um Parkplätze ringen werden. Wieviele Anwohner werden denn nach Meinung der Stadtplaner wegen der s. g. Citybahn ihr Auto abmelden, insbesondere unter Berücksichtigung der derzeitigen Haltestellenplanung ? Wohl kaum einer !

In der Übersichtskarte bzw. Haltestellenliste erscheint keine Haltestelle zwischen "Otto-Suhr-Ring" und "Kastel Brückenkopf" - ich nehme an, dass ist ein Irrtum, liegen doch fast zwei Kilometer dazwischen. Die bestehende Bushaltestelle "Johannes-Goßner-Straße" liegt ziemlich genau in der Mitte dazwischen und mitten in einem Wohngebiet, demnach sollte hier auch die Citybahn halten.

Mittlerweile ist die Haltestelle ja wieder eingepflegt. ausgerechnet im Kasteler Westen keine Haltestelle einzurichten, wäre selbstverständlich grober Unfug, gerade hier wird viel gebaut bzw. entstehen neue Wohnflächen. Auf eine perverse Art würde es jedoch ins Gesamtbild passen: AKK war für Wiesbaden doch von jeher nur "Durchfahr-" und "Schlafstadt", die Leute hier hatten nie eine große Lobby. Sorry, das musste ich mal loswerden.

Vielen Dank an Herrn Borg für den wichtigen Hinweis. Man kann hier in der Tat nur von einem Irrtum ausgehen, wenn man auf die bestehende Planung stößt, wenn man sie überhaupt findet. Für Nutzer von mobilen Endgeräte z.B. ist die genaue Haltestellenplanung überhaupt nicht ersichtlich. Das ist leider eine schlechte Voraussetzung für eine Bürgerbeteiligung.

Folgendes jedoch in der Sache: Ich persönlich nutze die Haltestelle Johannes-Goßner-Straße fast täglich. Zu den Stoßzeiten warten dort durchaus um die 10 Personen auf den Bus, und das obwohl dieser alle 10 Minuten fährt. Es kommt selten vor, dass an dieser Haltestelle niemand ein- oder aussteigt. Ähnliches gilt für die Haltestellen Eleonorenstrasse und Ruthof. Die Citybahn benötigt unbedingt (!) eine weitere Haltestelle zwischen „Otto-Suhr-Ring“ und „Kastel Brückenkopf“, sonst bleiben hier sehr viele aktuelle Nutzer des ÖPNV sozusagen „auf der Strecke“.

Moderationskommentar

Lieber Herr Borg,

vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage. Soeben haben wir eine Antwort der Planer erhalten:
Die Planung zu der Lage der Haltestellen ist nicht abgeschlossen. Der Haltestellenabstand der CityBahn-Haltestellen beträgt je nach Örtlichkeit ca. 800-1000 Meter. An Streckenabschnitten mit geringer Nachfrage kann dieser auch größer sein.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Verlegung der DB-Trasse in Mz-Kastel und Verlängerung nach Mz-Kostheim

Die Bürgerinitiative Stadtbahn Ja hat 2003 zur damaligen Planung vorgeschlagen die DB Trasse in AKK zu verlegen. Hier durch würde sich eine einmalig Städtebauliche Chance bieten. Auch eine spätere Verlängerung nach Hochheim, Bischofsheim oder Rüsselsheim könnte so einfacher realisiert werden. Auch würde man MZ-Kostheim nicht abhängen.

Link http://www.stadtbahn-ja.de/akk/trasse.htm

Die jetzige Führung der DB-Trasse in Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim stellt einen gravierenden städtebaulichen Missstand dar. Mit der Umlegung dieser Trasse auf die vorhandene Ortsumgehung wird in beiden Ortsteilen eine umfangreiche Lärmminderung bewirkt sowie die Trennwirkung der Ortsteile untereinander bzw. zum Rheinufer aufgehoben, so dass eine günstige Stadtentwicklung einsetzen kann. Die freiwerdende Trasse kann dann für die Citybahn genutzt werden. Diese wird mit insgesamt acht Haltestellen die Ortsteile wesentlich besser erschließen als es zurzeit der Fall ist, aber auch besser als die bisherigen Planvarianten. Auf der Umgehungstrasse kann ein neuer S-Bahnhof an der Boelckestraße errichtet werden und in Kostheim ein Umsteigebahnhof Citybahn/S-Bahn mit P+R- und B+R-Plätzen.

Eine solche Umsetzung wäre die beste, jedoch ist sie mit äußerst hohen Kosten und nur in Zusammenarbeit mit der Bahn zu bewerkstelligen. Die Vorteile überwiegen jedoch, wie ich finde: Die Ortskerne von Kastel und Kostheim würden erheblich beruhigt werden, die Straßenbahn könnte parallel zur Wiesbadener Landstraße auf einer eigenen Trasse fahren und in der Kasteler Ortsmitte könnte man wieder schnell zum Rheinufer gelangen. Außerdem könnte eine zusätzliche Linie Mainz mit Kostheim direkt verbinden. Schwierig dürfte es lediglich im Bereich des Brückenkopfs zur Theodor-Heuss-Brücke werden, wo man bestenfalls von zwei Seiten Rampen für die Bahnen errichtet.